Basketball in Westerstede

NEWS


Westersteder Basketballer appellieren an ihre Fans
TSG Eagles am 15.02.2019 um 08:56 (UTC)
 

Wollen wieder näher zusammenrücken: die Basketballer der TSG Westerstede.

Im Jahr 2019 suchen die Basketballer der TSG Westerstede weiterhin nach ihrer Form. Alle sechs ausgetragenen Partien in der Regionalliga nach dem Jahreswechsel gingen verloren. Das Team stürzte in der Tabelle bis auf den vorletzten Tabellenplatz ab. Um diesem Negativtrend entgegen zu wirken, wäre ein Heimsieg am Sonntag gegen den direkten Tabellennachbarn, den Eimsbüttler TV, extrem wichtig. Die Partie beginnt am Sonntag um 15.30 Uhr in der Hössensporthalle.

Nicht nur die Mannschaft um Trainer Nenad Cirkovic weiß um die Schwere der kommenden Aufgaben im Abstiegskampf. Deshalb versucht derzeit auch der TSG-Basketball-Abteilungsleiter Uwe Kroon für die wichtigen Spiele in den nächsten Wochen mobil zu machen: „Uns ist allen bewusst, was wir in den bis zum Saisonende ausstehenden Spielen leisten müssen. Daher hoffe ich, dass wir uns zusammenraufen können und in den vier verbleibenden Heimspielen auch auf die Unterstützung der Fans setzen können“, gibt sich Kroon optimistisch.

Man habe auch intern die Probleme, die sich durch die immer wechselnde Rotation der Spieler ergeben, erkannt, sagt Kroon: „Wir stehen weiterhin in gutem Kontakt mit dem Baskets. Srdjan Klaric (Anm. der Redaktion: Sportlicher Leiter der Baskets Oldenburg) hat uns zugesichert, dass wir bis zum Saisonende die bestmögliche Konstellation aufs Feld schicken werden, um den Klassenerhalt zu schaffen.“

Doch nicht nur die Rotation sei derzeit ein Problem, betont Kroon. Auch die Westersteder Stammspieler fügen sich derzeit ins meist schwache Bild der Eagles-Mannschaft ein, die zuletzt besonders im Scoring große Probleme offenbarte. Seit Anfang des Jahres 2019 gelangen den Ammerländern in keiner der sechs Partien mehr als 78 Punkte bei der 81:78-Pleite in Aschersleben.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Kevin Knoche
 

Westersteder Pleitenserie erreicht neuen Tiefpunkt
TSG Eagles am 11.02.2019 um 12:39 (UTC)
 

Die Negativserie der TSG Westerstede hält in der Regionalliga weiter an. Auch am Samstagabend ging das Team um Headcoach Nenad Cirkovic nach einer 69:102-Auswärtspleite beim Konkurrenten RW Cuxhaven als Verlierer vom Feld.

Dabei präsentierten sich die Eagles, welche zum ersten mal seit Wochen wieder auf einen breiten Kader zurückgreifen konnten, besonders in der ersten Hälfte mit den Cuxhavenern auf Augenhöhe. Nach einer 19:18-Führung vor dem zweiten Viertel deutete auch vier Minuten vor der Halbzeit beim Stand von 38:37 für die Gastgeber alles auf das erwartet spannende Duell zweier gleich starker Teams hin.

Doch drei Minuten vor der Pause musste Cirkovic mit ansehen, wie seine Mannschaft zunehmend die Kontrolle über die Partie verlor: „Nachdem wir 16 Minuten die Cuxhavener Stärken im Griff hatten, haben wir wie so oft kurz den Faden verloren. Cuxhaven konnte dies direkt ausnutzen und ist uns schnell bis zur Pause enteilt“, beschreibt der Serbe den 39:49-Halbzeitrückstand.

Geschlagen gaben sich die Ammerländer jedoch nicht und kamen, angeführt von den beiden Guards Piet Niehus (24 Punkte) und Fritz Hemschemeier (15), wieder in Schlagdistanz (54:60, 28. Minute). Doch besonders die insgesamt schwache Trefferquote der Westersteder sorgte dafür, dass die Gastgeber sich noch vor dem Schlussviertel entscheidend auf 70:54 absetzen konnten. Diesem Vorsprung hatten die Eagles, bei denen vor allem die großen Spieler enttäuschten, in den letzten zehn Minuten nichts mehr entgegenzusetzen.

„Cuxhaven hat unsere Schwächephasen immer wieder ausgenutzt. Zudem hat bei Cuxhaven jeder Spieler etwas zum Sieg beigetragen und gleich fünf Spieler punkteten zweistellig. Unsere Schwäche im Abschluss war am Ende leider zu groß, um dagegenzuhalten“, fasst Cirkovic niedergeschlagen zusammen und ergänzt: „Wir müssen in den nächsten Spielen Kampfgeist zeigen. Der Weg raus aus so einer Negativserie funktioniert manchmal nur über den Willen und den Einsatz.“

Am nächsten Sonntag wartet mit Eimsbüttel bereits der nächste direkte Konkurrent auf die Westersteder.

NWZ-Artikel von Tom Ole Theilken
 

TSG Eagles sind gegen Cuxhaven unter Zugzwang
TSG Eagles am 09.02.2019 um 15:51 (UTC)
 

Spiel auf Augenhöhe: Die Partie in der Hinrunde hatte die TSG (in weiß) mit 78:76 gewonnen.

Das Kalenderjahr 2019 hätte für die Basketballer der TSG Westerstede Eagles in der Regionalliga kaum schwächer beginnen können. Die Mannschaft von Headcoach Nenad Cirkovic musste sich in allen bisherigen fünf Partien seit der Jahreswende geschlagen geben und rutschte auf den 13. Tabellenrang ab.

An diesem Samstag kommt es für die Eagles jedoch erneut zu einer richtungsweisenden Partie. Um 18 Uhr gastieren die Westersteder beim Tabellennachbarn Rot Weiß Cuxhaven. Beide Teams weisen die gleiche Punkteausbeute auf und auch der knappe 78:76- Hinspielerfolg der Ammerländer deutet auf eine umkämpfte Partie hin.

Genau dieses enge Spiel erwartet auch Nenad Cirkovic, der mit seinen Eagles unbedingt wieder in die Erfolgsspur möchte: „Wir wollen endlich wieder erfolgreich sein und mit einem Sieg aus Cuxhaven zurückkehren. Es ist ein Spiel zwischen zwei ähnlich starken Mannschaften, doch ob wir am Ende triumphieren können, hängt lediglich von uns selbst ab. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit einem Sieg die Saison wieder in eine positivere Richtung lenken können.“

In Cuxhaven kann Cirkovic zudem fast auf seinen gesamten Kader zurückgreifen, da den Eagles auch die Talente aus den Oldenburger Nachwuchsteams zur Verfügung stehen werden. „Mit einem großen Kader wollen wir versuchen, von Beginn an das Spiel zu kontrollieren. Unsere große Stärke ist das hohe Tempo, welches unsere Aufbauspieler immer wieder versuchen aufzubauen. Zudem müssen wir konzentrierter unterm Korb arbeiten. Besonders beim Rebound wurden wir in den letzten Spielen geschlagen“, gibt Cirkovic Auskunft über seinen Matchplan.

NWZ-Artikel von Tom Ole Theilken
Bild: Kevin Knoche
 

Fastbreaks werfen Westersteder aus der Bahn
TSG Eagles am 04.02.2019 um 13:22 (UTC)
 

Mit 19 Punkten Topscorer der TSG: Marcello Schröder.

Der Tabellenführer war für die Basketballer der TSG Westerstede eine Nummer zu groß: Die Eagles mussten sich beim Regionalliga-Spitzenreiter, den Baskets Wolmirstedt, mit 65:98 (40:52) geschlagen geben.
In Sachsen-Anhalt hielten die Ammerländer eine Halbzeit lang gut mit. „Wir haben den Kampf lange gut angenommen. Am Ende hat Wolmirstedt nach der Pause die besseren Umstellungen umgesetzt“, fasste TSG-Trainer Nenad Cirkovic die Partie zusammen.

Im ersten Viertel boten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch, den die Gastgeber mit 26:22 für sich entscheiden konnten. Auch im zweiten Viertel hielten die Westersteder, die nun seit fünf Spielen auf einen Sieg warten, zunächst gut mit. Bei 42:37 lag die TSG nach 16 Minuten noch gut in Schlagdistanz. Doch dann vergaben die Westersteder leichte Punkte und ermöglichten Wolmirstedt durch Fastbreaks auf 52:40 davonzuziehen.

„Bis zur Pause war die Partie noch offen. Im dritten Viertel haben wir dann alle Chancen vergeben“, ärgerte sich Cirkovic. Denn zwischen Minute 20 und 30 gelangen den Westerstedern nur acht eigene Punkte, während die Gastgeber auf 83:48 davonzogen.

„Wolmirstedt hat nach der Pause die besseren Lösungen gegen unsere Zone-Defense gefunden. Zudem hatten wir keine gute Wurfauswahl“, haderte Cirkovic. Die TSG versuchte viele Dreipunktwürfe, traf wenig und ermöglichte so den Gastgebern zahlreiche Fastbreaks. So kamen die Wolmirstedter über die Gegenstöße auf 30 Punkte, dazu kamen 19 Zähler bei zweiten Versuchen im Nachsetzen. Somit war die Partie vor den finalen zehn Minuten bereits entschieden. Am Ende war der 98:65-Heimsieg der Baskets nicht gefährdet.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

Duell beim Tabellenführer dient als Test
TSG Eagles am 02.02.2019 um 10:10 (UTC)
 

Unter dem Korb abgeblockt: Die TSG Westerstede (in weiß) verlor das Hinspiel gegen Wolmirstedt 77:91.

Für die Basketballer der TSG Westerstede steht an diesem Samstag in der Regionalliga die nächste weite Auswärtsfahrt auf dem Programm. Doch nicht nur die Anreise nach Sachsen-Anhalt zu den Baskets Wolmirstedt dürfte für die Ammerländer eine große Herausforderung werden. In Wolmirstedt wartet um 18.30 Uhr zudem das Duell mit dem Tabellenführer au die TSG.

Erstmals im Jahr 2019 steht den Westerstedern ein großer Kader zur Verfügung. Große Chancen rechnet sich TSG-Trainer Nenad Cirkovic dennoch nicht aus: „Klar, wenn sich eine Chance ergibt, werden wir auf Sieg spielen. Aber Wolmirstedt ist ein gutes Team, das sehr heimstark ist und mit Recht an der Tabellenspitze steht“, lobt der TSG-Coach den Kontrahenten.

Für sein Team wird es eher darauf ankommen, sich den nötigen Rhythmus zu holen, um in den anstehenden Partien gegen die direkten Konkurrenten im unteren Mittelfeld wieder zu punkten. „Wir werden einige Dinge versuchen. Vor allem unsere Punkteausbeute und das Shooting muss wieder besser werden“, fordert Cirkovic.

Im Hinspiel unterlagen die Eagles 77:91. Größter Schwachpunkt war in Westerstede die nicht vorhandene Durchsetzungsfähigkeit auf den großen Positionen. „Wolmirstedt hat unter dem Korb großes Potenzial. Da müssen wir einfach aggressiver verteidigen. Mit der größeren Rotation sollten wir das Tempo auch besser mitgehen können, als in den letzten Partien“, hofft Cirkovic, der mit seiner Mannschaft seit Jahresbeginn alle vier Partien verloren hat.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Tom Ole Theilken
 

Westerstede vergibt große Chance
TSG Eagles am 28.01.2019 um 14:14 (UTC)
 

Keine gute Wurfauswahl: Piet Niehus (am Ball) und die TSG erzielten in Berlin zu wenig Punkte.

Wieder einmal hat die dünne Personaldecke den Basketballern der TSG Westerstede einen Strich durch die Rechnung gemacht. Mit nur acht Spielern waren die Eagles nach Berlin gereist. Beim Schlusslicht Alba Berlin II, das bis dahin nur eine Partie in dieser Regionalliga-Saison gewinnen konnte, unterlagen die Ammerländer mit 71:92 ( 36:43). Für die TSG war es im Jahr 2019 die vierte Niederlage in Folge.

Nach der Partie gab TSG-Trainer Nenad Cirkovic ernüchtert zu: „Das war heute einer dieser Tage, in denen wenig zusammenläuft. Wir haben aus dem Feld nur 25 Prozent unserer Würfe getroffen. Das ist einfach zu wenig.“ Doch auch die weiteren Statistiken machten den Eagles wenig Mut. Die Ammerländer sammelten nur 35 Rebounds, die Albatrosse kamen auf 62 Rebounds und damit zu leichten Punkten.

Gegen die quirlige, junge Berliner Mannschaft hielten die Eagles bis zur Pause mit. Nach einem 20:20 im ersten Viertel und einem 36:43-Rückstand zur Pause spielten die Gastgeber ihre größere Rotation immer besser aus. „Alba hat zwar viele Turnover abgegeben, wir konnten davon aber nicht profitieren. Wir haben nie wirklich in unseren Rhythmus gefunden, weil wir vieles nur als Individualisten und nicht als Team probiert haben“, haderte Cirkovic.

Nach der Pause wurde die Partie dann immer einseitiger. Am Ende des dritten Viertels lagen die Berliner bereits mit 64:52 in Führung, dieser Vorsprung wuchs bis zum Ende der Partie auf 92:71 ab. „Wir müssen uns jetzt auf die Spiele gegen die direkten Konkurrenten konzentrieren. Da müssen wir die Punkte holen“, fordert Cirkovic.

Basketball
Männer, Regionalliga

Alba Berlin II - TSG Westerstede 92:71 (43:36)

TSG: Antunovic (10), Borchers (12), Hemschemeier (5), Niehus (19), Röben, Röglin, Schröder (25)

beste Werfer Berlin: Kameric (28), Lübken (20), Post (18)

nächster Spieltag: Samstag, 2. Februar, 18.30 Uhr: Baskets Wolmirstedt - TSG Westerstede

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Sönke Spille
 

<- Zurück  1  2  3  4  5  6  7  8  9 ... 107Weiter ->