Basketball in Westerstede

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Chaos-Rückrunde endet mit Pleite
TSG Eagles am 08.04.2019 um 09:11 (UTC)
 

Wenig Zuversicht: In Minimalbesetzung gaben die Basketballer der TSG Westerstede zwar alles, waren am Ende aber erneut auch gegen den SC Rasta Vechta II beim 65:90 chancenlos.

Mit Minimal-Besetzung war die TSG chancenlos. Das 65:90 gegen Vechta war in der Rückserie die 14. Niederlage in Folge.

Typischer für diesen Saisonverlauf hätte das letzte Spiel der Basketballer der TSG Westerstede in der Regionalliga nicht ablaufen können: Vor eigenem Publikum mussten sich die Eagles, die bereits seit Wochen als Absteiger aus der Regionalliga feststanden, dem SC Rasta Vechta II mit 65:90 (32:49) geschlagen geben. Dieses klare Ergebnis kam aber nicht zustande, weil die Ammerländer chancenlos waren. Viel mehr waren die Eagles ohne die Unterstützung der Spieler aus Oldenburg auf sich gestellt und mussten zu fünft über die 40 Minuten durchhalten.

Gerade deshalb fiel es TSG-Trainer Nenad Cirkovic schwer, etwas Negatives über die Partie zu verlieren: „Die fünf Jungs, die dabei waren, haben richtig gekämpft. Daher war das Ergebnis für mich heute in Ordnung.“ Diese Phrase musste Cirkovic in den vergangenen Wochen, in denen er stetst mit einem mehr als knappen Kader auskommen musste, häufig bemühen. Insgeheim dürfte wohl auch der Trainer froh gewesen sein, dass die Rückrunde mit 14 Niederlagen in 14 Partien mit meist mehr als fragwürdigen Bedingungen nun zu Ende gegangen ist.

Von einem Basketballspiel unter Wettkampfbedingungen konnte am Samstag in der Hössensporthalle nur bedingt gesprochen werden. Fünf Westersteder standen dem Nachbarn aus Vechta entgegen, der gleich auf zehn Spieler zurückgreifen konnte. Es dauerte also nicht lange, ehe die Gäste ihre nominelle Überzahl ausspielten und mit der ersten deutlichen Führung (6:12, 4. Minute) für klare Verhältnisse sorgten. Sandro Antunovic (21 Punkte), Franjo Borchers (14), Justus Röben (5), Mathis Röglin (10) und Marcello Schröder (15) versuchten ihr Bestes, konnten den 15:30-Rückstand nach den ersten zehn Minuten aber nicht knapper gestalten.

Vor der Pause zeigte die TSG zwar ein kurzes Aufbäumen und war beim 28:38 durch Röben (14. Minute) wieder auf zehn Punkte dran. Doch mehr sollte den Gastgebern nicht gelingen. Die Rasta-Reserve spielte seine größere Bank bestens aus und zog bis zur Pause auf 32:49 deutlich davon.

Im zweiten Durchgang hatte die Partie den Charakter eines Trainingsspiels. Die Gäste brauchten keine Angst mehr haben, den Sieg noch zu verspielen. Den Westerstedern ging ohne Wechselspieler die Kraft aus, noch einmal eine Aufholjagd zu starten. So „verständigten“ sich beide Teams auf einen Nicht-Verteidigungspakt nach der Pause. So bekamen die nicht einmal 40 Zuschauer in der Westersteder Hössensporthalle zumindest noch einige Trickspielzüge zu sehen. Am Ergebnis sollte sich jedoch nichts mehr ändern. Die Westersteder hielten dagegen, so gut es die Kräfte zuließen. Über 43:74 sicherten sich die Gäste am Ende den verdienten 65:90-Auswärtssieg.

TSG-Trainer Cirkovic war bedient: „Die Probleme mit dem dünnen Kader, die wir über die gesamte Rückrunde hatten, haben sich heute wieder gezeigt. So etwas darf uns in der nächsten Saison nicht wieder passieren. Jetzt müssen wir uns noch einmal Gedanken machen, wie wir in die nächste Saison starten“, sagte der Trainer.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

Eagles stehen ein vorerst letztes Mal im Spotlight
TSG Eagles am 08.04.2019 um 09:11 (UTC)
 

Wollen ihr letztes Saisonspiel in der Regionalliga noch einmal nutzen, um zu glänzen: die Basketballer der TSG Westerstede.

Passender hätte die Ausgangslage für die Basketballer der TSG Westerstede vor der letzten Partie der Saison nicht sein können. Wenn die Eagles in der Hössensporthalle an diesem Samstag um 18.30 Uhr ihr letztes Regionalliga-Spiel gegen die zweite Mannschaft von Rasta Vechta bestreiten, kann Trainer Nenad Cirkovic erneut nur auf einen klaren Kader bauen. Denn während es für die bereits als Absteiger feststehenden Eagles um nichts mehr geht, wird der Großteil der Oldenburger ProB- und NBBL-Spieler geschont.

Cirkovic nimmt die Situation, die sich seit dem Jahreswechsel bei vielen der 13 Niederlagen in Serie stark geähnelt hat, mittlerweile mit Galgenhumor: „Wir sind erneut wieder nicht gut besetzt und hoffen, dass wir zumindest mit sieben Spielern antreten können. Wir werden sehen, was dabei rumkommt.“

Der Coach hofft zumindest darauf, dass im letzten Spiel der erste Sieg in 2019 gelingt. „Wir haben gegen Vechta II unseren letzten Sieg zum Ende der Hinrunde geholt. Das könnte ein gutes Zeichen sein“, hofft Cirkovic, der zumindest wieder auf Topscorer Marcello Schröder bauen kann.

Doch auch wenn es die 14. Niederlage in Folge geben sollte, will der Trainer nicht verzweifeln: „Solange die Jungs, die da sind, ihr Bestes geben und kämpfen, ist alles in Ordnung.“ Er hofft allerdings, dass er im Hinblick auf den Neustart in der nächsten Saison in der 2. Regionalliga einige wichtige Erkenntnisse aus dem Duell gegen den Nachbarn mitnehmen kann: „Wir wissen, dass in dieser Saison vieles nicht so gelaufen ist, wie wir uns das vorgestellt haben. Daher werden wir jetzt noch einmal ganz genau hinsehen“, sagt Cirkovic.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild. Kevin Knoche
 

Fünf Westersteder kassieren klare Pleite
TSG Eagles am 01.04.2019 um 08:45 (UTC)
 

War mit kleiner Rotation chancenlos: TSG-Trainer Nenad Cirkovic.

Schon im Vorfeld hatte TSG-Trainer Nenad Cirkovic angedeutet, dass es für seine Westersteder Basketballer bei Tabellenführer Eintracht Stahnsdorf nicht zu holen geben dürfte. Mit der Art und Weise, wie die 41:103 (28:51)-Niederlage im letzten Regionalliga-Auswärtsspiel der Eagles zustande kam, war der Coach aber nicht einverstanden, auch wenn seine Spieler für das Resultat am Ende wenig konnten.

„Hier konnte man heute nicht von Basketball sprechen. Die fünf Jungs, die mit nach Brandenburg gereist sind, haben alles gegeben. Aber gegen das beste Team der Liga in voller Rotation kannst du so einfach nicht mithalten“, fasste Cirkovic das Spiel zusammen.

Lediglich im ersten Viertel waren die Ammerländer konkurrenzfähig. Sandro Antunovic, Mathis Röglin, Justus Röben, Piet Niehus und Fritz Hemschmeier gaben alles und konnten die Partie zumindest zehn Minuten einigermaßen offen gestalten. Mit einer 24:19-Führung für den Favoriten ging es in den zweiten Spielabschnitt.

Danach wurden den Eagles aber immer deutlicher die Grenzen aufgezeigt. Ohne Wechseloptionen schwanden merklich die Kräfte, bis zur Pause hatte sich Stahnsdorf bereits auf 51:28 abgesetzt. Und dieser Vorsprung wurde immer deutlicher. Vor allem als die Westersteder die letzten sechs Minuten in Unterzahl agieren mussten, weil Röglin die Foulspielgrenze überschritten hatte, zog Stahnsdorf noch einmal deutlicher davon. Zu viert gelangen der TSG nur vier Punkte im letzten Viertel.

Für die TSG spielten: Antunovic (15), Hemschmeier (9), Niehus (15), Röben, Röglin (2)

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Volkhard Patten
 

Westerstede erwartet ungleiche Partie
TSG Eagles am 01.04.2019 um 08:45 (UTC)
 

Trifft auf einen starken Gegner: Westerstedes Sandro Antunovic (am Ball).

Eine Lehrstunde der besonderen Art könnte die Basketballer der TSG Westerstede an diesem Sonntag erwarten. Die bereits als Absteiger aus der Regionalliga feststehenden Ammerländer bestreiten ihre letzte Auswärtspartie dieser Spielzeit bei Tabellenführer Eintracht Stahnsdorf. Das ungleiche Duell beginnt um 17 Uhr.

Für TSG-Trainer Nenad Cirkovic ist der ProB-Absteiger das stärkste Team in der Regionalliga: „Sie haben viele Spieler aus dem ProB-Kader gehalten und profitieren ungemein von dieser Erfahrung. Sie haben eine gute Mischung aus jungen und routinierten Spielern“, lobt Cirkovic den Kontrahenten. Im Hinspiel hielten sich die Eagles aber tapfer und mussten sich erst am Ende der Partie mit 68:76 geschlagen geben.

Auf so ein knappes Spiel kann Cirkovic am Sonntag in Brandenburg nicht hoffen. Denn erneut müssen die Ammerländer mit kleiner Rotation aufwarten. Unter anderem fehlen die Spieler aus dem Oldenburger NBBL-Kader, die zeitgleich ein Spiel bestreiten. Die Not macht im Fall der TSG also wieder erfinderisch.

„Wir werden alles geben. Was dann tatsächlich auf dem Court geht, werden wir dann sehen“, sagt Cirkovic, der aber nicht glaubt, dass der Favorit sein Team auf die leichte Schulter nehmen wird: „Für Stahnsdorf ist im Kampf um den Titel und den Wiederaufstieg jeder Punkt wichtig. Daher glauben wir nicht, dass wir von Stahnsdorf unterschätzt werden.“

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

Westerstede fehlt in Schlussphase Courage
TSG Eagles am 25.03.2019 um 12:28 (UTC)
 

Sah ein gutes Spiel seines Teams: TSG-Trainer Nenad Cirkovic.

So nah dran am ersten Sieg des Jahres waren die Regionalliga-Basketballer der TSG Westerstede noch nicht. Denn bis zwei Minuten vor dem Ende führten die Eagles in eigener Halle gegen die TSV Neustadt temps Shooters. Am Ende mussten sich die Ammerländer beim 87:90 (52:47) aber erneut geschlagen geben.

Obwohl die Niederlagenserie der bereits als Absteiger feststehenden Westersteder weitergeht, fand Trainer Nenad Cirkovic aufmunternde Worte für sein Team: „Ich bin sehr zufrieden, wie wir aufgetreten sind. Jeder hat das Maximale gegeben. Am Ende wird diese Partie zum Spiegelbild der Saison, weil uns in den entscheidenden Situationen mit unserem jungen Team die Erfahrung fehlt.“

In der Schlussphase fehlte den Eagles schließlich auch die Courage, den Sieg über die Zeit zu bringen. Neustadts Topscorer Rishi Kakad hatte die TSG eigentlich gut im Griff, in den letzten Minuten gelangen dem Shooter aber die wichtigen Punkte. So traf er unter anderem den wichtigen Dreier zum 87:88 mit noch 53 Sekunden Restspielzeit auf der Uhr. Auf der anderen Seite verpasste daraufhin Franjo Borchers zwei Chancen, um das Spiel noch einmal zu drehen.

„Wir haben schon zuvor einige gute Chancen auf einfache Punkte ausgelassen, mit denen wir vorzeitig für eine Entscheidung hätten sorgen können. Auf der anderen Seite macht ein Spieler wie Kakad in solchen Situationen genau diese Punkte. Das ist das beste Beispiel dafür, warum wir in dieser Saison da stehen, wo wir jetzt stehen“, erklärte Cirkovic. Gleichzeitig betonte der Coach aber auch, dass seine Mannschaft über weite Teile der Partie eine richtig gute Leistung gezeigt hatte: „Wir haben gekämpft, richtig gut gepunktet und bis zum Ende fast durchgängig geführt. Wenn man dann aber wieder ohne Punkte da steht, ist das schon enttäuschend.“

Basketball-Statistik
Männer, Regionalliga

TSG Westerstede - TSV Neustadt temps Shooters 87:90 (52:47)

TSG: Agbakoko (14), Antunovic (25), Borchers (19), Heiken, Hemschemeier (14), Hopp (3), Makivic, Niehus (12), Papenfuß, Röglin, Rouiller

beste Werfer TSV: Roberts (26), Kakad (20), Mayika-Lungongo (19)

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Volkhard Patten
 

Westersteder Eagles starten Abschiedstournee
TSG Eagles am 25.03.2019 um 12:26 (UTC)
 

Wollen trotz des Abstieges konzentriert weiterarbeiten: die Spieler der TSG Westerstede (in weiß).

Nach den Ergebnissen vom vergangenen Wochenende steht fest, dass die Basketballer der TSG Westerstede in der kommenden Spielzeit in der 2. Regionalliga antreten. Selbst mit drei Siegen aus den noch ausstehenden Partien können die Ammerländer bei vier Absteigern nicht mehr das rettende Ufer erreichen.

Dennoch will TSG-Trainer Nenad Cirkovic die restlichen Partien in der Regionalliga nicht abschenken. Schon an diesem Samstag um 18.30 Uhr im Heimspiel gegen die TSV Neustadt temps Shooters fordert er maximalen Einsatz: „Es ist keine Schande zu verlieren, wenn wir alles geben, aber der Gegner am Ende einfach besser ist. Dafür müssen wir aber das Maximum aufs Parkett bringen.“

Cirkovic will diese schwierige Situation mit Partien, in denen es für die TSG eigentlich um nichts mehr geht, nutzen, um auch den jüngeren Spielern Einsatzzeiten zu ermöglichen: „Sie sollen ihre Minuten erhalten und die Atmosphäre der Regionalliga fühlen. Dieser Erfahrungen könnten für sie in der kommenden Saison nach dem Abstieg wichtig sein.“

Gegen das routinierte Team aus Neustadt hofft Cirkovic, der ohne die ProB-Spieler aus Oldenburg antreten muss, dass die junge Garde ordentlich Tempo macht: „Gegen erfahrene Teams haben wir uns in dieser Saison immer schwer getan. Daher müssen wir kämpfen, nicht aufgeben und die Zeit nutzen, um uns zu verbessern“, sagt der Eagles-Trainer.

Nach dem Heimspiel bestreitet die TSG noch eine Auswärtspartie beim Tabellenführer in Stahnsdorf, ehe es in das finale Heimspie l gegen Rasta Vechta II geht.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Volkhard Patten
 

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