Basketball in Westerstede

NEWS


Westersteder gehen mit letztem Aufgebot unter
TSG Eagles am 01.10.2018 um 10:14 (UTC)
 



Nenad Cirkovic, der Trainer der Basketballer der TSG Westerstede, hatte es schon vor der Partie befürchtet. Doch beim Auswärtsspiel seiner Mannschaft gegen den MTB Baskets Hannover/SC Langenhagen wurden seine schlimmsten Befürchtungen noch übertroffen: Die Ammerländer traten nur mit sechs Spielern an und kassierten eine 54:114 (17:45)-Niederlage.

„Was soll ich sagen? Ich kann den Jungs, die mitgefahren sind, nur meinen Respekt zollen. In dieser dünnen Besetzung war für uns nicht mehr drin“, kommentierte Cirkovic die Auswärtsfahrt zum Vergessen.

Die Gastgeber nutzten diese Überlegenheit – dem MTB standen zwölf Spieler zur Verfügung – und attackierten früh, nahmen die TSGer in Doppeldeckung und provozierten so über die gesamte Partie 30 Ballverluste der Westersteder. Bereits zur Halbzeit war die Partie mit der 45:17-Pausenführung für die Gastgeber entschieden.

Als im dritten und vierten Viertel auch noch die hohe Foulbelastung zuschlug und Norris Agbakoko und Mathis Röglin aus dem Spiel genommen wurden, wurde es überdeutlich. Auch Franjo Borchers, der sich eine Knöchelverletzung zuzog, konnte dem Team, nachdem er lange auf die Zähne gebissen hatte, in der Schlussphase nicht mehr helfen. So standen drei Westerstedern fünf MTB-Spieler gegenüber, die am Ende leichtes Spiel hatten und das Endergebnis bei 114:54 in die Höhe schraubten.

Für die TSG spielten: Agbakoko (4), Borchers (7), Heiken (8), Röglin (4), Rouiller (13), Schröder (18)

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

TSG muss Ausfälle verkraften
TSG Eagles am 29.09.2018 um 10:46 (UTC)
 

Die Richtung stimmt: TSG-Trainer Nenad Cirkovic will auch mit kleinem Kader in Hannover überzeugen.

Für die Basketballer der TSG Westerstede steht an diesem Samstag das erste Auswärtsspiel der diesjährigen Regionalliga-Saison auf dem Plan. Wenn es für die Eagles um 18 Uhr in die Partie beim MTB Baskets Hannover/SC Langenhagen geht, muss das Team einige Ausfälle hinnehmen.

Denn parallel zum Spiel der Eagles ist auch das Oldenburger ProB-Team gefordert. Zudem sind einige der Spieler mit ihren Schulen auf Exkursionen. Keine guten Vorzeichen also für Trainer Nenad Cirkovic und seine Mannschaft: „Die personelle Situation ist natürlich nicht glücklich. Wir werden aber auch mit einer kleineren Rotation alles geben, um Punkte aus Hannover mitzubringen.“

Der Saisonauftakt erinnerte Cirkovic derzeit an seinen Start in Westersteder. Auch in seiner ersten Saison waren die Eagles mit einigen Niederlagen gestartet, bis das Team besser zusammengefunden hat. „Wenn wir immer viel rotieren müssen, ist es klar, dass wir noch einige Zeit brauchen werden. Nach zwei Niederlagen geben wir jetzt also nicht auf“, sagt Cirkovic. Zudem sah der Trainer bei der Heimpleite gegen Aschersleben bereits einige Verbesserungen im Spiel seines Teams.

Ganz anders sieht die Ausgangslage beim Aufsteiger aus Hannover aus. Die Spielgemeinschaft ist mit zwei Siegen (72:59 gegen RW Cuxhaven und 93:86 beim Eimsbütteler TV) gestartet und will den perfekten Auftakt mit einem Heimsieg gegen die Westersteder weiter ausbauen.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

Aktion „Eagles zeigen Gesicht“
TSG Eagles am 25.09.2018 um 14:33 (UTC)
 


Tolle Aktion der Ammerländer Versicherung. Ehrenamtliche Helfer unterstützen die Eagles und zeigen Gesicht!
 

Westerstede vergibt Siegchance in zweiter Hälfte
TSG Eagles am 24.09.2018 um 08:30 (UTC)
 

Eagles unterliegen Aschersleben Tigers 66:77 – Zweite Heimpleite in Folge

Durchgebrochen: Jacob Hollatz verlor dennoch auch das zweite Heimspiel der Saison mit den Eagles.

Auch im zweiten Heimspiel der neuen Regionalliga-Saison konnten die Basketballer der TSG Westerstede keine Punkte einfahren. Gegen die Aschersleben Tigers verlor die Mannschaft von Trainer Nenad Cirkovic mit 66:77 (35:35). „Wir hätten das Spiel nicht unbedingt verlieren müssen“, sagte Cirkovic und erklärt: „Unterm Strich waren wir einfach nicht so stark fokussiert, wie unser Gegner.“

Dabei machten die Ammerländer besonders zu Beginn einen guten Eindruck. Nach einer ersten Auszeit in der vierten Minute legten die Eagles in der Verteidigung die nötige Härte an den Tag. In einem sehr umkämpften ersten Viertel kamen beide Teams nur selten zu leichten Punkten. Beim Stand von 13:14 ging es in die zweiten zehn Minuten, in denen sich die Eagles erstmals Vorteile erspielen konnten. Durch gleich mehrere Ballgewinne startete Westerstede, angeführt von Forward Marcello Schröder, einen 9:1-Lauf und setzte sich auf 31:24 ab.

Kurz vor der Pause neutralisierten sich die beiden Teams jedoch wieder, da die Hausherren den Tigers aus Aschersleben zu oft zweite Wurfchancen unterm Korb gestatteten. Dementsprechend haderte Cirkovic mit dem 35:35-Halbzeitstand: „Wir hatten das Spiel in der ersten Hälfte im Griff. Eigentlich hätten wir führen müssen, doch wir haben die Gäste durch ein paar leichte Fehler wieder ins Spiel gebracht.“ Zu Beginn des dritten Viertels wurden die Gäste aus Sachsen-Anhalt deutlich stärker und brachten die Cirkovic-Truppe mit ihrer Präsenz unter den Körben in Schwierigkeiten (39:48, 24.). Zudem häuften sich bei Westerstede die Ballverluste, welche die Tigers in leichte Punkte ummünzen konnten.

Zwar keimte bei den rund 150 Besuchern in der Hössenhalle kurz vor Ende des dritten Viertels nochmal Hoffnung auf, da die Eagles sich erneut auf sechs Punkte herankämpfen konnten, doch die Gäste blieben auch im Schlussabschnitt abgeklärt und ließen nie wirklich das Gefühl aufkommen,
diese Partie noch aus der Hand zu geben. Cirkovic war nicht zufrieden: „In der zweiten Halbzeit
haben wir nicht mehr die nötige Konzentration gehabt. Wir haben uns zehn Ballverluste in den zweiten 20 Minuten geleistet. So wird es gegen jeden Gegner schwer.“

NWZ-Artikel von Tom Ole Theilken
Bild: Tom Ole Theilken
 

Eagles wollen aus ihren Fehlern lernen
TSG Eagles am 24.09.2018 um 07:03 (UTC)
 


Zweiter Spieltag, zweite Heimpartie: Nach der Auftaktpleite aus der Vorwoche wollen die Basketballer der TSG Westerstede nun ihre ersten Punkte sammeln. Wenn am Sonntag um 18 Uhr aber mit den Aschersleben Tigers eines der Topteams der Regionalliga in der Hössensporthalle aufspielt, wird die Aufgabe für die Eagles nicht einfach.

TSG-Trainer Nenad Cirkovic war mit der Trainingswoche und der Vorbereitung auf die nächste Partie zufrieden: „Wir haben uns unsere Fehler aus der Niederlage gegen Rendsburg genau angeschaut und wissen, woran wir arbeiten müssen.“ Gleichzeitig betont der Coach aber, dass man der jungen Mannschaft noch etwas Zeit geben müsse, damit sie als Einheit funktionieren kann.

Vor allem die fehlende Kontrolle unter dem Korb beim Rebounding auf beiden Seiten des Courts gefiel Cirkovic nicht. „Da müssen wir als Team besser zusammenarbeiten und aktiver werden“, fordert der Trainer. Er glaubt nicht, dass sich diese Schwäche am Wochenende wiederholen wird: „Unser junges Team verarbeitet viele Dinge gut und sehr schnell. Hoffentlich schon am Sonntag.“

Zumindest können die Eagles wieder auf einen größeren Kader bauen. Beim Regionalliga-Auftakt war das Team durch frühe Foulproblematiken in kleiner Rotation in einigen Situationen doch arg gehemmt. „Jedes Spiel schreibt seine eigene Geschichte. Wir haben jetzt ein hartes Spiel hinter uns, das Duell mit Aschersleben, die in der Vorsaison eines der Top-Vier-Teams waren, wird aber auch nicht einfach“, sagt Cirkovic.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

TSG verschläft erstes Viertel
TSG Eagles am 17.09.2018 um 07:26 (UTC)
 



Unter dem Korb zeigten die Eagles eine ganz schwache Leistung. Die Gäste spielten die frühe Führung souverän über die Zeit.

Einen Fehlstart erlebten die Basketballer der TSG Westerstede bei ihrem Regionalliga-Heimdebüt. Die Eagles unterlagen dem BBC Rendsburg Twisters am Sonntagnachmittag mit 84:98 (36:49). Dabei war es vor allem ein schwaches erstes Viertel, dass den Ammerländern die Chancen auf die Punkte frühzeitig nahm.

„Wir waren in der ersten Halbzeit zu schläfrig und Rendsburg hat eine starke Trefferquote angebracht“, fasste TSG-Trainer Nenad Cirkovic zusammen. Generell war er vor allem mit dem Rebound-Verhalten (56:28 für Rendsburg) seines Teams und der eigenen Trefferquote (35,7 Prozent aus dem Feld, 42,3 Prozent bei Dreipunktwürfen) nicht zufrieden. „So schaffst du das Comeback auch mit einer besseren zweiten Hälfte nicht“, haderte Cirkovic.

Sein Gegenüber auf der Rendsburger Trainerbank, Bjarne Homfeldt, sah vor allem in der Teamleistung den entscheidenden Faktor. „Wir wirkten besser eingespielt“, sagte er, wollte die starke Dreierquote seiner Mannschaft aber nicht herunterspielen: „Was die Jungs im ersten Viertel getroffen haben, war richtig stark.“

Während die Gäste im ersten Viertel aus allen Lagen trafen und bereits nach fünf Minuten mit 20:11 führten, offenbarten die Eagles große Schwächen in der Verteidigung und im Rebounding, was mit einfachen Punkten und vielen Fouls bestraft wurde. Der 16:33-Rückstand aus den ersten zehn Minuten sollte sich am Ende als zu große Hypothek für die Eagles herausstellen.

Im zweiten Viertel präsentierten sich die Gastgeber zwar verbessert, wirklich spannend wurde es aber nicht. Die Rendsburger nahmen ein bisschen das Tempo aus der Partie, viele kleine Foulspiele sorgten dafür, dass kaum Spielfluss aufkam. Immerhin konnten die Westersteder bis zum Seitenwechsel den Rückstand bis auf 36:49 verkürzen.

Nach der Pause war die TSG stets bemüht, die Gäste hatten aber meist die richtige Antwort parat. Als Franjo Borchers mit einem getroffenen Dreipunktewurf (28.) auf 55:64 verkürzen konnte, konterte Rendsburg direkt mit zwei getroffenen Dreiern in Folge. Ein Sinnbild für die Schlussphase der Partie: Die Ammerländer kämpften sich immer wieder heran, konnten den Rückstand aber nicht verkürzen, weil die Gäste ihre Chancen clever aus- und die Zeit effizient herunterspielten. Spätestens als der Rendsburger Topscorer Julian Pesava aus Australien zum 79:92 traf (38.), war die Partie entschieden.

BASKETBALL
Männer, Regionalliga

TSG Westerstede - BBC Rendsburg Twisters 84:98 (36:49)

TSG: Agbakoko (2), Borchers (11), Hemschemeier (10), Langovic (4), Niehus (29), Papenfuß (6), Poelmeyer, Schröder (21), Röglin (1), Werner

beste Werfer BBC: Pesava (26), Hillner (19), Cumpstone (17)

nächster Spieltag: Sonntag, 23. September, 17 Uhr: TSG Westerstede - Aschersleben Tigers

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

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