Basketball in Westerstede

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Westerstede will mit kleinem Kader überraschen
TSG Eagles am 26.02.2018 um 07:56 (UTC)
 

Sein Einsatz ist fraglich: Franjo Borchers.

Wieder einmal könnte den Basketballern der TSG Westerstede am Wochenende der kleine Kader zum Verhängnis werden. Vor dem Duell bei der TSG Bergedorf am Samstag um 18 Uhr plagen Trainer Nenad Cirkovic Personalsorgen. Im schlechtesten Fall könnten nur fünf einsatzfähige Spieler die Reise zum Tabellennachbarn in der Regionalliga mitmachen.

Grund für die Sorgen ist das Spiel der Oldenburger ProB-Mannschaft, die am Samstagabend im Heimspiel gegen die Itzehoe Eagles ihr Playoff-Ticket sichern will. „Ohne die ProB-Spieler wird es für uns wieder nicht einfach“, weiß auch TSG-Trainer Cirkovic. Da auch in der zweiten Mannschaft derzeit viele Spieler mit der Grippe oder Verletzungen kämpfen, könnte es sein, dass sich die Westerstede wieder nur mit einem Mini-Kader auf die Reise machen werden.

„Wir werden unser Bestes geben. Aber es wird sehr hart“, sagt Cirkovic. Es werde viel darauf ankommen, wie sich die kleine Rotation der Westersteder ihre Energie aufteilen kann. „Ist de Akku leer, werden sich bei uns auch die Fehler häufen. Wir wollen aber versuchen, in Bergedorf zu überraschen“, gibt Cirkovic vor.

Bei den Gastgebern hat der Eagles-Trainer den US-amerikanischen Point Guard William Tremere Barnes als große Stärke ausgemacht. „Wenn wir ihn kontrollieren können, steigen unsere Chancen“, sagt Cirkovic über den Topscorer der Bergedorfer. Der Point Guard kam in 13 Partien durchschnittlich auf knapp 19 Punkte. Ansonsten legt Cirkovic den Fokus wieder auf die Basics: „Wir müssen beim offensiven Rebound wach sein und Bergedorf keine einfachen Punkte machen lassen.“

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Verein
 

Eagles fliegen Tigers davon
TSG Eagles am 19.02.2018 um 07:42 (UTC)
 

War unter dem gegnerischen Korb am Sonntag nicht zu verteidigen: Marcello Schröder (am Ball) markierte 28 Punkte beim Westersteder Heimsieg.

Vor allem Marcello Schröder war in der Offensive nicht zu halten. Unter dem eigenen Korb räumte Nigel Pruitt ab.

Einen ganz wichtigen Heimsieg haben die Basketballer der TSG Westerstede am Sonntag errungen. Der Ammerländer Regionalligist besiegte den bisherigen Tabellendritten, die BG Aschersleben Tigers, mit 85:75 (42:45). Das war gleichzeitig die gelungene Revanche für die 60:124-Pleite im Hinspiel.

Nicht nur der Sieg erfreute Eagles-Coach Nenad Cirkovic. Auch die Art, wie seine Mannschaft als Einheit auftrat, stimmte den Trainer zufrieden: „Das waren heute zwei ganz wichtige Punkte. Wir haben heute Vieles richtig gemacht.“ Und das traf auf die Defensive und die Offensive der Westersteder zu. Lediglich die eigene Dreier-Quote von nur einem getroffenen Wurf bei 18 Versuchen minderte die Freude über ein ansonsten starkes Spiel ein wenig.

Dass sich die Zuschauer nach den sehr unkonzentrierten ersten fünf Minuten (2:8) der beiden Mannschaften am Ende noch auf ein starkes Basketballspiel freuen konnten, hätten wohl auch nicht viele der Anwesenden geglaubt. Beide Teams agierten sicher im Rebounding und nahmen zu komplizierte Würfe. Erst in der Schlussphase des ersten Viertels nahm das Spiel ein wenig Fahrt auf. Die Gäste konnten die erste zehn Minuten mit 20:17 für sich entscheiden.

Auch danach ging es lange hin und her. Aschersleben war meist aus der Distanz gefährlich. Die TSG ließ sehr viele einfache Punkte liegen, weil sie die Fastbreaks zu umständlich ausspielte. „Nehmt die einfachen Punkte mit“, mahnte Cirkovic in der Halbzeit, die beim Stand von 42:45 eingeläutet wurde.

Entscheidend war schließlich die konzentrierte Leistung im dritten Viertel. Die Ammerländer trafen zwar immer noch keine Dreier. Ließen sie aber den Ball gut rotieren und kamen mit Tempo zum Korb, konnten sie meist punkten. In der Offensive waren Marcello Schröder (28 Punkte) und Jacob Hollatz (19 Punkte) nicht zu verteidigen. In der Defense waren es vor allem Nigel Pruitt und Ceesey Alieu die für zahlreiche Ballgewinne sorgten. Zwischen der 27. und 29. Minute brachte ein 8:0-Lauf (66:55) der TSG die erste große Führung. „Im dritten Viertel haben wir endlich die Fastbreaks genutzt und unsere starke Defense ausgespielt“, lobte Cirkovic.

Im letzten Durchgang spielten die Westersteder ihren Neun-Punkte-Vorsprung (66:57) souverän über die Zeit. Zwei unsportliche Fouls der Gäste sorgten am Ende dafür, dass keine Spannung mehr aufkam und die TSG ihre Führung sogar noch weiter ausbauen konnte.

BASKETBALL
Männer, Regionalliga

TSG Westerstede - BG Aschersleben Tigers 85:75 (42:45)

TSG: Borchers, Ceesey (9), Hollatz (19), Isemann (15), Langovic (4), Pruitt (10), Röglin, Schröder (28)

Tigers: Harke (24), Kujundzic (16), Biddle (12), Tenev (10), Erceg (5), Groth, Heinonen (5), Magusar (3), Winterstein

Nächster Spieltag:Samstag, 24. Februar, 18 Uhr: TSG Bergedorf - TSG Westerstede
NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

Hinspiel soll TSG motivieren
TSG Eagles am 16.02.2018 um 07:29 (UTC)
 

War im Hinspiel mit 25 Punkten Westerstedes Topscorer: Bahir Karmand (am Ball, Szene aus der Vorsaison).

Das Hinspiel hatten die Ammerländer mit 60:124 verloren. Da das Team aber nur mit sechs Spielern antreten konnte, will Trainer Nenad Cirkovic das Ergebnis nicht überbewerten.

Nach einem Wochenende ohne eigenen Einsatz wird es an diesem Sonntag wieder ernst für die Basketballer der TSG Westerstede. In eigener Halle haben die Eagles am Sonntag ab 14 Uhr die BG AscherslebenTigers zu Gast.

Der Tabellendritte der Regionalliga dürfte in Westerstede als der klare Favorit auflaufen. TSG-Trainer Nenad Cirkovic freut sich aber auf ein gutes Spiel. „Wir werden sicherlich kämpfen müssen. Chancenlos sind wir aber nicht“, gibt sich der Coach optimistisch: „Legen wir den Fokus auf unser eigenes Spiel, können wir auch solche Duelle gewinnen.“

Im Hinterkopf dürfte bei dem ein oder anderen Spieler aber sicherlich noch die 60:124-Pleite aus dem Hinspiel spuken. Damals war die TSG jedoch nur mit sechs Spielern nach Aschersleben gereist. „Das war schon eine besondere Situation. Mit so einem kleinen Kader kannst du nicht wirklich viele Dinge probieren“, sagt Cirkovic. Er hofft jedoch darauf, dass die deutliche Niederlage als zusätzliche Motivation wirkt.

Ansonsten legt der Trainer das Hauptaugenmerk wieder einmal auf die Grundlagen. Kontrolle in der Offensive, die nötige Aufmerksamkeit bei den Fastbreaks und den Rebounds zählen für Cirkovic zu den Parametern, die diese Partie entscheiden werden.

Wie der Kader am Sonntag aussieht, wird sich erst am Freitagabend entscheiden, wenn das Oldenburger ProB-Team von seinem Auswärtsspiel zurückkehrt. Sicher nicht mitwirken können in den nächsten Wochen Robert Drijencic (Knöchelverletzung) und Armin Musovic (Ellenbogenverletzung). Beide befinden sich nach ihren Verletzungen noch nicht wieder im Mannschaftstraining.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

Geschwächte Eagles verlieren deutlich
TSG Eagles am 05.02.2018 um 08:05 (UTC)
 

Traten mit nur sieben einsatzbereiten Spielern an: die TSG Eagles Westerstede (weiße Trikots).

Nichts Zählbares mitnehmen konnten die Regionalligabasketballer der TSG Eagles Westerstede beim Auswärtsspiel gegen die Rendsburgs Twisters. In Schleswig-Holstein unterlagen die Ammerländer mit 91:70. Die Eagles traten mit nur sieben einsatzbereiten Spielern an.

Dabei zeigten die ersatzgeschwächten Westersteder lange Zeit eine konzentrierte Leistung. Nach den ersten zehn Minuten führten die Eagles knapp mit 22:21. „Wir haben heute gegen ein sehr starkes und athletisches Team gespielt. Die Rendsburger haben versucht, das Tempo hochzuhalten, um uns ins Laufen zu bekommen – besonders im ersten Viertel haben wir dies aber verhindern können“, so Headcoach Nenad Cirkovic.

In den zweiten zehn Minuten bekamen die mutig aufspielenden Eagles jedoch Probleme ihren offensiven Rhythmus weiterhin beizubehalten. Die Rendsburger legten zudem in der Verteidigung eine Schippe drauf, wodurch sie die Gäste immer wieder zu Ballverlusten zwangen. Cirkovic und sein Team mussten einen 13:2-Lauf hinnehmen. Nur neun Punkte erzielten die Eagles im zweiten Spielabschnitt, wodurch die Ammerländer mit einem 39:31-Rückstand in die Pause gingen.

Zu Beginn der zweiten Hälfte zeigten die sieben Westersteder Akteure jedoch Moral und gestalteten das Spiel ausgeglichen. Nach 27 Minuten stand es 54:48 für den Favoriten. Vor dem Schlussviertel lagen die Westersteder mit sieben Zählern in Rückstand.

In der Schlussphase machte sich dann aber doch die kurze Rotation der Ammerländer bemerkbar, was die Rendsburger mit einen weiteren hohen und vorentscheidenden Punktelauf gnadenlos bestraften. „Das Ergebnis fiel zum Schluss viel zu deutlich aus, wenn man bedenkt, dass wir auch fünf Minuten vor Schluss lediglich mit fünf Punkten in Rückstand waren“, sagt Cirkovic.

Durch die Niederlage ändert sich für die Westersteder aber wenig an der Ausgangslage für den Rest der Saison. Man habe immer noch einen Vorsprung auf die Abstiegsränge. Als nächstes soll beim Heimspiel gegen Aschersleben gepunktet werden.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

TSG-Eagles haben nichts zu verlieren
TSG Eagles am 02.02.2018 um 07:53 (UTC)
 

Hat ein gutes Gefühl: Trainer Nenad Cirkovic.

Nach zwei Siegen in Folge machen sich die Basketballer der TSG Westerstede am Samstagabend auf den Weg zum Auswärtsspiel bei den BBC Rendsburg Twisters. Die Partie beim Tabellenvierten der Regionalliga beginnt um 19.15 Uhr.

Den Druck, die nächste Partie gewinnen zu müssen, sieht TSG-Trainer Nenad Cirkovic nicht bei seinen Jungs: „Wir haben nichts zu verlieren. Wir werden unser Bestes geben und sehen, was dabei rauskommt.“ Rendsburg sei schließlich eines der Topteams der Liga und vor allem in eigener Halle sehr stark, weiß der Eagles-Coach.

Sein Plan sieht daher vor, dass die Westersteder das Tempo aus dem Spiel nehmen sollen. „Wir müssen den Ball kontrollieren und dem Gegner keine einfachen Punkte schenken“, gibt Cirkovic vor. Mit welchem Kader die Westersteder ihre Reise zum Auswärtsspiel antreten werden, ist noch ungewiss. Für Trainer Cirkovic ist das kein Problem: „Auch falls wir nur wenige Spieler mit nach Rendsburg nehmen können, bin ich mir sicher, dass der Rest seine Sache gut machen wird.“

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

„Fühlt sich wie zuhause an“
TSG Eagles am 29.01.2018 um 08:42 (UTC)
 



Nigel Pruitt gab am Sonntag sein Comeback für die Basketballer der TSG Westerstede in der Hössensporthalle. Der Winterzugang sieht noch Raum für Verbesserungen in seinem eigenen Spiel.

Frage: Nigel, wie war es, nach einem dreiviertel Jahr wieder hier in Westerstede aufzulaufen?

Nigel Pruitt: Es fühlt sich toll an. Westerstede fühlt sich für mich mittlerweile wie zuhause an. Man kennt sich und vieles hier ist wie eine große Familie. Auch meine Verlobte gibt mir viel Kraft. Das wir heute gewonnen haben, macht die Sache noch besser.

Frage: Du warst einige Zeit weg. Hat sich in deinen Augen hier viel verändert?

Pruitt: Nein. Viele der Jungs kenne ich noch aus der Vorsaison. Außerdem haben wir viele neue gute Jungs aus Oldenburg dazubekommen. Von uns kann man in Zukunft noch einiges erwarten. Wir werden mit jedem Spiel besser.

Frage: Wie sieht es bei dir aus? Bist du schon wieder bei 100 Prozent?

Pruitt: Ich fühle mich gut. Ich kann mich aber sicher noch in vielen Bereichen verbessern. Heute hat es in der Verteidigung und beim Rebounding gut funktioniert, dafür habe ich einfach nichts getroffen (lacht). Die Hauptsache ist aber, dass wir als Team gewonnen haben. Mir ist es so rum lieber, als wenn ich 20 von 20 Würfen treffe, wir am Ende aber verlieren.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

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