Basketball in Westerstede

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Eagles beenden Saison mit zwei Pleiten
TSG Eagles am 28.03.2022 um 09:40 (UTC)
 

Beendete die Saison mit den TSG Westerstede Eagles mit zwei Niederlagen: Bennett Spree (am Ball) gelangen bei der 80:127-Niederlage in Löningen fünf Punkte.

Die TSG Westerstede fiel in der Endabrechnung auf den siebten Tabellenplatz zurück. Trainer Franjo Borchers ist mit seiner Premierensaison als Headcoach trotzdem zufrieden.

Mit zwei deutlichen Niederlagen endet die Saison in der 2. Regionalliga für die Basketballer der TSG Westerstede. Nach den Pleiten in Quakenbrück (77:93) am Freitag und am Samstag in Löningen (80:127) rutschten die Eagles noch vom vierten auf den siebten Tabellenplatz ab.

Die Junge Garde

Aufgrund einiger Verletzungs- und Coronasorgen stand Trainer Franjo Borchers in Quakenbrück nur ein sehr junges Team zur Verfügung. Während der Partie spitzen sich die Probleme dann noch zu, als sich Lazar Klaric und Maurice Penda verletzten und Nevin Muntslag früh mit einer hohen Foulbelastung zu kämpfen hatte. „Das war ein Spiel, das wir eigentlich hätten gewinnen können“, sagte Borchers nach der Partie. Bis zur Pause lag die TSG nur mit zwei Punkten zurück (36:38), auch am Ende des dritten Viertels waren die Eagles mit 57:62 noch in Schlagdistanz. „Bis kurz vor Schluss waren wir auf vier Punkte dran, erwischen dann aber eine schwache Phase. Die Niederlage mit 16 Punkten fällt am Ende zu hoch aus“, fasste Borchers zusammen. Vor allem Quakenbrücks Marius Lau (26 Punkte) stellte die TSG mit den vielen Ausfällen auf den großen Positionen vor Probleme.

Für die TSG spielten: Denkena (6), Klaric, Michels (22), Muntslag (6), Nwaki (2), Penda, Schröder (13), Spree (2), Stojanovski (26)

Die letzten Fünf

In Löningen standen Borchers nur fünf Spieler zur Verfügung. Ben Tyko Denkena, Mihailo Nesovic, Tyrell Nwaki, Bennett Spree und Dario Stojanovski mussten die kompletten 40 Spielminuten durchziehen. „Eigentlich wollten wir die Partie nach den Verletzungen von Freitag verlegen. Löningen hat dem aber nicht zugestimmt“, sagte Borchers. So lag das letzte Aufgebot der Eagles bereits nach dem ersten Viertel mit 20:45 spielentscheidend zurück. Wie schon am Freitagabend war Dario Stojanovski (Freitag: 26, Samstag: 34 Punkte) bei der TSG der erfolgreichste Werfer. Er wurde aber noch von Löningens Anthony Archibald Hodge übertroffen, der am Abend auf 40 Punkte kam.

Für die TSG spielten: Denkena (9), Nesovic (18), Nwaki (14), Spree (5), Stojanovski (34)

Das Fazit

Der Klassenerhalt war früh in der Saison gesichert. So konnte Borchers vor allem den jungen Spielern viele Einsatzminuten zusichern und so deren Entwicklung im Erwachsenenbereich vorantreiben. „Wir sind mit dem Saisonverlauf vollkommen zufrieden. Natürlich sind die zwei Niederlagen am Ende ärgerlich. Aber dafür haben wir in dieser Saison auch viele sehr gute Spiele gezeigt“, lobte Borchers sein junges Team. Auch für den Coach war es in seiner ersten Spielzeit als TSG-Headcoach ein gutes Debüt. Mit sehr wechselhafter Besetzung kamen die Ammerländer auf eine ausgeglichene Bilanz mit zehn Siegen und zehn Niederlagen. „Ich denke, wir haben in dieser Saison sehr viel lernen können“, gibt sich Borchers zuversichtlich, dass sein Team sich in der kommenden Spielzeit noch steigern kann.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Olaf Klee
 

Eagles ärgern Oldenburger nach Meisterfeier
TSG Eagles am 24.03.2022 um 09:10 (UTC)
 

Westersteder Dauerbrenner: Bahir Karmand (am Ball, Szene aus dem Hinspiel) musste am Dienstagabend gegen den Oldenburger TB fast über 40 Minuten durchspielen.

Beide Mannschaften verzichteten auf einige Spieler. Bei den Ammerländern gingen die Routiniers Mihailo Nesovic und Vladimir Langovic voran.

Mit zwei ungewohnten Aufstellungen trafen am Dienstagabend die Basketballer der TSG Westerstede und des Oldenburger TB aufeinander. Am Ende schnappten sich die Ammerländer beim Nachbarn einen 71:64 (37:33)-Auswärtssieg.

Westersteder Allstars

Wie schon am vergangenen Sonntag standen TSG-Trainer Franjo Borchers nur wenige Spieler zur Verfügung. Als einziger Doppellizenz-Spieler aus Oldenburg war Louis Cole mit dabei. „Das war schon ein bisschen eine Westersteder-Allstar-Mannschaft“, sagte Borchers mit einem Lachen. Aber auch die Gastgeber, die am Samstag bereits vorzeitig die Meisterschaft in der 2. Regionalliga perfekt gemacht hatten, traten stark verändert im Vergleich zum Hinspiel an. „Die Konstellation heute hatte etwas aus zweite Herren trifft auf U16“, scherzte auch OTB-Kapitän Andre Galler. Der Rasteder kam nicht zum Einsatz.

Im Vorfeld hatten beide Trainer bereits angedeutet, einigen Spielern, die in dieser Saison noch nicht so häufig zum Zug gekommen waren, Einsatzzeiten zu geben. „Es war vielleicht nicht immer schön anzuschauen, für die Jungs aber eine wichtige Erfahrung“, sagte Borchers.

Gute Wurfquote

Sein Team war es aber, dass in der ersten Halbzeit die Kontrolle übernahm. Die Eagles versuchten ihr Glück oft aus der Distanz. Vor allem Routinier Mihailo Nesovic war kaum zu verteidigen. Und da die Gastgeber zunächst zu umständlich spielten, führte die TSG nach fünf Minuten mit 13:0. Die ersten eigenen Punkte brachte der OTB nach sechs Minuten beim 13:2 auf die Anzeigetafel. Mit auslaufender Uhr traf Lazar Klaric drei Freiwürfe und sorgte für die 22:15-Führung der Eagles.
Im zweiten Viertel fanden dann auch die Oldenburger besser ins Spiel. Über ordentliche Rebound-Arbeit kämpfte sich der OTB bis zur Pause auf 33:37 heran. „Obwohl wir mit einer älteren Mannschaft angetreten sind, haben wir die Defense der Oldenburger immer wieder gut aus dem Rhythmus gebracht“, lobte Borchers.

In der zweiten Halbzeit stellte die TSG ihr Spiel dann um. Nun war es Vladimir Langovic, der immer wieder mit dem Rücken zum Korb in den Mittelpunkt rückte und mit seiner Erfahrung punktete. Mit einem 56:45-Vorsprung für die TSG ging es in das letzte Viertel. Und auch dort spielten die Ammerländer konzentriert weiter und nahmen mit den meisten Angriffen die Zeit kontrolliert von der Uhr. Spätestens als Langovic zwei Minuten vor dem Ende das 69:56 erzielte, war die Partie entschieden.

Talente nutzen Chance

„Wir wollten den jungen Spielern heute bewusst Einsatzzeiten geben. Und sie haben es gut gemacht“, lobte OTB-Kapitän Galler seine Mannschaftskollegen trotz der Niederlage. Bei den Westerstedern verdiente sich neben den Topscorer Nesovic (25) und Langovic (16) der emsige Aufbauspieler Bahir Karmand (10) eine gute Note.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

Jerry Ndhine führt TSG Westerstede zum Sieg
TSG Eagles am 21.03.2022 um 14:04 (UTC)
 

Überragte alle: Jerry Ndhine (beim Wurf) erzielte beim Westersteder Heimsieg 22 Punkte.

Ein gutes Basketballspiel sahen die Zuschauer in Westerstede nur selten. Sinnbildlich war das 9:14 im dritten Viertel.

Ganz schwere Basketball-Kost bekamen die wenigen Zuschauer in der Westersteder Hössensporthalle am Sonntagnachmittag geboten. In einer Partie, die über weite Strecken nicht das Niveau für die 2. Regionalliga hatte, setzte sich die TSG Westerstede mit 80:65 (51:28) gegen den ASC Göttingen II durch.

Punkte das Wichtigste

„Hauptsache gewonnen“, sagte TSG-Trainer Franjo Borchers nach der Partie mit einem Lachen. Er hatte eine bunt zusammengewürfelte Mannschaft aufbieten müssen, die in dieser Konstellation noch nie zusammengespielt hatte. Entsprechend wild gestaltete sich das erste Viertel. Beide Mannschaften ließen häufig die Struktur vermissen. Die Ammerländer gingen zwar mit 12:6 (6. Minute) in Führung, bis zum Ende des Viertels verloren die Eagles aber immer wieder den Faden. „Wir laufen zu häufig hinterher“, haderte Eagles-Spielmacher Bahir Karmand in einer Auszeit, als die TSG zwischenzeitlich zurücklag. Jarne Poelmeyer glich mit zwei Punkten zum 20:20 pünktlich mit der Sirene wieder aus.

Entscheidend für den Heimsieg war das zweite Viertel. Die Eagles hatten nun mehr Struktur in ihrem Spiel und mit Jerry Ndhine den überragenden Spieler der Partie in ihren Reihen. Mit einer 13:0-Serie (33:20) zog die TSG davon. Es dauert fünf Minuten, ehe die Gäste beim 33:22 die ersten Punkte erzielen konnten. Denn vor allem in den zweiten zehn Minuten hatten die Göttinger eine schlechte Wurfauswahl und eine noch schlechtere Quote. Lediglich acht Punkte gelangen dem Vorletzten. Die Eagles hingegen punkteten souverän und gingen mit einer 51:28-Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel konnte Borchers dann viel durchwechseln. „Man hat gesehen, dass einige Spieler nicht ganz bei Kräften waren. Aber mit der klaren Führung konnte ich viele Minuten verteilen“, sagte Borchers. Hochwertigen Basketball boten die dritten zehn Minuten nur selten. Das Viertel nach der Pause ging mit 14:9 an die Gäste, die auf 60:42 verkürzen konnten.

Spannung kam im letzten Durchgang allerdings nicht mehr auf. Zwei getroffene Drei-Punkt-Würfe in Folge von Mihailo Nesovic zum 70:49 (36.) zerstörten auch die letzten Hoffnungen der Gäste auf eine Aufholjagd.

Ndhine überragt

„Am Ende haben wir eine ordentliche Mannschaftsleistung mit dieser bunten Truppe gezeigt. Großen Anteil hatte natürlich Jerry, der heute ein überragendes Spiel gemacht hat“, verteilte Borchers nach der Partie ein Sonderlob.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

Aus der Corona-Pause geht es direkt ins Derby
TSG Eagles am 11.03.2022 um 08:53 (UTC)
 

Gewann mit den Eagles das Hinspiel gegen die Royals klar: Tin Udovic (am Ball).

Bei den Eagles fehlt neben einigen Spielern auch der Trainer. Das Hinspiel gegen die Royals konnten die Ammerländer klar für sich entscheiden.

In den vergangenen Wochen lief es bei den Basketballern der TSG Westerstede nicht immer rund. Nachdem einige Corona-Fälle in der Mannschaft zuletzt für eine zweiwöchige Spielpause gesorgt hat, starten die Eagles an diesem Samstag um 17.30 Uhr mit einem Auswärtsspiel bei den BTB Royals Oldenburg wieder in den Spielbetrieb in der 2. Regionalliga.

Die meisten Spieler stehen wieder zur Verfügung. Dafür hat es nun den Trainer erwischt. Deshalb übernimmt Co-Trainer Dejan Stojanovski die Aufgaben von Coach Franjo Borchers, der am Samstag coronabedingt passen muss. „Immerhin konnten wir zuletzt wieder ganz normal trainieren. Auf die Partie bei den Royals sind wir gut vorbereitet“, sagt Borchers.

Auch ohne Borchers sollen für den Tabellensechsten wieder die jungen Talente ihre Chance bekommen. „In den verbleibenden Spielen sollen die jungen Leute ihre Minuten bekommen und Erfahrungen sammeln“, sagt Borchers. Nicht mit dabei sind am Samstag die Spieler aus dem 1. Regionalliga-Team, die ebenfalls am Samstagabend gefordert sind und mit den Baskets Juniors auf den VfL Stade treffen.

Die Favoritenrolle nehmen ohnehin die Gastgeber ein, die sich mittlerweile auf den zweiten Tabellenplatz vorgespielt haben. Unter der Woche gelang den Royals mit einem 80:69-Auswärtserfolg beim TSV Quakenbrück der zehnte Saisonsieg.

Das Hinspiel Anfang Oktober konnten allerdings die Eagles mit 106:86 für sich entscheiden. Diesen Erfolg zu wiederholen, hält Borchers für eine schwierige Aufgabe: „Dieses Mal fehlen uns die Spieler aus der 1. Regionalliga. Deshalb wird es eine komplett andere Partie“, weiß der Coach, der für den Gegner viel Lob übrig hat: „Wenn die Royals in eigener Halle mit voller Besetzung antreten können, sind sie eines der erfahrensten Teams der Liga.“

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

TSG Westerstede gelingt Revanche gegen Merzen
TSG Eagles am 21.02.2022 um 15:17 (UTC)
 

Feierte mit der TSG den achten Saisonsieg: Franjo Borchers.

Zwei Wochen konnten die Westersteder wegen Coronafällen in der Mannschaft nicht trainieren. Dennoch zeigten die Ammerländer immer wieder gute Phasen.

Nach zweiwöchiger Corona-Pause haben die Basketballer der TSG Westerstede einen Sieg gefeiert. In eigener Halle setzten sich die Eagles mit 90:85 (44:38) gegen BW Merzen durch. Damit bleibt das Team um Trainer Franjo Borchers in der 2. Regionalliga zwar auf dem sechsten Platz, ist nun aber eines von fünf Teams, das bei 16 Punkten steht.

„Nach der langen Pause war es die erwartet schwierige Partie. Wir hatten richtig gute Phasen, aber auch Phasen, in denen nicht viel zusammengelaufen ist. Am Ende fehlte einigen Jungs selbstverständlich auch die Luft“, sagte TSG-Trainer Franjo Borchers nach umkämpften 40 Minuten.

Im Vergleich zur 67:85-Hinspielniederlage im November traten die Ammerländer mit einer rundum veränderten Mannschaft an. Vor allem Jerry Ndhine (27 Punkte) Luca Michels (26 Punkte) gingen bei den Eagles aber voran.

Borchers sprach am Ende von einem verdienten Sieg. Schließlich hatte sein Team alle Viertel gewonnen. „Aber Merzen hat es uns echt schwer gemacht, es war über die gesamte Spieldauer ein ziemliches Hin und Her“, sagte Borchers. Seine Mannschaft schaffte es jedoch nicht, sich frühzeitig deutlich abzusetzen. „Merzen hat unsere Fehler in den schwachen Phasen immer direkt bestraft“, wusste Borchers zu berichten.

Entscheidend war aus Sicht des TSG-Trainers das dritte Viertel. „Da konnten wir uns zwischenzeitlich auf zehn Punkte absetzen. Den Vorsprung beim 67:59 konnten wir ins Ziel bringen“, sagte Borchers: „Geholfen hat es natürlich, dass wir den US-Amerikaner aus Merzen lange Zeit gut im Griff hatten.“

Weiter geht es für die Eagles am kommenden Samstag mit einem Auswärtsspiel. Dann treten die Westersteder um 15 Uhr beim Tabellenzweiten, dem TSV Quakenbrück, an.

BASKETBALL-STATISTIK
Männer, 2. Regionalliga

TSG Westerstede - Blau-Weiß Merzen 90:85 (44:38)

Für die Eagles spielten: Luca Michels (26 Punkte), Holger de Vries, Dario Stojanovski (5), Elef Tsavelis, Jerry Ndhine (27), Ben Denkena (8), Hermann Peker (2), Joel Harms (6), Max Schell (13), Maurice Penda, Nevin Muntslag (3)

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

Gute Ansätze reichen Eagles in Bremerhaven nicht
TSG Eagles am 31.01.2022 um 10:24 (UTC)
 

Konzentriert: TSG-Trainer Franjo Borchers (im Hintergrund) musste die 86:90-Auswärtsniederlage seiner Eagles in Bremerhaven mitansehen.

Trotz der Auswärtsniederlage war TSG-Coach Franjo Borchers nicht unzufrieden. Ein ehemaliger Westersteder war Topscorer bei Bremerhaven.

Trotz der 86:90 (38:40)-Auswärtsniederlage war Franjo Borchers, der Trainer der TSG Eagles, nicht ganz unzufrieden. Seine Mannschaft musste sich in der 2. Basketball-Regionalliga am Samstagmittag zwar der BSG Bremerhaven geschlagen geben. Der TSG-Coach, der erneut selbst das Trikot überstreifen musste, sah jedoch einen couragierten Auftritt seiner Mannschaft.

Schwacher Start

Dass es keine Punkte zu holen gab, lag vor allem an dem schwachen Start der Westersteder. „Wir lagen früh mit 12 und 14 Punkten zurück. Aber die Mannschaft hat sich nicht aufgegeben und sich immer wieder in die Partie zurückgekämpft“, sagte Borchers.

Der Eagles-Coach hatte vor der Partie betont, dass alle Talente viel Einsatzzeit bekommen sollte. Und er hielt sein Versprechen. So standen unter anderem die Westersteder Eigengewächse Lazar Klaric (9 Punkte) und Bennett Spree (2) knapp 20 Minuten auf dem Parkett. „Alle Spieler haben großartig gekämpft und alles gegeben. So haben wir es auch geschafft, dass wir die meiste Zeit der ersten Halbzeit wieder nahe dran waren“, sagte Borchers. Mit 40:38 für Bremerhaven wurden die Seiten gewechselt.

Nach der Pause zeigten die Eagles immer wieder gute Phasen, vor allem in der Defense. Angeführt von Dario Stojanovski (26 Punkte) und Boston Schröder (20) eroberten die Ammerländer im dritten Viertel sogar die Führung. Mit einem 60:56-Vorsprung für die TSG ging es in die letzten zehn Minuten der Partie.

Tank leer

Zum Sieg für die Eagles reichte es am Ende aber nicht. Ein Grund dafür war auch ein ehemaliger Westersteder. Johannes Heiken, der bei der TSG das Basketballspielen lernte, war der beste Scorer seines Teams. Der Shooting Guard aus Zetel erzielte 33 Punkte – er verwandelte sieben Drei-Punkte-Würfe.

„In der Schlussphase hat der Gegner gezeigt, dass er erfahrener ist und auch viele Würfe von außen getroffen. Bei unseren Topscorern Boston und Dario war verständlicherweise auch ein bisschen der Tank leer. Trotzdem bin ich zufrieden“, sagte Borchers. In den Schlussminuten drehten die Gastgeber die Partie und sammelten mit 90:84 zwei wichtige Punkte ein.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Volkhard Patten
 

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