Basketball in Westerstede

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Keine Chance – und die wollen die Eagles II nutzen
TSG Eagles am 09.03.2020 um 14:55 (UTC)
 

Als Bezirkspokalsieger nun bereit für den Niedersachsenpokal: Die zweite Mannschaft der TSG Westerstede trifft nun auf Regionalliga-Tabellenführer Wolfenbüttel.

Auch die erste Mannschaft der Westersteder Eagles musste sich Gegner Wolfenbüttel in der 2. Regionalliga schon klar geschlagen geben. Ob der Ammerländer Bezirksligist im Niedersachsenpokal eine Chance hat?

Zwei Titelgewinne, ein Aufstieg nur eine einzige Pflichtspielniederlage: Die letzten eineinhalb Jahre hätten für die Basketballer der TSG Westerstede Eagles II wohl nicht erfolgreicher sein können. Belohnt wird der amtierende Bezirkspokalsieger nun mit einer Teilnahme am Niedersachsen-Pokal. An diesem Sonntag haben die Ammerländer zum Viertelfinalspiel um 15 Uhr den MTV Wolfenbüttel zu Gast.

Auf dem Papier sind die Rollen in der Partie klar verteilt. Die Westersteder sind als Bezirksliga-Team gegen den aktuell ungeschlagenen Tabellenführer der 2. Regionalliga klarer Außenseiter. Auch die erste Mannschaft der Eagles musste sich dem MTV in dieser Saison schon mit 70:97 geschlagen geben. Besonders aufpassen müssen die Westersteder auf Guard Keith Royal Hayes. Der US-Amerikaner trifft in der 2. Regionalliga bislang wie er will (30,2 Punkte pro Spiel) und ist der klare Anführer des MTV.

Doch davon möchte TSG-Spielertrainer Bahir Karmand erst einmal nicht viel wissen: „Natürlich ist uns klar, gegen wen wir spielen. Das weiß man als Basketballer immer. Aber wir konzentrieren uns nur auf uns selbst. Wer verliert, geht nach Hause. Für solche Spiele brennen wir alle.“ Dabei kann Karmand am Sonntag voraussichtlich auch auf den gesamten Kader bauen: „Unser Team war wahrscheinlich noch nie so breit aufgestellt. Alle wollen spielen und sind einsatzbereit“, so der Spielertrainer, der das Spiel auch als eine Erfahrung für die Zukunft ansieht: „Das wird eine Drucksituation, da man mit einer Niederlage raus ist. Zu lernen als Team damit richtig umzugehen, kann uns für die Zukunft helfen.“

Doch auch das bereits Geschehene kann eine Rolle spielen und besonders den Eagles Selbstvertrauen geben. Auf dem Weg zum Bezirkspokaltriumph schaltete Westerstede ebenfalls mit Fortuna Logabirum einen Regionalligisten aus. Gegen Wolfenbüttel wollen sie vor allem auf ihr gutes Teamplay und auf ihre Defense bauen: „Wir spielen jetzt seit mehr als einem Jahr in der 2. Mannschaft so zu zusammen. Bei uns fängt alles mit der Defense an.“

NWZ-Artikel von Tom Ole Theilken
Bild: Lars Puchler
 

TSG Eagles tanken neue Energie
TSG Eagles am 06.03.2020 um 09:46 (UTC)
 

Erwartet von seinem Team mehr Konstanz: Nenad Cirkovic.

Nach dem Doppelspieltag am vergangenen Wochenende haben es die Basketballer der TSG Westerstede unter der Woche etwas ruhiger angehen lassen. Die Ammerländer genossen einige trainingsfreie Tage und nun will sich das Team im nächsten Heimspiel wieder in Topform präsentieren. Nächster Gegner in der 2. Regionalliga ist die BSG Bremerhaven, die an diesem Samstag um 16 Uhr in der Westersteder Hössensporthalle auf die viertplatzierten Eagles treffen.

„Das Programm am vergangenen Wochenende war schon hart. Da haben sich die Jungs ein bisschen Pause redlich verdient, weil sie in beiden Spielen stark gekämpft haben“, lobt Trainer Nenad Cirkovic sein Team, das zudem stets für eine sehr energieraubende Spielweise bekannt ist. Genau das erwartet der TSG-Trainer aber auch von seinen Spielern im Duell gegen Bremerhaven, das derzeit den achten Tabellenplatz belegt.

An das Hinspiel erinnert sich Cirkovic nur ungern zurück. „Das war ein seltsames Spiel von uns, mit vielen Ups und Downs“, betont der Coach. Sein Team musste sich am Ende mit 63:95 geschlagen geben, weil sich gute mit ganz schwachen Vierteln abwechselten. „Deshalb müssen wir es versuchen, den Rhythmus besser zu kontrollieren. So inkonstant dürfen wir nicht mehr auftreten“, gibt Cirkovic vor, der aber auf seinen gesamten Kader bauen kann. Das NBBL-Team ist spielfrei, das ProB-Team ist erst später am Samstag gefordert.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Volkhard Patten
 

Müde TSG unterliegt Hannover
TSG Eagles am 02.03.2020 um 14:02 (UTC)
 

Nicht einmal 24 Stunden nach dem Ende des Ammerland-Derbys zwischen der TSG Westerstede und dem VfL Rastede mussten die Westersteder Basketballer am Sonntag erneut aufs Parkett. Anders als beim Sieg gegen Rastede unterlagen die Ammerländer jedoch dem CVJM Hannover vor heimischen Publikum am Ende knapp mit 82:88.

Dabei sahen die Zuschauer in der Hössenhalle bis ins letzte Viertel ein ausgeglichenes Spiel. Kein Team konnte sich bereits früher in der Partie vorentscheidend absetzen. Die Eagles führten fünf Minuten vor Schluss noch mit 73:71. Jedoch mussten Centerspieler Norris Agbakoko und Aufbauspieler Melvin Papenfuß in der entscheidenden Phase mit fünf Fouls vom Feld. Hannover startete in den letzten Minuten den entscheidenden Lauf.

TSG Headcoach Nenad Cirkovic zeigte sich trotz der Vorbelastung vom Spiel gegen Rastede unzufrieden: „Auch unter diesen Umständen hätten wir heute gewinnen können und vielleicht auch müssen. Aber wir haben nicht die richtige Einstellung an den Tag gelegt. Hannover wollte den Sieg einfach mehr und hatte dann auch das Glück auf seiner Seite. Uns fehlte Energie bei den einfachen Dingen. Diese Einstellung dürfen wir in den letzten Saisonspielen nicht noch einmal haben.“

NWZ-Artikel von Tom Ole Theilken
 

Eagles gewinnen Ammerland-Derby knapp
TSG Eagles am 02.03.2020 um 14:01 (UTC)
 

Durchgesetzt: Alexander Hopp (am Ball) gewann mit den Westerstedern das Derby beim VfL Rastede 77:74.

Die TSG Westerstede nahmen den Basketballern des VfL Rastede wohl die letzte Chance auf den Klassenerhalt in der 2. Regionalliga. Beide Teams überzeugten im Derby mit einer starken Defense.

Nenad Cirkovic, der Headcoach der Basketballer der TSG Westerstede, brachte es nach dem knappen 77:74- Auswärtssieg im Lokalderby der 2. Regionalliga gegen den VfL Rastede auf den Punkt: „Das Spiel lief wie erwartet eng und umkämpft. Es war ein Derby, in dem sich beide Teams nichts geschenkt haben. Rastede steckt im Abstiegskampf und sie haben mit viel Leidenschaft gespielt.“

Nach 40 Minuten Spielzeit ging der Sieg aber dennoch an den Favoriten und Tabellenvierten aus Westerstede. Bis zur letzten Sekunde konnten die Rasteder noch auf einen Erfolg hoffen. Dieser blieb aber aus. „Direkt nach dem Spiel ist unsere Enttäuschung natürlich groß. Wir haben vor dem Spiel gesagt, dass wir alle letzten fünf Saisonspiele gewinnen wollen. Heute geben wir uns rein mit der guten Leistung nicht zufrieden. Kleinigkeiten haben das Spiel entschieden“, sagte Rastedes Coach Lars Fischer, der mit seinem Team nun kaum noch Chancen auf den Klassenerhalt hat.

Die Geschichte des Spiels

Besonders die Rasteder starteten hochmotiviert und agierten über die gesamte Spielzeit mit viel Einsatz. Die Westersteder, die zwar nur acht Spieler zur Verfügung hatten, dafür aber mit Vladomir Langovic eine Westersteder Identifikationsfigur aufboten, nahmen den Kampf jedoch schnell an.

Beide Teams agierten im ersten Viertel auf Augenhöhe. Kein Team konnte sich zunächst absetzen. Das Spiel lebte von einer intensiven Defense. Dementsprechend ausgeglichen ging es mit 18:20 für die TSG ins zweite Viertel.

Womit punkteten die Westersteder?

Das TSG-Team funktionierte besser, wenn das Tempo des Spiels höher wurde. Thamy Will und Alexander Hopp kamen zu einigen Fastbreakpunkten. Zudem traf die TSG den ein oder anderen Distanzwurf mehr als die Rasteder. Weiterhin überzeugte Langovic mit seiner Erfahrung und fand mit guter Übersicht immer wieder die freien Mitspieler. Im zweiten Viertel hatten die Eagles ihre beste Phase und zogen zwischenzeitlich auf 32:22 davon (14.).

Wie konnten die Rasteder mithalten?

Der VfL schaffte es, auch nach der zweistelligen Westersteder Führung, insgesamt ruhig zu bleiben. Besonders defensiv verlor das Schlusslicht der Liga nie den Zugriff und erzwang immer wieder Westersteder Ballverluste. Nachdem die Hausherren in der Folge den Rückstand zur Pause bei 36:44 halten konnten, erwischten sie im dritten Viertel ihre beste Phase. Durch eine ausgewogene Offense trafen die Rasteder sowohl von der Dreierlinie, als auch durch Till Koopmann und Sören Rüthemann in der Westersteder Zone. Mit der Schlusssirene des dritten Viertel traf der VfL einen Dreier zum 60:60.

So fiel die Entscheidung

Im Schlussviertel hatte Rastede mehrmals die Chance, in Führung zu gehen, verpasste diese Chance jedoch. Die Eagles blieben fast die gesamte Spielzeit knapp in Führung. Rastedes Koopmann traf 80 Sekunden vor Schluss zum 71:72. Nach einem Dreier von Neil Masnic, machte VfLer Andre Galler ein Dreipunktspiel und stellte somit auf 74:75.

20 Sekunden vor Ende hatte Rastede die Chancezur Führung, doch ein Ballverlust verhinderte den möglichen Sieg. In der letzten Sekunde vergab Dennis Wolkwitz dann einen Dreipunktewurf zur möglichen Verlängerung. Insgesamt hatten die Eagles durchgehend leicht die Nase vorn. Rastede schaffte es nicht, den letzten Schritt in Richtung Sieg zu gehen und stand am Ende erneut ohne Punkte da.

NWZ-Artikel von Tom Ole Theilken
Bild: Tom Ole Theilken
 

Perfekte Saison wird mit Aufstieg und Pokal belohnt
TSG Eagles am 26.02.2020 um 08:45 (UTC)
 

Hatten viel zu feiern: die Basketballer der TSG Westerstede II im Jahr 2019.

Die perfekte Saison gespielt – und dabei auch noch zwei Titel eingefahren: Die vergangene Spielzeit hat sich für die Basketballer der TSG Westerstede II so richtig gelohnt. Die Ammerländer gewannen ohne eine einzige Niederlage nicht nur den Titel in der Bezirksklasse, sondern triumphierten auch im Bezirkspokal.

„Das war mir eigentlich so gar nicht bewusst, weil wir viele knappe Spiele und auch während der Saison viele Höhen und Tiefen hatten“, gab TSG-Spielertrainer Bahir Karmand zu, wenn er über die perfekte Saison nachdenkt: „Wir haben einen hohen Standard an uns selbst und geben uns nie zufrieden. Dass wir so gute Leistungen dann aber auch mit einer geschlossen guten Mannschaftsleistung und einer Menge Spaß zeigen, freut uns natürlich.“

In der Bezirksklasse lieferten sich die Eagles über weite Phasen der Saison einen Zweikampf mit den VfL Edewecht Wattworms. Am Ende gewannen die Westersteder aber beide Derbys und sicherten sich somit den Aufstieg in die Bezirksliga.

Erfolgreich waren die Eagles, die einige Spieler mit Regionalliga-Erfahrung in ihren Reihen haben, auch im Pokalwettbewerb. Auf dem Weg zum Bezirkspokalsieg warfen die Ammerländer einige höherklassige Mannschaften aus dem Wettbewerb. Im Endspiel vor heimischen Kulisse setzten sich die Eagles mit 77:55 (38:30) gegen den BBC Osnabrück II aus der Bezirksliga durch.

Und der Lauf der TSG II geht auch in der Bezirksliga weiter. Zwar mussten die Eagles im Oktober beim Bürgerfelder TB II die erste Niederlage seit langer Zeit hinnehmen. Dennoch stehen die Ammerländer auf dem zweiten Tabellenplatz der Bezirksliga.

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NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

Eagles zünden Offensivfeuerwerk
TSG Eagles am 24.02.2020 um 11:14 (UTC)
 

Nicht zu verteidigen: Westerstedes Center Norris Agbakoko (am Ball) erzielte 31 Punkte.

Der Matchplan von Trainer Nenad Cirkovic gegen den TSV Neustadt II ging voll auf. Vor allem Norris Agbakoko, der Center der Basketballer der TSG Westerstede, war nicht zu verteidigen.

Die Basketballer der TSG Westerstede nehmen Fahrt auf: Zum zweiten Mal in Folge haben die Eagles mehr als 100 Punkte erzielt. Auf das 105:51 in Quakenbrück ließen die Ammerländer nun in eigener Halle gegen den Vorletzten der 2. Regionalliga, den TSV Neustadt II, einen 117:84 (64:38)-Sieg folgen.

„Ich glaube, die Zuschauer haben heute ein tolles Spiel gesehen und Spaß gehabt“, freute sich Westerstedes Trainer Nenad Cirkovic, der mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden war: „Wir waren schon beim Aufwärmen total konzentriert. Und das hat sich in der ersten Halbzeit komplett durchgezogen.“

Den Grundstein für den nächsten Kantersieg legten die Westersteder bereits in den ersten zehn Minuten. Mit Unterstützung der Doppelspielrecht-Akteure aus der Oldenburger ProB-Mannschaft konnte die TSG ihr variables Spiel aufziehen. Unter dem Korb war Norris Agbakoko kaum zu halten. Der Center erzielte 31 Punkte und hatte damit einen großen Anteil am 35:17-Vorsprung am Ende des ersten Viertels. „Unser Matchplan ist komplett aufgegangen. Norris hat gut gescored und so auch die Räume außen für seine Mitspieler geöffnet“, lobte Cirkovic.

Bis zur Pause war die Partie bereits entschieden. Die TSG baute die Führung auf 64:38 aus. Immer wieder war es Thamy Will, der aus der Distanz glänzte und insgesamt sieben Dreipunktewürfe traf. „Nach der Pause haben wir es etwas ruhiger angehen lassen, um auch den jüngeren Spielern noch ihre Anteile zu geben“, fasste Cirkovic die zweite Hälfte zusammen.

Für die TSG spielten: Agbakoko (31), Bojang (3), Gorbachov (22), Hopp (10), Masnic (16), Poelmeyer (2), Röben (5), Sander, Schmolke (5), Will (23)

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Volkhard Patten
 

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