Basketball in Westerstede

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Eagles-Auftritt wird zum Drama
TSG Eagles am 05.11.2018 um 08:37 (UTC)
 

Gegen den Tabellendritten der Regionalliga agierten die Westersteder zu jeder Zeit auf Augenhöhe. Trainer Nenad Cirkovic fühlte sich von den Schiedsrichtern betrogen.

Knapp verloren: Marcello Schöder (beim Wurf) und die Eagles unterlagen gegen Göttingen.

Eigentlich erlebten die Zuschauer bei der Regionalligapartie zwischen der TSG Westerstede Eagles und dem ASC Göttingen ein klasse Spiel: Zwei Mannschaften duellierten sich auf Augenhöhe, das Spieltempo war mitreißend und es war spannend bis in die letzte Minute. Doch dann ging alles ganz schnell. 70 Sekunden vor Schluss führten die Gäste mit 87:85 als Westerstedes Sandro Antunovic vermeintlich bei einem Dreipunktwurf gefoult wurde. Der Foulpfiff blieb jedoch aus und Westerstedes Headcoach Nenad Cirkovic beschwerte sich so stark, dass er mit gleich zwei Technischen Fouls von den Schiedsrichtern bestraft wurde und die Halle verlassen musste. Im Anschluss nutzten die Göttinger ihre Freiwürfe und spielten die letzten Sekunden souverän herunter.

Cirkovic fühlte sich nach Spielende ungerecht behandelt: „Die Schiedsrichter haben zum Ende den Spielausgang leider aktiv beeinflusst“, sagte der Serbe frustriert und ergänzte: „Das ganze Spiel wurde sehr viel diskutiert und in der entscheidenden Situation wird dies spielentscheidend bestraft. Zudem muss man sich doch als Referee hinterfragen wenn Göttingen 32 Freiwürfe über das Spiel bekommt und wir, bei ähnlicher Härte, nur elfmal an die Linie kommen.“

Ein Ausgang den keiner erwartet hatte – dabei war die gesamte Partie geprägt von einem sehr hohen Niveau, da beide Mannschaften mit sehr hohen Trefferquoten glänzten. Nachdem die Eagles im ersten Viertel bereits mit fünf getroffenen Dreiern den Favoriten aus Göttingen alles abverlangten (21:21), blieb die Begegnung auch bis zur Pause umkämpft und die Gäste nahmen nur eine knappe 41:37-Führung mit in das dritte Viertel.

In der zweiten Hälfte spielten sich die Westersteder, angeführt von Piet Niehus und Sandro Antunovic, teilweise in einen Rausch und konnten sich zwischenzeitlich auf sechs Punkte absetzen (63:57, 26. Minute). Doch die Göttinger um Aufbauspieler Marco Grimaldi hatten immer wieder die passende Antwort auf die starken Westersteder Werfer. Beim Stand von 70:70 ging es ins Schlussviertel, wo die Begegnung nochmals an Intensität zunahm. Besonders die Schlussminuten waren von Kampf und Emotionen geprägt, welche die Westersteder um Cirkovic am Ende aber nicht mehr im Griff hatten.

„Zuletzt suche ich die Schuld aber nicht nur bei den Schiedsrichtern. Ich finde es unheimlich schade für meine Mannschaft das wir verloren haben, da die Jungs klasse gespielt haben. Leider haben wir in den wichtigen Momenten oftmals die falsche Entscheidung getroffen und somit knapp verloren“, fasste Cirkovic die Begegnung geknickt zusammen.

NWZ-Artikel von Tom Ole Theilken
Bild: Tom Ole Theilken
 

Erfolgsserie gegen Göttingen weiter ausbauen
TSG Eagles am 05.11.2018 um 08:01 (UTC)
 

Diese beiden Siege haben unheimlich gut getan: Nach den Erfolgen gegen Königs Wusterhausen und Alba Berlin II geht es für die Regionalliga-Basketballer der TSG Westerstede an diesem Samstag bereits mit dem dritten Heimspiel in Folge weiter.

Um 18.30 Uhr empfangen die Eagles den Tabellendritten vom ASC 46 Göttingen – und gegen zwei weitere Punkte hätte Eagles-Coach Nenad Cirkovic absolut nichts einzuwenden.

Doch die Aufgabe wird wohl deutlich schwerer als die letzten beiden. „Göttingen ist eins der besten drei Teams in der Liga“, sagt Cirkovic. „Sie haben ein sehr erfahrenes Team um die beiden Schmidt-Brüder und Marco Grimaldi“, weiß der serbische Trainer in Diensten der TSG. Deshalb sei es unheimlich wichtig, dass seine Mannschaft früh die Kontrolle über das Spiel gewinne.

„Wir müssen defensiv so sicher wie am Mittwoch gegen Alba stehen. Das könnte uns entscheiden helfen“, glaubt Cirkovic. Während es für seine Truppe bereits das dritte Spiel in nur einer Woche ist, haben die Gäste ihre letzte Begegnung am vergangen Samstag beim 100:80-Erfolg gegen den ETV Hamburg bestritten. „Wir werden aber sehr wahrscheinlich den großen Kader aus dem Alba-Spiel haben“, glaubt Nenad Cirkovic nicht, dass seine Mannschaft im Nachteil ist.

Er fordert von seinen Schützlingen, den Gegner früh unter Druck zu setzen und dann, über Fastbreaks zu einfachen Punkten zu kommen. „Wir müssen unsere Geschwindigkeit ausspielen“, so der Coach. Dieses Tempo dürfe aber nicht, wie in der Partie am Mittwoch, erst ab dem dritten Viertel gezeigt werden, sondern müsse das gesamte Spiel über hochgehalten werden. Cirkovic: „Nur dann können wir auch eine Mannschaft wie Göttingen schlagen.“

NWZ-Artikel von Sönke Spille
 

Pausenansprache beflügelt Eagles in Halbzeit zwei
TSG Eagles am 01.11.2018 um 08:10 (UTC)
 


Auf dem Weg zum nächsten Korb: Jacob Hollatz (weißes Trikot) für die TSG Westerstede

Zweiter Sieg in Folge: Die Basketballer der TSG Westerstede haben nur vier Tage nach dem Sieg gegen Königs Wusterhausen das nächste Spiel in der Regionalliga gewonnen. Im Duell mit Alba Berlin II drehten die Eagles am Mittwoch im zweiten Durchgang auf und gewannen 91:73 (44:52).

In den ersten 20 Spielminuten sah dagegen wenig nach dem dritten Saisonsieg der Gastgeber aus. Viele Fouls prägten das Spiel der Eagles, die im Spielaufbau die nötige Kontrolle vermissen ließen. „Wir waren in der Defensive nicht gut und haben im Spiel nach vorne nicht organisiert genug gespielt“, kritisierte Trainer Nenad Cirkovic.

Die junge Mannschaft aus der Hauptstadt – in dieser Saison bisher erst einmal als Sieger vom Feld gegangen – witterte ihre Chance und erkämpfte sich zur Halbzeitpause einen Vorsprung von acht Punkten.

„Ich habe meinen Spielern gesagt, dass wir dieses junge Team viel mehr unter Druck setzen müssen. Sie haben zwar sehr viel Potenzial, aber ihre fehlende Erfahrung musste einfach unser Vorteil sein“, berichtete Cirkovic von seiner Pausenansprache.

Seine Worte wirkten. Deutlich aggressiver in der Abwehr ließen die Hausherren im dritten Viertel gerade einmal fünf Punkte der Berliner zu. Gerade die Rebounds gehörten ab dieser Phase immer wieder den Westerstedern. Während Alba verzweifelte, gingen 27 Punkte auf das Konto der Gastgeber – die sich damit für die restlichen zehn Minuten eine komfortable Führung erspielten.

„Alle meiner Spieler waren in der zweiten Halbzeit deutlich besser“, sagte der Eagles-Coach. Dazu sei wichtig gewesen, dass er erneut auf zwölf Spieler im Kader zurückgreifen konnte. „Das war für unsere Kondition am Ende natürlich wichtig.“

Offensiv machten besonders Jacob Hollatz (27 Punkte) und Marcello Schröder (22 Punkte) auf sich aufmerksam. „Sie haben ihr Können auf jeden Fall unter Beweis gestellt“, sagte Cirkovic. Aber auch Piet Niehus erhielt ein Lob von seinem serbischen Trainer: „Auch wenn er nur zwei Punkte gemacht hat. Wir haben ihn heute besonders in der Defensive gebraucht und das hat er ganz hervorragend gelöst.“

Für die TSG spielten: Agbakoko (2), Antunovic (14), Borchers (13), Hemschemeier (8), Hollatz (27), Langovic, Makivic, Niehus (2), Rouiller, Schneider, Schröder (22)

NWZ-Artikel von Sönke Spille
Bild: Sönke Spille
 

TSG-Eagles wollen nächsten Heimsieg
TSG Eagles am 30.10.2018 um 10:13 (UTC)
 

Zweites Heimspiel in nur vier Tagen: Nach dem zweiten Saisonsieg am Samstag gegen Königs Wusterhausen sind die Regionalliga-Basketballer der TSG Eagles bereits an diesem Mittwoch, 13.45 Uhr, in eigener Halle gegen Alba Berlin II gefordert.

„Die Spiele aktuell sind sehr wichtig für uns“, sagt Eagles-Coach Nenad Cirkovic, der personell erneut auf dem Vollen schöpfen kann. „Es ist natürlich sehr gut, dass alle Spieler dabei sind. Wir wollen auf jeden Fall wieder gewinnen.“ Die Hauptstädter reisen mit gerade einmal einem Sieg aus den ersten sechs Begegnungen als Tabellenschlusslicht an. Unterschätzen will sie Cirkovic aber auf keinen Fall. „Es ist ein sehr junges Team mit den wohl talentiertesten Nachwuchsspielern aus Deutschland“, sagt er. Im Saisonverlauf, sei auf jeden Fall mit ihnen zu rechnen.

Zur Partie am Feiertag hofft der Trainer auch auf viele Zuschauer. „Für die Spieler wäre es natürlich toll, wenn viele in die Halle kommen“, richtet er seine Bitte an alle Sportinteressierten. Denn lautstarke Unterstützung würde für noch mehr Antrieb auf dem Spielfeld sorgen.

NWZ-Artikel von Sönke Spille
 

Energiegeladene Eagles stürmen zum zweiten Sieg
TSG Eagles am 29.10.2018 um 08:57 (UTC)
 

Aufmerksam in der Defensive: Fritz Hemschemeier (in weiß) holte mit der TSG den zweiten Saisonsieg.

Mit einem großen Kader und einer tollen Energieleistung haben die Basketballer der TSG Westerstede den zweiten Saisonsieg in der Regionalliga eingefahren. Die Eagles setzten sich am Samstagabend mit 88:73 (46:41) in eigener Halle gegen die WSG Königs Wusterhausen durch.

TSG-Trainer Nenad Cirkovic war nach der Partie erleichtert: „Nach zuletzt einigen unnötigen Niederlagen haben wir diesen Sieg unbedingt gebraucht. Nach einigen Startschwierigkeiten haben wir eine tolle Partie gespielt“, lobte er seine Mannschaft.

In den ersten beiden Vierteln war es eine Partie auf Augenhöhe. Die Westersteder versuchten mit viel Intensität zu verteidigen und so die Topscorer der Gäste, Christoph Tetzner (25 Punkte) und Thomas Schoeps (12), zu schnellen Abschlüssen zu zwingen. „Unser Plan hat in der ersten Halbzeit noch nicht so gut geklappt. Mit zunehmender Spieldauer konnten wir uns aber immer mehr Vorteile im Rebounding sichern“, lobte Cirkovic.

Richtig ins Rollen kamen die Westersteder erst eine Minute vor dem Ende des zweiten Viertels. Sandro Antunovic vollendete einen Korbleger zum 38:37. Diese Führung gaben die Ammerländer über die gesamte Partie nicht mehr ab. „Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir den Ball in der Offensive und Defensive gut kontrolliert. Jeder Spieler hat mit seinen Fähigkeiten einen wichtigen Teil zu unserem Sieg beigesteuert“, betonte Cirkovic. Besonders gegen den 2,15 Meter großen Center Norris Agbakoko fand die Offensive der Gäste kein wirkliches Mittel. Immer wieder gelangen dem 18-Jährigen wichtige Blocks.

So konnten die Westersteder ihren Vorsprung am Ende des dritten Viertels auf 64:55 ausbauen. Im Schlussviertel brachte die TSG, angeführt von Topscorer Marcello Schröder mit 29 Punkten, den Sieg souverän über die Zeit und verabschiedete sich vom Tabellenende. Vor allem die gute Mannschaftsleistung, die durch 20 Assists untermauert wird, kam bei den Verantwortlichen der Eagles am Samstagabend gut an.

Trainer Cirkovic gibt allerdings noch keine Entwarnung: „Am Mittwoch im nächsten Heimspiel gegen Alba Berlin II müssen wir diesen Sieg untermauern und die nächsten Punkte holen. Sonst rutschen wir schnell wieder ans Tabellenende. Ich bin aber guter Dinge.“

BASKETBALL
Regionalliga

TSG Westerstede - WSG Königs Wusterhausen 88:73 (46:41)

TSG: Agbakoko (4), Antunovic (12), Borchers (10), Heiken (2), Hemschemeier (6), Hollatz (10), Niehus (15), Rouiller, Schneider, Schröder (29)

beste Werfer WSG: Tetzner (25), Schopes (12), Giese (9)

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Kevin Knoche
 

Großer Kader macht TSG Mut
TSG Eagles am 27.10.2018 um 09:28 (UTC)
 

Sein Scoring ist am Samstagabend gefragt: Piet Niehus und die TSG Westerstede wollen einen Heimsieg.

Trainer Nenad Cirkovic steht zum ersten Mal in dieser Saison der gesamte Kader zur Verfügung. In den vergangenen beiden Spielzeiten waren die Partien gegen Wusterhausen meist sehr enge Duelle.

Die Basketballer der TSG Westerstede haben die deutliche Pleite in Eimsbüttel schnell abgehakt und schauen nun auf den nächsten Spieltag. Denn wenn die TSG an diesem Samstag um 18.30 Uhr in das Regionalliga-Heimspiel gegen die WSG Königs Wusterhausen geht, stehen die Vorzeichen komplett anders, als noch in der Vorwoche.

Zwar stehen die Ammerländer nun am Tabellenende, können aber auf einen vollen Kader bauen. Ohne Terminüberschneidungen mit dem Oldenburger ProB- und NBBL-Team stehen Trainer Nenad Cirkovic alle Optionen zur Verfügung. „Es ist das erste Mal in dieser Saison, dass wir mit dem gesamten Kader antreten. Das gibt uns natürlich viel mehr Optionen“, sagt der Coach.

Daher fordert Cirkovic von seinem Team viel Einsatz: „Wir wollen mit hoher Intensität und Aggressivität spielen. Mit der großen Rotation können wir die Einsatzzeiten der Spieler gut einteilen, so dass sich jeder auf dem Feld richtig auspowern kann.“ Dementsprechend rechnet er mit einer offenen Partie, obwohl die Gäste bereits sechs Punkte mehr auf dem Konto haben als die TSG.

In den vergangenen Spielzeiten lieferten sich die beiden Teams stets knappe Duelle. Ein Duell wurde sogar in der Verlängerung entschieden. Damals verloren die Eagles im März 2018 mit 91:94 nach fünf Minuten Extra-Spielzeit. Cirkovic und sein Team wissen daher, was sie gegen den Kontrahenten aus Brandenburg erwartet.

Dennoch ist sich Cirkovic sicher, dass sein Team gute Chancen auf einen Heimsieg hat, wenn es die eigenen Ballverluste reduzieren kann. „Wir wollen unser eigenes Spiel durchziehen und nicht so sehr auf den Gegner schauen. Wenn wir in der Offensive und der Defensive mit hoher Intensität den Ball kontrollieren, sind wir in der großen Rotation nur schwer zu schlagen“, spricht der TSG-Coach seiner Mannschaft neuen Mut zu.

MITTWOCH HEIMSPIEL

Auf die Basketballer der TSG Westerstede wartet eine englische Woche. Bereits am Mittwoch, 31. Oktober, sind die Eagles in der Regionalliga erneut gefordert.

Gegner in der heimischen Hössensporthalle ist um 13.45 Uhr die zweite Mannschaft von Alba Berlin.

Ein Sieg könnte dann für die Eagles goldwert sein. Schließlich stehen beide Teams vor den Duellen an diesem Wochenende auf den beiden letzten Plätzen der Regionalliga-Tabelle.

Da es keine Terminüberschneidungenmit den Oldenburger Teams aus der ProB und NBBL gibt, hofft Trainer Nenad Cirkovic darauf, dass ihm ein großer Kader zur Verfügung steht.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Kevin Knoche
 

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