Basketball in Westerstede

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Fünf Westersteder kassieren klare Pleite
TSG Eagles am 01.04.2019 um 08:45 (UTC)
 

War mit kleiner Rotation chancenlos: TSG-Trainer Nenad Cirkovic.

Schon im Vorfeld hatte TSG-Trainer Nenad Cirkovic angedeutet, dass es für seine Westersteder Basketballer bei Tabellenführer Eintracht Stahnsdorf nicht zu holen geben dürfte. Mit der Art und Weise, wie die 41:103 (28:51)-Niederlage im letzten Regionalliga-Auswärtsspiel der Eagles zustande kam, war der Coach aber nicht einverstanden, auch wenn seine Spieler für das Resultat am Ende wenig konnten.

„Hier konnte man heute nicht von Basketball sprechen. Die fünf Jungs, die mit nach Brandenburg gereist sind, haben alles gegeben. Aber gegen das beste Team der Liga in voller Rotation kannst du so einfach nicht mithalten“, fasste Cirkovic das Spiel zusammen.

Lediglich im ersten Viertel waren die Ammerländer konkurrenzfähig. Sandro Antunovic, Mathis Röglin, Justus Röben, Piet Niehus und Fritz Hemschmeier gaben alles und konnten die Partie zumindest zehn Minuten einigermaßen offen gestalten. Mit einer 24:19-Führung für den Favoriten ging es in den zweiten Spielabschnitt.

Danach wurden den Eagles aber immer deutlicher die Grenzen aufgezeigt. Ohne Wechseloptionen schwanden merklich die Kräfte, bis zur Pause hatte sich Stahnsdorf bereits auf 51:28 abgesetzt. Und dieser Vorsprung wurde immer deutlicher. Vor allem als die Westersteder die letzten sechs Minuten in Unterzahl agieren mussten, weil Röglin die Foulspielgrenze überschritten hatte, zog Stahnsdorf noch einmal deutlicher davon. Zu viert gelangen der TSG nur vier Punkte im letzten Viertel.

Für die TSG spielten: Antunovic (15), Hemschmeier (9), Niehus (15), Röben, Röglin (2)

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Volkhard Patten
 

Westerstede erwartet ungleiche Partie
TSG Eagles am 01.04.2019 um 08:45 (UTC)
 

Trifft auf einen starken Gegner: Westerstedes Sandro Antunovic (am Ball).

Eine Lehrstunde der besonderen Art könnte die Basketballer der TSG Westerstede an diesem Sonntag erwarten. Die bereits als Absteiger aus der Regionalliga feststehenden Ammerländer bestreiten ihre letzte Auswärtspartie dieser Spielzeit bei Tabellenführer Eintracht Stahnsdorf. Das ungleiche Duell beginnt um 17 Uhr.

Für TSG-Trainer Nenad Cirkovic ist der ProB-Absteiger das stärkste Team in der Regionalliga: „Sie haben viele Spieler aus dem ProB-Kader gehalten und profitieren ungemein von dieser Erfahrung. Sie haben eine gute Mischung aus jungen und routinierten Spielern“, lobt Cirkovic den Kontrahenten. Im Hinspiel hielten sich die Eagles aber tapfer und mussten sich erst am Ende der Partie mit 68:76 geschlagen geben.

Auf so ein knappes Spiel kann Cirkovic am Sonntag in Brandenburg nicht hoffen. Denn erneut müssen die Ammerländer mit kleiner Rotation aufwarten. Unter anderem fehlen die Spieler aus dem Oldenburger NBBL-Kader, die zeitgleich ein Spiel bestreiten. Die Not macht im Fall der TSG also wieder erfinderisch.

„Wir werden alles geben. Was dann tatsächlich auf dem Court geht, werden wir dann sehen“, sagt Cirkovic, der aber nicht glaubt, dass der Favorit sein Team auf die leichte Schulter nehmen wird: „Für Stahnsdorf ist im Kampf um den Titel und den Wiederaufstieg jeder Punkt wichtig. Daher glauben wir nicht, dass wir von Stahnsdorf unterschätzt werden.“

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

Westerstede fehlt in Schlussphase Courage
TSG Eagles am 25.03.2019 um 12:28 (UTC)
 

Sah ein gutes Spiel seines Teams: TSG-Trainer Nenad Cirkovic.

So nah dran am ersten Sieg des Jahres waren die Regionalliga-Basketballer der TSG Westerstede noch nicht. Denn bis zwei Minuten vor dem Ende führten die Eagles in eigener Halle gegen die TSV Neustadt temps Shooters. Am Ende mussten sich die Ammerländer beim 87:90 (52:47) aber erneut geschlagen geben.

Obwohl die Niederlagenserie der bereits als Absteiger feststehenden Westersteder weitergeht, fand Trainer Nenad Cirkovic aufmunternde Worte für sein Team: „Ich bin sehr zufrieden, wie wir aufgetreten sind. Jeder hat das Maximale gegeben. Am Ende wird diese Partie zum Spiegelbild der Saison, weil uns in den entscheidenden Situationen mit unserem jungen Team die Erfahrung fehlt.“

In der Schlussphase fehlte den Eagles schließlich auch die Courage, den Sieg über die Zeit zu bringen. Neustadts Topscorer Rishi Kakad hatte die TSG eigentlich gut im Griff, in den letzten Minuten gelangen dem Shooter aber die wichtigen Punkte. So traf er unter anderem den wichtigen Dreier zum 87:88 mit noch 53 Sekunden Restspielzeit auf der Uhr. Auf der anderen Seite verpasste daraufhin Franjo Borchers zwei Chancen, um das Spiel noch einmal zu drehen.

„Wir haben schon zuvor einige gute Chancen auf einfache Punkte ausgelassen, mit denen wir vorzeitig für eine Entscheidung hätten sorgen können. Auf der anderen Seite macht ein Spieler wie Kakad in solchen Situationen genau diese Punkte. Das ist das beste Beispiel dafür, warum wir in dieser Saison da stehen, wo wir jetzt stehen“, erklärte Cirkovic. Gleichzeitig betonte der Coach aber auch, dass seine Mannschaft über weite Teile der Partie eine richtig gute Leistung gezeigt hatte: „Wir haben gekämpft, richtig gut gepunktet und bis zum Ende fast durchgängig geführt. Wenn man dann aber wieder ohne Punkte da steht, ist das schon enttäuschend.“

Basketball-Statistik
Männer, Regionalliga

TSG Westerstede - TSV Neustadt temps Shooters 87:90 (52:47)

TSG: Agbakoko (14), Antunovic (25), Borchers (19), Heiken, Hemschemeier (14), Hopp (3), Makivic, Niehus (12), Papenfuß, Röglin, Rouiller

beste Werfer TSV: Roberts (26), Kakad (20), Mayika-Lungongo (19)

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Volkhard Patten
 

Westersteder Eagles starten Abschiedstournee
TSG Eagles am 25.03.2019 um 12:26 (UTC)
 

Wollen trotz des Abstieges konzentriert weiterarbeiten: die Spieler der TSG Westerstede (in weiß).

Nach den Ergebnissen vom vergangenen Wochenende steht fest, dass die Basketballer der TSG Westerstede in der kommenden Spielzeit in der 2. Regionalliga antreten. Selbst mit drei Siegen aus den noch ausstehenden Partien können die Ammerländer bei vier Absteigern nicht mehr das rettende Ufer erreichen.

Dennoch will TSG-Trainer Nenad Cirkovic die restlichen Partien in der Regionalliga nicht abschenken. Schon an diesem Samstag um 18.30 Uhr im Heimspiel gegen die TSV Neustadt temps Shooters fordert er maximalen Einsatz: „Es ist keine Schande zu verlieren, wenn wir alles geben, aber der Gegner am Ende einfach besser ist. Dafür müssen wir aber das Maximum aufs Parkett bringen.“

Cirkovic will diese schwierige Situation mit Partien, in denen es für die TSG eigentlich um nichts mehr geht, nutzen, um auch den jüngeren Spielern Einsatzzeiten zu ermöglichen: „Sie sollen ihre Minuten erhalten und die Atmosphäre der Regionalliga fühlen. Dieser Erfahrungen könnten für sie in der kommenden Saison nach dem Abstieg wichtig sein.“

Gegen das routinierte Team aus Neustadt hofft Cirkovic, der ohne die ProB-Spieler aus Oldenburg antreten muss, dass die junge Garde ordentlich Tempo macht: „Gegen erfahrene Teams haben wir uns in dieser Saison immer schwer getan. Daher müssen wir kämpfen, nicht aufgeben und die Zeit nutzen, um uns zu verbessern“, sagt der Eagles-Trainer.

Nach dem Heimspiel bestreitet die TSG noch eine Auswärtspartie beim Tabellenführer in Stahnsdorf, ehe es in das finale Heimspie l gegen Rasta Vechta II geht.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Volkhard Patten
 

Westerstede findet sich mit Abstieg ab
TSG Eagles am 19.03.2019 um 09:27 (UTC)
 

Lange Gesichter: Die Westersteder waren mit kleinem Kader erneut chancenlos.

Mit der Niederlage beim VfL Stade dürfte die letzte Chance auf den Klassenerhalt in der Regionalliga für die Basketballer der TSG Westerstede verwirkt sein. Bei der 92:66 (43:35)-Pleite verkaufte sich die nur mit fünf Spielern angereiste TSG vor allem in der ersten Halbzeit mehr als ordentlich.

„Den Klassenerhalt jetzt noch zu schaffen, ist eine Mission Impossible. Jetzt gilt es, aus so einer Situation gestärkt hervorzugehen“, fordert TSG-Trainer Nenad Cirkovic. Da es wahrscheinlich vier Absteiger geben wird und die Eagles bei noch drei ausstehenden Partien bereits sechs Punkte Rückstand auf das rettende Ufer haben, ist Cirkovic realistisch.

In Stade machte er seinem kleinen Kader für das Auftreten in Halbzeit eins ein Kompliment: „Das war ein ordentlicher Auftritt. Wir haben unser Bestes gegeben. Mit fünf Spielern war einfach nicht mehr möglich“, sagte Cirkovic.

Im ersten Viertel erspielte sich Stade gegen aufopferungsvoll kämpfende Westersteder eine 13:10-Führung, die die Gastgeber bis zur Pause auf 43:35 ausbaute. Nach dem Seitenwechsel machte sich der kleine Kader der Eagles immer stärker bemerkbar. Stade nutzte seine Vorteile aus und zog über 67:52 (30. Minute) auf 92:66 davon.

Für die TSG spielten: Franjo Borchers (23), Axel Rouiller (5), Sandro Antunovic (9), Justus Röben (1), Marcello Schröder (28)

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Volkhard Patten
 

Eagles stehen unter Zugzwang
TSG Eagles am 19.03.2019 um 09:26 (UTC)
 

Die Aufgaben für die Basketballer der TSG Westerstede werden im Abstiegskampf der Regionalliga nicht einfacher. An diesem Sonntag müssen die Eagles um 16 Uhr beim Tabellenvierten, dem VfL Stade, antreten.

In der Vorwoche präsentierten sich die Eagles verbessert, verpassten in der Schlussphase gegen die TSG Bergedorf aber erneut den erhofften Befreiungsschlag. Mittlerweile beträgt der Rückstand der Ammerländer auf den 13. Tabellenplatz bereits vier Punkte. Dazu hat Aschersleben noch eine Partie weniger ausgetragen.

Den Eagles bleibt also nicht mehr viel Zeit, um eine Aufholjagd zu starten. Nach zehn Niederlagen in Serie in diesem Jahr müssen die Westersteder nun in den noch ausstehenden vier Partie fast schon die Maximalpunktzahl holen, um noch die Klasse zu halten.

In Stade dürfte dies aber keine einfache Aufgabe werden. Die Stader gehören zu den offensivstärksten Teams der Liga. Einen Hoffnungsschimmer dürfte derzeit lediglich das Ergebnis aus dem Hinspiel entfachen. Im November besiegten die Eagles den VfL 97:91.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
 

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