Basketball in Westerstede

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Für TSG beginnt Auswärtsserie
TSG Eagles am 31.01.2020 um 08:36 (UTC)
 

Hofft in Braunschweig auf mehr Optionen: TSG-Trainer Nenad Cirkovic

Das nächste Heimspiel für die Eagles ist erst am 22. Februar. Mehr Sorgen als um die weiten Fahrten macht sich Trainer Cirkovic über den Gesundheitszustand einiger Spieler.

Im Vergleich zu den Auswärtsfahrten, die die Basketballer der TSG Westerstede noch in der Regionalliga erlebten, sind die Reisen eine Liga tiefer nur Kurztrips. Dennoch sind die Eagles nun in drei Auswärtsspielen in Folge gefordert. Die erste Reise führt die Ammerländer an diesem Samstag nach Braunschweig, wo sie um 20 Uhr gegen die gastgebende SG antreten müssen.

Trainer Nenad Cirkovic will gar nicht viel über die Spielplangestaltung reden: „Jetzt haben wir drei Auswärtsspiele in Folge, dann ist das halt so. Der Fahrt nach Braunschweig ist in der Liga zwar eine der weitesten, mehr Sorgen mache ich mir aber darüber, mit welchem Kader wir dort antreten können“, sagt der TSG-Headcoach.

Denn wie schon bei der 80:85-Pleite gegen Quakenbrück am vergangenen Samstag könnten den Eagles auch in Braunschweig beim Tabellenfünften wieder einige Eckpfeiler des Teams fehlen. Gegen Quakenbrück standen Cirkovic nur sieben Spieler zur Verfügung, er hofft, dass sich bis Samstag zumindest die angeschlagenen Akteure wieder zurückmelden. „Dazu müssen wir aber noch die abschließenden Trainingseinheiten abwarten“, hält sich Cirkovic knapp.

Ansonsten bleibt der Serbe seiner Linie treu. Um in Braunschweig zu bestehen, müsse sein Team die Basics verinnerlichen. „Wir müssen uns auf unser Spiel konzentrieren. Das heißt, dass wir wieder mehr laufen müssen als der Gegner, gute Lösungen finden müssen und auch im Shooting konstanter werden“, zählt der Coach auf.

Im Hinspiel hatten sich die Eagles den Braunschweigern noch geschlagen geben müssen. Mit 85:66 ging das Spiel in der Westersteder Hössensporthalle an die Gäste – zu wenige Chancen im Rebounding und zu viele Ballverluste hatten sich die Ammerländer damals geleistet. Im Rückspiel wollen die jungen Eagles an diesen Punkten ansetzen und zeigen, was sie seitdem gelernt haben.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Philip Eiben
 

TSG Eagles unsanft gestoppt
TSG Eagles am 28.01.2020 um 12:29 (UTC)
 

Hatte unter dem Korb gegen Quakenbrück einen schweren Stand: Thamy Will von der TSG Westerstede (am Ball).

In einigen Fastbreak-Situationen ließen die Ammerländer zu viele einfache Punkte liegen. Vor allem in der ersten Halbzeit zeigten die Eagles dennoch ihre Klasse, blieben aber sieglos.

Eine fünfminütige Schwächephase nach der Pause hat den Basketballern der TSG Westerstede möglicherweise den Heimsieg im Duell mit dem TSV Quakenbrück gekostet. 35 Minuten guter Basketball haben bei der 80:85 (41:47)-Niederlage gegen den Tabellendritten der 2. Regionalliga nicht gereicht.

„In der Offensive kannst du immer mal wieder Punkte liegen lassen, wenn du dir in der Defensive aber kleine Pause nimmst, verlierst du so ein Spiel“, fasste TSG-Trainer Nenad Cirkovic zusammen. Denn nach der Pause brachten sich die Ammerländer um den Lohn einer ansonsten ordentlichen Vorstellung. Innerhalb kürzester Zeit verspielten die Eagles ihren Vorsprung, erlaubten Quakenbrück einen 12:0-Lauf und sorgten damit für einen 49:57-Rückstand.

„Wir haben uns in dieser Phase zu viele einfache Ballverluste geleistet und waren in der Defensive nicht konzentriert genug. Damit haben wir uns selbst ein wenig die Chance genommen, mit einer besseren Ausgangslage in das Schlussviertel zu gehen“, sagte Cirkovic.

So lagen die Eagles zwar zu Beginn des vierten Viertels nur noch mit 63:69 zurück, hätten aber durchaus auch mit eigener Führung in die Schlussphase gehen können. „Wir haben bei einigen Fastbreak-Situationen nicht die richtigen Entscheidungen getroffen. Auch Quakenbrück hat sich immer wieder Fehler geleistet, wir haben diese aber zu selten bestraft“, befand Cirkovic, der mit seinem Team dennoch die Chance auf den Sieg hatte. In der letzten Minute war die TSG noch einmal auf 80:82 herangekommen, musste dann aber die entscheidenden Punkte zum 80:85 hinnehmen.

Trotz der Niederlage sah der TSG-Trainer auch gute Aspekte im Spiel seiner Mannschaft. „Wir haben eine gute erste Hälfte gespielt, wenn man rein auf das Ergebnis schaut. So wie wir gespielt haben, hätten wir zur Pause eigentlich mit zehn oder 15 Punkten führen müssen“, lobte der Coach sein Team.

Mit kleiner Rotation und ohne wirkliche Optionen unter dem Korb kamen die Eagles zu einigen Fastbreak-Chancen, bei denen sie sich aber nicht konsequent entscheiden konnten. „Da haben wir einfache Punkte liegen gelassen, weil wir in der Offensive zu früh abgeschlossen haben. Selbst wenn der Fastbreak nicht geklappt hat, haben wir früh den Abschluss gesucht und einige Dreier nicht getroffen“, sagte Cirkovic, der aber erneut auch den Lernprozess bei seiner jungen Mannschaft in den Mittelpunkt stellte: „Ich bin mir sicher, dass die Jungs aus so einem Spiel viel mitnehmen, auch wenn wir nicht gewonnen haben. Wir kommen bestimmt stärker zurück“, betonte Cirkovic.

Eagles starten Auswärtstour

Das 80:85 gegen Quakenbrück war das vorerst letzte Heimspiel der Westersteder für einige Zeit. Das nächste Duell in der Hössensporthalle findet erst am 22. Februar statt. Zu Gast ist dann um 18.30 Uhr der TSV Neustadt II.

Zuvor stehen drei Auswärtsspiele in Braunschweig (1. Februar), beim Oldenburger TB (8. Februar) und in Quakenbrück (15. Februar) auf dem Plan.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Philip Eiben
 

TSG wacht erst nach Pause auf
TSG Eagles am 20.01.2020 um 10:33 (UTC)
 

Setzten sich in Hannover dank einer starken zweiten Hälfte durch: die Spieler der TSG Westerstede (in weiß).

Westerstedes Headcoach Nenad Cirkovic zeigte sich nach dem Auswärtsspiel in Hannover sichtlich erleichtert. Nach einer katastrophalen ersten Hälfte drehten die Ammerländer Basketball ihre Partie in der 2. Regionalliga beim großen Außenseiter CVJM Hannover mit einer deutlichen Leistungssteigerung doch noch in einen erwarteten 74:64 (24:41)-Erfolg.

„In den ersten beiden Vierteln lief bei uns einfach alles schief. Wir haben ganz schwach verteidigt und offensiv ebenfalls überhaupt nichts hinbekommen“, sagte Cirkovic, der mit ansehen musste, wie der Tabellenvorletzte aus Hannover die TSG mit einem beherzten Auftritt phasenweise dominierte.

Nach dem ersten Viertel lag der Tabellenfünfte aus dem Ammerland mit 9:23 zurück. Hannover punktete konstant von der Dreipunktelinie und sicherte sich immer wieder zweite Wurfchancen durch einfache Offensivrebounds. Die Eagles schafften es auch im zweiten Viertel vorerst nicht, sich wirklich in die Begegnung hineinzuarbeiten, wodurch der CVJM seine Führung bis zur Pause auf 41:24 ausbauen konnte.

Cirkovic missfiel vor allem die Einstellung seines Teams: „Wir sind viel zu selbstsicher in der ersten Halbzeit aufgetreten. Ohne Fokus und Konzentration kann man im Sport nichts gewinnen. Genau das musste ich der Mannschaft in der Halbzeit auch sagen“, ärgerte sich der Serbe.

Seine Ansprache zeigte Wirkung. In der zweiten Hälfte spielten die Eagles ihr eigenes Spiel mit einem hohen Tempo und einer sehr starken Verteidigung. Immer wieder kamen die Westersteder zu einfachen Fastbreakpunkten. Zudem ermöglichten Norris Agbakoko und Neil Masnic den Eagles einen Vorteil unter dem Korb. Noch vor dem dritten Viertel verkürzte die TSG den Rückstand auf 49:54.

Im Schlussviertel legten die talentierteren Eagles dann nochmal eine Schippe drauf und gestatteten den Gastgebern lediglich vier Punkte in neun Minuten. Offensiv agierte die TSG zielstrebiger und sorgte somit für eine erfolgreiche Wende. „Unsere Verteidigung war ganz stark in der zweiten Halbzeit. Trotzdem muss die junge Mannschaft lernen, von Beginn an so aufzutreten. Kein Gegner darf unterschätzt werden. Doch wir sind nun froh über den Sieg“, fasst Cirkovic zusammen.

NWZ-Artikel von Tom Ole Theilken
Bild: Philip Eiben
 

Eagles reisen nach Hannover
TSG Eagles am 20.01.2020 um 10:32 (UTC)
 

Wollen in Hannover wieder mit Tempospiel überzeugen: die Spieler der TSG Eagles Westerstede (in weiß).

Die erste Auswärtsreise im Kalenderjahr 2020 führt die Basketballer der TSG Eagles Westerstede zum CVJM Hannover. Der Tabellenvorletzte empfängt die Ammerländer am Samstagabend um 20 Uhr. Es ist das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams in dieser Saison in der 2. Regionalliga, nachdem das Hinspiel am zweiten Spieltag verschoben werden musste.

„Hannover steht in der Tabelle zwar weiter unten, hat aber in der vergangenen Woche mit dem TSV Quakenbrück eines der Teams aus dem oberen Bereich der Liga schlagen können. Dementsprechend fokussiert müssen wir am Samstag sein“, erklärt TSG Eagles-Headcoach Nenad Cirkovic, der mit seinem Team zuletzt mit den Royals aus Oldenburg ebenfalls ein Topteam der Liga vor Probleme stellen konnte.

Gegen den Tabellenzweiten, den Bürgerfelder TB, unterlagen die Westersteder am vergangenen Spieltag nur knapp mit einem Zähler: „Auf diese Leistung müssen wir gegen Hannover aufbauen. Besonders im letzten Viertel haben die Spieler gegen den BTB gezeigt, was in ihnen steckt und vor allem stark verteidigt“, sagt der Serbe, der gegen den CVJM Hannover zudem wieder auf Center Norris Agbakoko bauen kann.

Besonders unter dem Korb möchten die Eagles ihre Stärken ausspielen. Ein Element, was den Ammerländern in dieser Spielzeit schon oft erfolgreiche Spiele beschert hat. Zudem möchte Cirkovic Energie und Schnelligkeit von seiner jungen Mannschaft sehen: „Die Jungs haben auch über die Weihnachtspause gut gearbeitet und sind in einer sehr guten Form. Wir haben ein junges Team, dass ein enorm hohes Tempo spielen kann. Diese Fähigkeit müssen wir ausnutzen.“

Verzichten muss die TSG wohl auf Guard Alexander Hopp. Der 18-Jährige verletzte sich am vergangenen Wochenende bei einem U19- Bundesliga-Spiel (NBBL). Sein Einsatz ist fraglich.

NWZ-Artikel von Tom Ole Theilken
Bild: Philip Eiben
 

Eagles fehlt am Ende der Durchblick
TSG Eagles am 13.01.2020 um 12:38 (UTC)
 

Brachte die Royals aus Oldenburg mit der TSG Westerstede an den Rand einer Niederlage: Melvin Papenfuß (am Ball).

Beim letzten Angriff hatten die Westersteder die Playclock nicht im Blick und verpassten dadurch den Sieg.

TSG Westerstede - BTB Royals Oldenburg 83:84 (38:44). Im Vergleich zur deutlichen Hinspielpleite präsentierten sich die Ammerländer stark verbessert und hatten mit dem letzten Angriff des Spiels sogar noch die Chance, die Partie für sich zu entscheiden. In der letzten Minute holten die Westersteder sechs Punkte auf, verteidigten noch einmal gut und bekamen die Chance, auf den entscheidenden Spielzug. Aber der Fastbreak misslang, die Eagles hatten die Playclock nicht im Auge und so musste Thamy Will mit ablaufender Spielzeit einen wilden Wurf nehmen, der misslang.

„Wir haben aber dennoch, vor allem nach der Pause, ein tolles Spiel gezeigt und bewiesen, dass wir auch mit den Topteams der Liga mithalten können“, sagte TSG-Trainer Nenad Cirkovic. Ihn ärgerte die Niederlage aber dennoch. Vor allem, weil sein Team in der Schlussphase gleich drei Freiwürfe nicht getroffen hatte und so am Ende eine knappe Niederlage hinnehmen musste. „Nutzen wir diese einfachen Punkte, können wir die Halle auch als Sieger verlassen“, weiß Cirkovic.

Zu Beginn taten sich die Eagles jedoch schwer. Immer wieder leisteten sich die Ammerländer einfache Ballverluste, die der routinierte Kontrahent aus Oldenburg zu nutzen wusste. „Da hat uns nach der Winterpause vielleicht auch ein wenig der Rhythmus gefehlt. Im Prinzip haben die Royals in der ersten Halbzeit das gespielt, was wir uns eigentlich vorgenommen hatten“, sagte Cirkovic. So sicherten sich die Gäste, angeführt von Mario Tummescheit, der 30 Punkte erzielte, eine 44:38-Halbzeitführung.

Nach dem Seitenwechsel steigerten sich die Eagles aber noch einmal, waren unter dem Korb präsenter und verringerten die Zahl der eigenen Ballverluste. Bis zum Schlussviertel verwalteten aber die Royals mit 68:60 ihren Vorsprung souverän. Am Ende reichte auch ein starkes Schlussviertel den Westerstedern nicht, um das Spiel doch noch zu drehen.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Philip Eiben
 

Mit gutem Gefühl ins neue Jahr
TSG Eagles am 13.01.2020 um 12:37 (UTC)
 

Wollen den Royals vor allem unter dem Korb nun mehr Gegenwehr leisten: die Westersteder um Malique Werner (beim Block) und David Makivic (in blau, vorne).

Der VfL will gegen seinen Angstgegner aus Osnabrück für eine Überraschung sorgen. Die Eagles erhalten Verstärkung auf den großen Positionen zurück.

Denken die Basketballer der TSG Westerstede und des VfL Rastede an ihren Saisonauftakt zurück, dürften ihnen nur wenige positive Aspekte einfallen. Zum Start gab es für die Eagles eine 53:91-Pleite gegen die Royals vom BTB Oldenburg, Rastede musste sich im Aufsteigerduell dem BBC Osnabrück mit 52:97 geschlagen geben. Zum Auftakt in die Rückrund der 2. Regionalliga wollen die beiden Ammerländer Teams an diesem Samstag in Heimspielen nun Wiedergutmachung betreiben.

TSG Westerstede - BTB Royals Oldenburg (Samstag, 18.30 Uhr). Zum Auftakt kamen die jungen Westersteder gegen die routinierten Oldenburger arg unter die Räder. TSG-Trainer Nenad Cirkovic verspricht, dass die Partie am Samstag nicht noch einmal so einen deutlichen Verlauf nehmen wird: „Wir haben uns im Verlauf der Saison deutlich verbessert. Das Spiel der Royals ist für uns ein guter Test, um zu zeigen, was wir bisher gelernt haben“, sagt der Coach.

Das größte Problem aus dem Hinspiel, die Schwäche im Rebounding, sollten die Westersteder nun besser in den Griff bekommen. „Auf den großen Positionen waren wir zu Saisonbeginn noch dünn besetzt. Im Spiel gegen die Royals haben wir unter dem Korb zudem früh viele Fouls gezogen und waren damit schnell in Bedrängnis geraten. Die Jungs sind aber jetzt in besserer Verfassung und wollen zeigen, dass sie es besser können“, lobt Cirkovic die Moral seiner Mannschaft.

Ansonsten baut der Eagles-Coach auch gegen den Tabellenzweiten auf sein bewährtes Konzept aus hoher Intensität, hoher Laufleistung und cleverem Shooting. „Der BTB kann auf seine Erfahrung setzen, schließlich spielt ein Großteil der Mannschaft in dieser Besetzung schon lange zusammen. Wir wollen als Mannschaft mit einem guten System dagegenhalten und versuchen, den guten Oldenburger Schützen so wenig Chancen auf Dreipunktewürfe zu geben, wie möglich“, beschreibt Cirkovic seinen Matchplan.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Martin Remmers
 

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