Basketball in Westerstede

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TSG Westerstede gelingt Revanche gegen Merzen
TSG Eagles am 21.02.2022 um 15:17 (UTC)
 

Feierte mit der TSG den achten Saisonsieg: Franjo Borchers.

Zwei Wochen konnten die Westersteder wegen Coronafällen in der Mannschaft nicht trainieren. Dennoch zeigten die Ammerländer immer wieder gute Phasen.

Nach zweiwöchiger Corona-Pause haben die Basketballer der TSG Westerstede einen Sieg gefeiert. In eigener Halle setzten sich die Eagles mit 90:85 (44:38) gegen BW Merzen durch. Damit bleibt das Team um Trainer Franjo Borchers in der 2. Regionalliga zwar auf dem sechsten Platz, ist nun aber eines von fünf Teams, das bei 16 Punkten steht.

„Nach der langen Pause war es die erwartet schwierige Partie. Wir hatten richtig gute Phasen, aber auch Phasen, in denen nicht viel zusammengelaufen ist. Am Ende fehlte einigen Jungs selbstverständlich auch die Luft“, sagte TSG-Trainer Franjo Borchers nach umkämpften 40 Minuten.

Im Vergleich zur 67:85-Hinspielniederlage im November traten die Ammerländer mit einer rundum veränderten Mannschaft an. Vor allem Jerry Ndhine (27 Punkte) Luca Michels (26 Punkte) gingen bei den Eagles aber voran.

Borchers sprach am Ende von einem verdienten Sieg. Schließlich hatte sein Team alle Viertel gewonnen. „Aber Merzen hat es uns echt schwer gemacht, es war über die gesamte Spieldauer ein ziemliches Hin und Her“, sagte Borchers. Seine Mannschaft schaffte es jedoch nicht, sich frühzeitig deutlich abzusetzen. „Merzen hat unsere Fehler in den schwachen Phasen immer direkt bestraft“, wusste Borchers zu berichten.

Entscheidend war aus Sicht des TSG-Trainers das dritte Viertel. „Da konnten wir uns zwischenzeitlich auf zehn Punkte absetzen. Den Vorsprung beim 67:59 konnten wir ins Ziel bringen“, sagte Borchers: „Geholfen hat es natürlich, dass wir den US-Amerikaner aus Merzen lange Zeit gut im Griff hatten.“

Weiter geht es für die Eagles am kommenden Samstag mit einem Auswärtsspiel. Dann treten die Westersteder um 15 Uhr beim Tabellenzweiten, dem TSV Quakenbrück, an.

BASKETBALL-STATISTIK
Männer, 2. Regionalliga

TSG Westerstede - Blau-Weiß Merzen 90:85 (44:38)

Für die Eagles spielten: Luca Michels (26 Punkte), Holger de Vries, Dario Stojanovski (5), Elef Tsavelis, Jerry Ndhine (27), Ben Denkena (8), Hermann Peker (2), Joel Harms (6), Max Schell (13), Maurice Penda, Nevin Muntslag (3)

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

Gute Ansätze reichen Eagles in Bremerhaven nicht
TSG Eagles am 31.01.2022 um 10:24 (UTC)
 

Konzentriert: TSG-Trainer Franjo Borchers (im Hintergrund) musste die 86:90-Auswärtsniederlage seiner Eagles in Bremerhaven mitansehen.

Trotz der Auswärtsniederlage war TSG-Coach Franjo Borchers nicht unzufrieden. Ein ehemaliger Westersteder war Topscorer bei Bremerhaven.

Trotz der 86:90 (38:40)-Auswärtsniederlage war Franjo Borchers, der Trainer der TSG Eagles, nicht ganz unzufrieden. Seine Mannschaft musste sich in der 2. Basketball-Regionalliga am Samstagmittag zwar der BSG Bremerhaven geschlagen geben. Der TSG-Coach, der erneut selbst das Trikot überstreifen musste, sah jedoch einen couragierten Auftritt seiner Mannschaft.

Schwacher Start

Dass es keine Punkte zu holen gab, lag vor allem an dem schwachen Start der Westersteder. „Wir lagen früh mit 12 und 14 Punkten zurück. Aber die Mannschaft hat sich nicht aufgegeben und sich immer wieder in die Partie zurückgekämpft“, sagte Borchers.

Der Eagles-Coach hatte vor der Partie betont, dass alle Talente viel Einsatzzeit bekommen sollte. Und er hielt sein Versprechen. So standen unter anderem die Westersteder Eigengewächse Lazar Klaric (9 Punkte) und Bennett Spree (2) knapp 20 Minuten auf dem Parkett. „Alle Spieler haben großartig gekämpft und alles gegeben. So haben wir es auch geschafft, dass wir die meiste Zeit der ersten Halbzeit wieder nahe dran waren“, sagte Borchers. Mit 40:38 für Bremerhaven wurden die Seiten gewechselt.

Nach der Pause zeigten die Eagles immer wieder gute Phasen, vor allem in der Defense. Angeführt von Dario Stojanovski (26 Punkte) und Boston Schröder (20) eroberten die Ammerländer im dritten Viertel sogar die Führung. Mit einem 60:56-Vorsprung für die TSG ging es in die letzten zehn Minuten der Partie.

Tank leer

Zum Sieg für die Eagles reichte es am Ende aber nicht. Ein Grund dafür war auch ein ehemaliger Westersteder. Johannes Heiken, der bei der TSG das Basketballspielen lernte, war der beste Scorer seines Teams. Der Shooting Guard aus Zetel erzielte 33 Punkte – er verwandelte sieben Drei-Punkte-Würfe.

„In der Schlussphase hat der Gegner gezeigt, dass er erfahrener ist und auch viele Würfe von außen getroffen. Bei unseren Topscorern Boston und Dario war verständlicherweise auch ein bisschen der Tank leer. Trotzdem bin ich zufrieden“, sagte Borchers. In den Schlussminuten drehten die Gastgeber die Partie und sammelten mit 90:84 zwei wichtige Punkte ein.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Volkhard Patten
 

Westersteder Eagles machen es unnötig spannend
TSG Eagles am 24.01.2022 um 09:52 (UTC)
 

Feierten am Wochenende zwei Siege: die Basketballer der TSG Westerstede (weiße Trikots)

Bei ihren beiden Begegnungen am Wochenende offenbarten die Basketballer der TSG Westerstede Schwächen in der Offensive – und machten es gegen Göttingen II und Osnabrück damit mächtig spannend.

Auch wenn in der Offensive nicht immer alles nach Plan lief: Die Basketballer der TSG Westerstede haben am Wochenende zwei Siege eingefahren und sich wichtige Punkte gesichert. Bei den Erfolgen gegen den ASC Göttingen II (79:73) und BBC Osnabrück (74:73) machten es die Eagles dabei bis in die Schlussphase spannend.

„Wir haben in beiden Spielen defensiv ganz gut gespielt“, konstatierte Trainer Franjo Borchers nach dem Wochenende. „Klar können wir es auch da an einigen Stellen ein bisschen besser machen, aber es sah schon sehr ordentlich aus“, sagte er. Ganz anders in der Vorwärtsbewegung: „Da sind wir in beiden Spielen unter unseren Möglichkeiten geblieben und haben durch Dummheiten die Gegner wieder ins Spielen kommen lassen“, ärgerte sich Borchers.

In Göttingen waren die Eagles dabei vielversprechend ins Spiel gestartet, hatten über zweieinhalb Viertel den Ton angegeben. Dann aber kippte die Partie zugunsten der Hausherren. „Wir haben nicht gut gegen die Raumdeckung gespielt und uns sind so zu viele Ballverluste unterlaufen“, erzählte der Coach. Westerstede schien das Spiel aus der Hand zu geben – bis fünf Minuten vor dem Ende. Denn in der Schlussphase gelang es den Gästen, das Ruder noch einmal herumzureißen und den sechsten Saisonsieg perfekt zu machen. „Max Schell hat in dieser Phase wichtige Punkte für uns gemacht“, so Borchers, der auch die guten Leistungen von Bennett Spree und Joel Harms hervorhob.

In der Begegnung am Sonntag gegen Osnabrück waren es besonders die schlechte Wurfquote, die – nach dem 59:79 im Hinspiel – beinahe zur zweiten Niederlage gegen den BBC in dieser Saison geführt hätte. Doch den knappen Vorsprung, den die Gastgeber von Viertel zu Viertel verteidigten, brachten sie schlussendlich auch ins Ziel. Lob gab es nach der Schlusssirene für Holger de Vries, der für die Partie im Regionalliga-Team aushalf. „Er hat wichtige Punkte gemacht“, sagte Borchers, der nach den durchwachsenen Vorstellungen in der Offensive festhielt: „Am Ende des Tages zählen die zwei Siege.“

In der Tabelle stehen die Ammerländer mit 14 Punkten derzeit auf dem vierten Tabellenplatz. „Damit sollte uns jetzt nichts Großartiges passieren“, zeigte sich Borchers zufrieden: „Damit können wir jetzt den Fokus darauf legen, in den nächsten Spielen die Minuten auf die Spieler zu verteilen.“

NWZ-Artikel von Sönke Spille
Bild: Volkhard Patten
 

Westersteder Siegesserie endet in Hannover
TSG Eagles am 17.01.2022 um 12:56 (UTC)
 

Holten am Wochenende zwei Punkte: die Basketballer der TSG Westerstede

Nach einem souveränen Erfolg gegen Bremerhaven folgte am Samstag eine knappe Niederlage bei CVJM Hannover. Dennoch war es ein erfolgreiches Wochenende für die Basketballer der TSG Westerstede.

Ein souveräner Sieg gegen die BSG Bremerhaven (108:71), eine knappe Niederlage beim CVJM Hannover (78:85): Mit ausgeglichener Bilanz haben die Basketballer der TSG Westerstede den Doppelspieltag in der 2. Regionalliga bestritten. Dabei wäre in Hannover sogar der zweite Sieg in zwei Tagen möglich gewesen – doch am Ende machte sich der dünn besetzte Kader bemerkbar.

Deutlicher Heimsieg

Besser hätte das Wochenende für die Westersteder Eagles nicht starten können. Gegen Bremerhaven lieferte die Mannschaft von Franjo Borchers einen starken Auftritt hin und feierte den vierten Sieg in Folge. „Das war sehr souverän von uns“, zeigte sich Borchers zufrieden. Dabei war seine Mannschaft nicht optimal in die Partie gestartet. „Zu Beginn war es noch ziemlich knapp“, berichtete der Eagles-Coach. Mit einer knappen 27:24-Führung ging es in das zweite Viertel. „Von da an haben wir das gespielt, was wir spielen wollen“, sagte Borchers.

Insbesondere in der Verteidigung präsentierten sich die Westersteder in heimischer Halle stark: „Dank unserer guten Leistung wurde es recht deutlich, bei uns haben alle Spieler gepunktet.“ Gerade einmal elf (2. Viertel) und zwölf (3. Viertel) Punkte ließen die Eagles zwischenzeitlich zu. „Das war sicherlich ausschlaggebend, dass wir so hoch gewonnen haben“, analysierte Borchers.

Aus der guten Verteidigung kamen die Westersteder schnell in den Angriff – und so auch zu recht einfachen Körben. Bereits nach dem dritten Viertel führten die Hausherren souverän mit 79:47 und brachten den Sieg am Ende souverän ins Ziel.

Knappe Niederlage

Wirklich viel hatte nicht gefehlt, dann hätten die Eagles in der niedersächsischen Landeshauptstadt ihre kleine Siegesserie weiter ausbauen können. Doch nach dem Erfolg im Hinspiel, gelang Hannover nun die Revanche. „Es war kein schönes Spiel zum Zuschauen“, gestand Borchers. Vielmehr lebte die Partie von der Spannung.

Den besseren Start erwischten dabei die Gäste. Mit 15:12 entschied die TSG das erste Viertel für sich, ehe sich der CVJM Stück für Stück absetzte. „Bis zum Ende des Viertels waren wir immer drei bis sechs Punkte hinten“, berichtete Borchers. So hatte seine Mannschaft sogar Chancen, die Viertel für sich zu entscheiden: „Uns fehlte aber ein wenig die Präsenz unter dem Korb. Die hätte uns in diesen Phasen gutgetan.“

Angereist waren die Westersteder mit einem kleinen – und vor allem jungen Aufgebot. Gleich fünf der neun Spieler waren 18 Jahre oder jünger. Trotzdem bestand auch vier Minuten vor dem Ende noch die Chance auf einen Sieg. „Wir haben es aber verpasst, den entscheidenden ,Run’ zu machen. Der ist stattdessen Hannover gelungen“, sagte Borchers.

Trotz der Niederlage war der Coach vom Auftritt seines Teams aber zufrieden. „Wir haben uns mit unserem jungen Team gegen eine so erfahrene Mannschaft mit zwei, drei großen Centern sehr gut geschlagen“, resümierte er – und zog, trotz gerissener Siegesserie ein positives Fazit am Ende des Wochenendes: „Es ging uns von Beginn an darum, ein gutes Spiel abzuliefern. Das ist besonders unseren jungen Spielern sehr gut gelungen.“

NWZ-Artikel von Sönke Spille
Bild: Volkhard Patten
 

Eagles erwecken Magie im dritten Viertel
TSG Eagles am 10.01.2022 um 09:50 (UTC)
 

Ballsicher und treffsicher: Bahir Karmand (am Ball) war einer der wichtigsten Faktoren bei der TSG.

Mit 19 unbeantworteten Punkten in Serie entschied die TSG Westerstede die Partie für sich. Für die Eagles war das 97:89 gegen Logabirum der dritten Sieg in Serie.

Die Basketballer der TSG Westerstede sind mit einem Erfolgserlebnis in das neue Jahr gestartet. Die Ammerländer feierten zu Beginn der Rückrunde am Sonntagnachmittag einen 97:89 (44:40)-Heimsieg gegen die Baskets Fortuna Logabirum. Es war der dritte Sieg in Serie für die Eagles, die nun auf den sechsten Tabellenplatz geklettert sind.

Bekannte Probleme

Nach der Partie musste TSG-Trainer Franjo Borchers erst einmal durchatmen. Nicht nur, weil er als Spielertrainer am Sonntag selbst viele Minuten sammelte, sondern auch, weil es sein Team nach einer komfortablen 78:57-Führung am Ende des dritten Viertels noch einmal spannend machte. „Mit diesen Situationen kenne ich mich langsam aus. Ob mit den Baskets, den Jugendteams aus Oldenburg oder bei uns – häufig führen wir lange und bekommen dann doch noch Probleme. Heute hat es zum Glück funktioniert“, sagte Borchers mit einem Lachen: „Am Ende haben wir heute aber auch in den nicht so gute Phasen des Spiels gut als Team zusammengehalten, verdient gewonnen und auch den direkten Vergleich gegen

Magische Minuten

Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit, in der die Eagles einen guten Start erwischten (10:2, 3. Minute), und auch zur Halbzeit knapp führten (44:40) nahm das Spiel nach dem Seitenwechsel Fahrt auf. Beim Stand von 52:52 spielten sich die Ammerländer in einen Rausch. Die Gastgeber trafen fünf Drei-Punkte-Würfe durch (Bahir Karmand, Borchers und Luca Michels) in Folge, Jovan Savic und Karmand legten noch weitere Punkte für einen 19:0-Lauf nach. Mit dem 71:52 (28. Minute)-Zwischenstand schien die Partie vorentschieden zu sein. „Im dritten Viertel haben wir aufgehört, Defense zu spielen“, ärgerte sich Gäste-Coach Finn Höncher: „In diesem Viertel hat nur Westerstede die Magie und sein großes Potenzial gezeigt. Sie haben genau die Dreier reingeworfen, die uns noch im Hinspiel geglückt sind – heute aber bei uns leider nicht gefallen sind.“

Fast Nerven gezeigt

Doch die junge Westersteder Mannschaft zeigte noch einmal Nerven. Bim 78:63 (31.) waren die Gäste wieder einigermaßen in Schlagdistanz. „Genau in dieser Phase haben wir es verpasst, die Partie vorzeitig für uns zu entscheiden“, ärgerte sich Borchers. Denn immer wieder streute sein Team unkonzentrierte Aktionen ein. So waren die Gäste auch beim 84:72 fünf Minuten vor dem Ende noch im Spiel. „Meine Mannschaft hat Moral und Teamgeist gezeigt. Am Ende hat es aber nicht für Punkte gereicht“, sagte Höncher.

Einer der entscheidenden Faktoren in der Schlussphase war Westerstedes Joel Harms. Der Center, der schon früh im Spiel mit Foulproblemen zu kämpfen hatte, blieb aber diszipliniert und sammelte in den letzten zehn Minuten viele Rebounds ein und erzielte unter der Korb einfache Punkte. Als Borchers in der letzten Minute an der Freiwurflinie konzentriert blieb (4 von 6), war die Partie entschieden.

BASKETBALL-STATISTIK
Männer, 2. Regionalliga

TSG Westerstede - Baskets Fortuna Logabirum 97:89 (44:40)

TSG: Luca Michels (15), Holger de Vries, Jovan Savic (13), Franjo Borchers (14), Bahir Karmand (13), Bennett Spree, Lazar Klaric (3), Joel Harms (17), Michailo Nesovic (22)

Fortuna Logabirum: Aurimas Bagdonavicius (5), Klaas Fugel (6), Evaldas Jurgaitis (13), Thino Gastmann (2), Sören Heß-Gerden (5), Joosten Bruns (2), Lennart Weinbecker (12), Ole Lücking (6), Ben Post (38)

nächster Spieltag:Freitag, 15. Januar, 19 Uhr: TSG Westerstede - BSG Bremerhaven. Samstag, 15. Januar, 19.30 Uhr: CVJM Hannover - TSG Westerstede

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Volkhard Patten
 

Eagles mit vollem Kader – aber ohne Zuschauer
TSG Eagles am 07.01.2022 um 10:25 (UTC)
 

Will die Hinspielniederlage vergessen machen: TSG-Trainer Franjo Borchers

Nach den Feiertagen haben die Westersteder das Training schnell wieder aufgenommen. Am Sonntag wollen sich die Eagles für die Auftaktniederlage bei Logabirum revanchieren.

Während die meisten Sportteams aus dem Ammerland noch an ihrer Form für den Wiedereinstieg in den Spielbetrieb arbeiten, sind die Basketballer der TSG Westerstede bereits an diesem Sonntag erneut in der 2. Regionalliga gefordert. Um 16.30 Uhr empfangen die Eagles die Baskets Fortuna Logabirum in der Hössensporthalle.

Im ersten Spiel des Jahres müssen die Ammerländer aber ohne die Unterstützung ihrer Fans groß aufspielen. Obwohl Zuschauer unter den aktuell geltenden 2G-Plus-Regelungen theoretisch erlaubt wären, verzichten die Westersteder an diesem Sonntag darauf. „Da wir noch nicht wissen, wie die neuen Beschlüsse der Regierung aussehen, spielen wir am Sonntag ohne Zuschauer“, sagt TSG-Trainer Franjo Borchers. Man wisse bei der TSG nicht genau, ob man noch auf kurzfristige Änderungen der Regeln bis Sonntag rechtzeitig reagieren könne, erklärt Borchers.

Aber auch ohne die eigenen Zuschauer im Rücken wollen die Ammerländer zum Start der Rückrunde eine gute Leistung zeigen. Vom 27. bis zum 30. Dezember hatte die TSG in Zusammenarbeit mit den Jugendteams der Baskets aus Oldenburg eine Trainingsangebot auf die Beine gestellt. Seit Montag sind alle Spieler wieder fest im Programm.

„Die Jungs haben auch in dieser Zeit toll mitgearbeitet und wollten trainieren. Sie haben genug Zeit während der abgebrochenen Saison im Vorjahr verloren“, sagt Borchers. Zuletzt hatte mehr Individualtraining auf dem Plan gestanden. „Wir haben schließlich auch einige Jungs, die von weiter weg kommen. Jeder hat ein Programm an die Hand gekommen. In dieser Woche ging es dann wieder vermehrt darum, unsere Abläufe als Team wieder reinzubekommen“, sagt der TSG-Coach.

Gegen den Tabellendritten der 2. Regionalliga können die Eagles wahrscheinlich auf ihren kompletten Kader bauen. So werden auch die Doppellizenz-Spieler aus der 1. Regionalliga (bereits am Samstag im Einsatz) und dem JBBL-Team in Westerstede auflaufen. Für das Spiel hat Borchers einen klaren Plan: „Wir wollen wieder aggressiv spielen und dem Gegner mit viel Intensität in der Defense begegnen.“

Über den Gegner möchte der TSG-Coach nur wenige Worte verlieren. Er möchte den Fokus lieber erneut auf das Spiel seiner Mannschaft legen. „Wir haben das Hinspiel in Logabirum mit 62:68 verloren. Daher halte ich mich erstmal bedeckt“, sagt Borchers, der vor allem gespannt ist, wie intensiv der Gegner aus Leer über die Feiertage und den Jahreswechsel trainiert hat.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

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