Basketball in Westerstede

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Überragender Michels reicht Baskets Juniors nicht
TSG Eagles am 25.10.2022 um 19:16 (UTC)
 


Die Baskets Juniors/TSG Westerstede haben im zweiten Saisonspiel eine deutlich bessere Leistung gezeigt, aber gegen Rendsburg dennoch den Sieg verpasst. Auch die zweite Mannschaft verlor in Oldenburg.

WESTERSTEDE Keine Belohnung trotz großen Aufwands: Die Baskets Juniors/TSG Westerstede haben ihr Heimdebüt in der neuen Saison der 1. Regionalliga knapp mit 67:72 gegen die Basketballer der Rendsburg Twisters verloren und müssen weiter auf den ersten Saisonerfolg warten. Auch die TSG Westerstede Eagles II mussten sich am Wochenende geschlagen geben.


Baskets Juniors/TSG Westerstede - Rendsburg Twisters 67:72. Das Team von Headcoach Artur Gacaev präsentierte sich im Vergleich zum ersten Saisonspiel deutlich verbessert. Die gesamte Partie gestalteten die Talente aus Oldenburg und dem Ammerland offen. Am Ende fehlte es den Juniors an offensiver Durchschlagskraft.
• Das sagt Gacaev
„Das Spiel hätten wir gewinnen können. Die Mannschaft hat genau mit der richtigen Einstellung gespielt. Offensiv lief der Ball bereits viel flüssiger und defensiv hat jeder jedem geholfen. Aber wir haben offensiv viel zu viele einfache Punkte liegengelassen und hatten insgesamt keine gute Trefferquote“, fasst Artur Gacaev zusammen.Beide Teams schenkten sich über die gesamte Partie nichts. Im zweiten Viertel hatten die Juniors ihre beste Phase und konnten sich zwischenzeitlich mit acht Zählern absetzen. Die Grundlage dafür legte die starke Defense. Nur 30 Zähler erlaubte die TSG den Rendsburgern in der ersten Halbzeit. Die Gäste kamen im dritten Viertel jedoch zurück und zogen temporär ebenfalls mit acht Punkten davon. Das Gacaev-Team kämpfte sich in der Folge zwar wieder zurück, hatte insgesamt aber Probleme offensiv zu Punkten zu kommen.

• Der Top-Scorer
Lediglich Luca Michels überzeugte als Scorer für die Gastgeber. Er erzielte insgesamt 31 Zähler und sorgte somit fast für die Hälfte aller Baskets Juniors-Punkte. „Leider fehlte neben Luca, der ein super Spiel gemacht hat, eine klare zweite offensive Option“, so Gacaev. Kein weiterer TSG-Akteur punktete zweistellig. So war es auch Michels, der zehn Sekunden vor Schluss die Chance hatte per Dreipunktwurf die Partie auszugleichen. Sein Distanzwurf verfehlte jedoch den Korb, und so hatten die Rendsburger am Ende die Nase vorn. BTB Royals Oldenburg - TSG Westerstede II 97:67. Bei den BTB Royals in Oldenburg unterlagen die Ammerländer zum Auftakt der 2.Regionalliga deutlich mit 67:97. Bereits zur Pause lagen die Eagles mit 16 Zählern zurück. Nach dem drittel Viertel war die Partie endgültig entschieden (53:84). Bester Werfer der Westersteder war Kyrylo Kapinos mit 27 Zählern. Auch die TSG-Talente Bennet Spree (15 Zähler) und Lazar Klaric (12) punkteten zweistellig, konnten die deutliche Pleite aber nicht verhindern. An diesem Samstag empfängt die TSG den CVJM Hannover (18.30 Uhr).
NWZ-Artikel von Tom Ole Theilken
Bild: Volkhard Patten
 

Das plant die Adler Reserve
TSG Eagles am 25.10.2022 um 19:05 (UTC)
 


In der vergangenen Saison fuhren die Basketballer der TSG Westerstede II in 20 Spielen zehn Siege ein. Und was ist 2022/23 möglich? Trainer Franco Borchers will sich da nicht festlegen.

WESTERSTEDE Mit viel Energie und frischem Wind wollen die Basketballer der TSG Westerstede Eagles II die 2. Regionalliga durcheinanderwirbeln. Wie schon in der vergangenen Spielzeit werden die Ammerländer mit einer blutjungen, talentierten Mannschaft in die Saison gehen. Fast alle Akteure aus dem neuen Eagles-Kader spielen parallel für die Baskets Juniors in der U-19-Nachwuchsbasketballbundesliga (NBBL) oder laufen ebenfalls in der U-18-Mannschaft der TSG Westerstede in der Landesliga auf. „Es geht uns vor allem darum, dass die Jungs viel Einsatzzeit auf einem hohen Niveau bekommen. Spielpraxis ist für jedes Talent ein wichtiger Faktor“, betont TSG-Headcoach Franjo Borchers.

Bereits in der letzten Saison fuhren die Eagles ein ähnliches Konzept. Mit Erfolg: Zehn Siege aus 20 Partien reichten für einen Mittelfeldplatz in der 2.Regionalliga. Dennoch hat sich der Kader im Vergleich zur Vorsaison auf einigen Schlüsselpositionen verändert. Der Routinier und Leistungsträger Mihailo Nesovic steht nicht mehr im Egales-Aufgebot, wodurch das Team noch jünger wird. Dazu tragen auch die Nachwuchsspieler Joel Harms und Jerry Ndhine (der bereits BBL-Luft schnuppern durfte) nicht mehr das TSG-Trikot. Beide waren Eckpfeiler im Westersteder Spiel. Aufgefüllt wird der Kader vor allem mit Westersteder Talenten. Dabei profitiert die TSG besonders von der guten eigenen Nachwuchsarbeit. In Bennet Spree, Lazar Klaric und Kian Cherri (alle Jahrgang 2006) bekommen mehrere Spieler eine größere Rolle im Team, die in den vergangenen Jahren alle TSG-Jugendmannschaften durchlaufen haben.
„Wir setzen bewusst auf die Talente aus der NBBL und Westerstede. Deshalb haben wir auch keinen anderen Spieler von außen verpflichtet“, so Headcoach Borchers. Er erwartet von seinem Team ganz besonders eine hohe Intensität: „Wir wollen in der Saison sehr aggressiv und mit viel Energie verteidigen“, betont Borchers: „Auf dieser Basis wollen wir schnell spielen. Diese Kultur möchten wir in den nächsten Monaten etablieren.“ Zudem verlangt Borchers auch Mut von seinen Spielern: „Natürlich fehlt es etwas an Erfahrung, wodurch auch Fehler passieren werden. Das ist auch völlig in Ordnung. Es ist die Aufgabe der Jungs, daraus zu lernen und diese Fehler während der Saison dann abzulegen.“

Ein konkretes Saisonziel möchte Borchers nicht vorgeben. Man wolle in Westerstede nicht absteigen, schaue aber von Spiel zu Spiel. Den ersten Gradmesser für die jungen Eagles gibt es an diesem Samstag. Dann steht für die TSG zum Saisonauftakt das Nachbarschaftsderby beim Bürgerfelder TB in Oldenburg an. Tipoff ist um 17.30 Uhr.

NWZ-Artikel von Tom Ole Theilken
Bild: Lars Puchler
 

Eagles beenden Saison mit zwei Pleiten
TSG Eagles am 28.03.2022 um 09:40 (UTC)
 

Beendete die Saison mit den TSG Westerstede Eagles mit zwei Niederlagen: Bennett Spree (am Ball) gelangen bei der 80:127-Niederlage in Löningen fünf Punkte.

Die TSG Westerstede fiel in der Endabrechnung auf den siebten Tabellenplatz zurück. Trainer Franjo Borchers ist mit seiner Premierensaison als Headcoach trotzdem zufrieden.

Mit zwei deutlichen Niederlagen endet die Saison in der 2. Regionalliga für die Basketballer der TSG Westerstede. Nach den Pleiten in Quakenbrück (77:93) am Freitag und am Samstag in Löningen (80:127) rutschten die Eagles noch vom vierten auf den siebten Tabellenplatz ab.

Die Junge Garde

Aufgrund einiger Verletzungs- und Coronasorgen stand Trainer Franjo Borchers in Quakenbrück nur ein sehr junges Team zur Verfügung. Während der Partie spitzen sich die Probleme dann noch zu, als sich Lazar Klaric und Maurice Penda verletzten und Nevin Muntslag früh mit einer hohen Foulbelastung zu kämpfen hatte. „Das war ein Spiel, das wir eigentlich hätten gewinnen können“, sagte Borchers nach der Partie. Bis zur Pause lag die TSG nur mit zwei Punkten zurück (36:38), auch am Ende des dritten Viertels waren die Eagles mit 57:62 noch in Schlagdistanz. „Bis kurz vor Schluss waren wir auf vier Punkte dran, erwischen dann aber eine schwache Phase. Die Niederlage mit 16 Punkten fällt am Ende zu hoch aus“, fasste Borchers zusammen. Vor allem Quakenbrücks Marius Lau (26 Punkte) stellte die TSG mit den vielen Ausfällen auf den großen Positionen vor Probleme.

Für die TSG spielten: Denkena (6), Klaric, Michels (22), Muntslag (6), Nwaki (2), Penda, Schröder (13), Spree (2), Stojanovski (26)

Die letzten Fünf

In Löningen standen Borchers nur fünf Spieler zur Verfügung. Ben Tyko Denkena, Mihailo Nesovic, Tyrell Nwaki, Bennett Spree und Dario Stojanovski mussten die kompletten 40 Spielminuten durchziehen. „Eigentlich wollten wir die Partie nach den Verletzungen von Freitag verlegen. Löningen hat dem aber nicht zugestimmt“, sagte Borchers. So lag das letzte Aufgebot der Eagles bereits nach dem ersten Viertel mit 20:45 spielentscheidend zurück. Wie schon am Freitagabend war Dario Stojanovski (Freitag: 26, Samstag: 34 Punkte) bei der TSG der erfolgreichste Werfer. Er wurde aber noch von Löningens Anthony Archibald Hodge übertroffen, der am Abend auf 40 Punkte kam.

Für die TSG spielten: Denkena (9), Nesovic (18), Nwaki (14), Spree (5), Stojanovski (34)

Das Fazit

Der Klassenerhalt war früh in der Saison gesichert. So konnte Borchers vor allem den jungen Spielern viele Einsatzminuten zusichern und so deren Entwicklung im Erwachsenenbereich vorantreiben. „Wir sind mit dem Saisonverlauf vollkommen zufrieden. Natürlich sind die zwei Niederlagen am Ende ärgerlich. Aber dafür haben wir in dieser Saison auch viele sehr gute Spiele gezeigt“, lobte Borchers sein junges Team. Auch für den Coach war es in seiner ersten Spielzeit als TSG-Headcoach ein gutes Debüt. Mit sehr wechselhafter Besetzung kamen die Ammerländer auf eine ausgeglichene Bilanz mit zehn Siegen und zehn Niederlagen. „Ich denke, wir haben in dieser Saison sehr viel lernen können“, gibt sich Borchers zuversichtlich, dass sein Team sich in der kommenden Spielzeit noch steigern kann.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Olaf Klee
 

Eagles ärgern Oldenburger nach Meisterfeier
TSG Eagles am 24.03.2022 um 09:10 (UTC)
 

Westersteder Dauerbrenner: Bahir Karmand (am Ball, Szene aus dem Hinspiel) musste am Dienstagabend gegen den Oldenburger TB fast über 40 Minuten durchspielen.

Beide Mannschaften verzichteten auf einige Spieler. Bei den Ammerländern gingen die Routiniers Mihailo Nesovic und Vladimir Langovic voran.

Mit zwei ungewohnten Aufstellungen trafen am Dienstagabend die Basketballer der TSG Westerstede und des Oldenburger TB aufeinander. Am Ende schnappten sich die Ammerländer beim Nachbarn einen 71:64 (37:33)-Auswärtssieg.

Westersteder Allstars

Wie schon am vergangenen Sonntag standen TSG-Trainer Franjo Borchers nur wenige Spieler zur Verfügung. Als einziger Doppellizenz-Spieler aus Oldenburg war Louis Cole mit dabei. „Das war schon ein bisschen eine Westersteder-Allstar-Mannschaft“, sagte Borchers mit einem Lachen. Aber auch die Gastgeber, die am Samstag bereits vorzeitig die Meisterschaft in der 2. Regionalliga perfekt gemacht hatten, traten stark verändert im Vergleich zum Hinspiel an. „Die Konstellation heute hatte etwas aus zweite Herren trifft auf U16“, scherzte auch OTB-Kapitän Andre Galler. Der Rasteder kam nicht zum Einsatz.

Im Vorfeld hatten beide Trainer bereits angedeutet, einigen Spielern, die in dieser Saison noch nicht so häufig zum Zug gekommen waren, Einsatzzeiten zu geben. „Es war vielleicht nicht immer schön anzuschauen, für die Jungs aber eine wichtige Erfahrung“, sagte Borchers.

Gute Wurfquote

Sein Team war es aber, dass in der ersten Halbzeit die Kontrolle übernahm. Die Eagles versuchten ihr Glück oft aus der Distanz. Vor allem Routinier Mihailo Nesovic war kaum zu verteidigen. Und da die Gastgeber zunächst zu umständlich spielten, führte die TSG nach fünf Minuten mit 13:0. Die ersten eigenen Punkte brachte der OTB nach sechs Minuten beim 13:2 auf die Anzeigetafel. Mit auslaufender Uhr traf Lazar Klaric drei Freiwürfe und sorgte für die 22:15-Führung der Eagles.
Im zweiten Viertel fanden dann auch die Oldenburger besser ins Spiel. Über ordentliche Rebound-Arbeit kämpfte sich der OTB bis zur Pause auf 33:37 heran. „Obwohl wir mit einer älteren Mannschaft angetreten sind, haben wir die Defense der Oldenburger immer wieder gut aus dem Rhythmus gebracht“, lobte Borchers.

In der zweiten Halbzeit stellte die TSG ihr Spiel dann um. Nun war es Vladimir Langovic, der immer wieder mit dem Rücken zum Korb in den Mittelpunkt rückte und mit seiner Erfahrung punktete. Mit einem 56:45-Vorsprung für die TSG ging es in das letzte Viertel. Und auch dort spielten die Ammerländer konzentriert weiter und nahmen mit den meisten Angriffen die Zeit kontrolliert von der Uhr. Spätestens als Langovic zwei Minuten vor dem Ende das 69:56 erzielte, war die Partie entschieden.

Talente nutzen Chance

„Wir wollten den jungen Spielern heute bewusst Einsatzzeiten geben. Und sie haben es gut gemacht“, lobte OTB-Kapitän Galler seine Mannschaftskollegen trotz der Niederlage. Bei den Westerstedern verdiente sich neben den Topscorer Nesovic (25) und Langovic (16) der emsige Aufbauspieler Bahir Karmand (10) eine gute Note.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

Jerry Ndhine führt TSG Westerstede zum Sieg
TSG Eagles am 21.03.2022 um 14:04 (UTC)
 

Überragte alle: Jerry Ndhine (beim Wurf) erzielte beim Westersteder Heimsieg 22 Punkte.

Ein gutes Basketballspiel sahen die Zuschauer in Westerstede nur selten. Sinnbildlich war das 9:14 im dritten Viertel.

Ganz schwere Basketball-Kost bekamen die wenigen Zuschauer in der Westersteder Hössensporthalle am Sonntagnachmittag geboten. In einer Partie, die über weite Strecken nicht das Niveau für die 2. Regionalliga hatte, setzte sich die TSG Westerstede mit 80:65 (51:28) gegen den ASC Göttingen II durch.

Punkte das Wichtigste

„Hauptsache gewonnen“, sagte TSG-Trainer Franjo Borchers nach der Partie mit einem Lachen. Er hatte eine bunt zusammengewürfelte Mannschaft aufbieten müssen, die in dieser Konstellation noch nie zusammengespielt hatte. Entsprechend wild gestaltete sich das erste Viertel. Beide Mannschaften ließen häufig die Struktur vermissen. Die Ammerländer gingen zwar mit 12:6 (6. Minute) in Führung, bis zum Ende des Viertels verloren die Eagles aber immer wieder den Faden. „Wir laufen zu häufig hinterher“, haderte Eagles-Spielmacher Bahir Karmand in einer Auszeit, als die TSG zwischenzeitlich zurücklag. Jarne Poelmeyer glich mit zwei Punkten zum 20:20 pünktlich mit der Sirene wieder aus.

Entscheidend für den Heimsieg war das zweite Viertel. Die Eagles hatten nun mehr Struktur in ihrem Spiel und mit Jerry Ndhine den überragenden Spieler der Partie in ihren Reihen. Mit einer 13:0-Serie (33:20) zog die TSG davon. Es dauert fünf Minuten, ehe die Gäste beim 33:22 die ersten Punkte erzielen konnten. Denn vor allem in den zweiten zehn Minuten hatten die Göttinger eine schlechte Wurfauswahl und eine noch schlechtere Quote. Lediglich acht Punkte gelangen dem Vorletzten. Die Eagles hingegen punkteten souverän und gingen mit einer 51:28-Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel konnte Borchers dann viel durchwechseln. „Man hat gesehen, dass einige Spieler nicht ganz bei Kräften waren. Aber mit der klaren Führung konnte ich viele Minuten verteilen“, sagte Borchers. Hochwertigen Basketball boten die dritten zehn Minuten nur selten. Das Viertel nach der Pause ging mit 14:9 an die Gäste, die auf 60:42 verkürzen konnten.

Spannung kam im letzten Durchgang allerdings nicht mehr auf. Zwei getroffene Drei-Punkt-Würfe in Folge von Mihailo Nesovic zum 70:49 (36.) zerstörten auch die letzten Hoffnungen der Gäste auf eine Aufholjagd.

Ndhine überragt

„Am Ende haben wir eine ordentliche Mannschaftsleistung mit dieser bunten Truppe gezeigt. Großen Anteil hatte natürlich Jerry, der heute ein überragendes Spiel gemacht hat“, verteilte Borchers nach der Partie ein Sonderlob.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

Aus der Corona-Pause geht es direkt ins Derby
TSG Eagles am 11.03.2022 um 08:53 (UTC)
 

Gewann mit den Eagles das Hinspiel gegen die Royals klar: Tin Udovic (am Ball).

Bei den Eagles fehlt neben einigen Spielern auch der Trainer. Das Hinspiel gegen die Royals konnten die Ammerländer klar für sich entscheiden.

In den vergangenen Wochen lief es bei den Basketballern der TSG Westerstede nicht immer rund. Nachdem einige Corona-Fälle in der Mannschaft zuletzt für eine zweiwöchige Spielpause gesorgt hat, starten die Eagles an diesem Samstag um 17.30 Uhr mit einem Auswärtsspiel bei den BTB Royals Oldenburg wieder in den Spielbetrieb in der 2. Regionalliga.

Die meisten Spieler stehen wieder zur Verfügung. Dafür hat es nun den Trainer erwischt. Deshalb übernimmt Co-Trainer Dejan Stojanovski die Aufgaben von Coach Franjo Borchers, der am Samstag coronabedingt passen muss. „Immerhin konnten wir zuletzt wieder ganz normal trainieren. Auf die Partie bei den Royals sind wir gut vorbereitet“, sagt Borchers.

Auch ohne Borchers sollen für den Tabellensechsten wieder die jungen Talente ihre Chance bekommen. „In den verbleibenden Spielen sollen die jungen Leute ihre Minuten bekommen und Erfahrungen sammeln“, sagt Borchers. Nicht mit dabei sind am Samstag die Spieler aus dem 1. Regionalliga-Team, die ebenfalls am Samstagabend gefordert sind und mit den Baskets Juniors auf den VfL Stade treffen.

Die Favoritenrolle nehmen ohnehin die Gastgeber ein, die sich mittlerweile auf den zweiten Tabellenplatz vorgespielt haben. Unter der Woche gelang den Royals mit einem 80:69-Auswärtserfolg beim TSV Quakenbrück der zehnte Saisonsieg.

Das Hinspiel Anfang Oktober konnten allerdings die Eagles mit 106:86 für sich entscheiden. Diesen Erfolg zu wiederholen, hält Borchers für eine schwierige Aufgabe: „Dieses Mal fehlen uns die Spieler aus der 1. Regionalliga. Deshalb wird es eine komplett andere Partie“, weiß der Coach, der für den Gegner viel Lob übrig hat: „Wenn die Royals in eigener Halle mit voller Besetzung antreten können, sind sie eines der erfahrensten Teams der Liga.“

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

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