Basketball in Westerstede

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Verlängerung bringt Westerstede wieder kein Glück
TSG Eagles am 27.03.2018 um 07:41 (UTC)
 

Hatte die letzte Chance zum Sieg: Jacob Hollatz.

Es war bereits das dritte Spiel der TSG Westerstede, das in dieser Saison erst in der Verlängerung entschieden wurde – zum dritten Mal gingen die Ammerländer Basketballer dabei als unglücklicher Verlierer vom Feld. 91:94 lautete der Endstand nach den fünf Extraminuten bei der WSG Königs Wusterhausen.

Dabei sah es nach drei gespielten Vierteln aus, als würden die Eagles auswärts beim Regionalliga-Tabellennachbarn einen Erfolg einfahren können. Vor dem Schlussabschnitt führten die Ammerländer mit 64:50, bevor die gastgebenden Brandenburger ihre Aufholjagd starteten. „Bis zum letzten Viertel haben wir den Plan, welchen wir uns in den Kopf gesetzt hatten, sehr gut umgesetzt. Meine Mannschaft hat das Spiel kontrolliert und das Tempo bestimmt. Zudem hatten wir klare Vorteile beim Reboundduell“, beschreibt TSG-Headcoach Nenad Cirkovic das Spielgeschehen.

Die Westersteder, die kurzfristig auf gleich vier wichtige Akteure krankheits- und verletzungsbedingt verzichten mussten, präsentierten sich von Beginn an hellwach. Durch eine aggressive Defense, sowie eine hohe Trefferquote konnten sich die Ammerländer bereits früh absetzten (23:16, 10. Minute).

Jedoch machten sich im Schlussabschnitt erneut die bekannten Folgen der ein ums andere mal sehr kleinen Rotation bemerkbar: „Wusterhausen hat zum Ende des Spiels einfach nochmal einen Gang hochgefahren. Dabei hat man bei uns den Kräfteverschleiß zunehmend gespürt“, so Cirkovic.

Ausschlaggebend für die erfolgreiche Aufholjagd der Gastgeber seien aber die vielen Offensiv-Rebounds der Wusterhausener gewesen. „Die Rebounds waren in der ersten Spielhälfte der Schlüssel für unsere Führung. Dieses Duell haben wir im letzten Viertel deutlich verloren. Durch die vielen zweiten Wurfchancen hatte unser Gegner zu oft leichtes Spiel unter dem Korb. Da haben uns in der entscheidenden Phase einfach ein, zwei Spieler mehr gefehlt“, ärgert sich der Westersteder Trainer.

Dennoch hatten die Eagles den Sieg kurz vor Schluss in der eigenen Hand. Zwei Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit bekam Westerstedes Guard Jacob Hollatz zwei Freiwürfe zugesprochen. Er traf jedoch nur einen und rettete sein Team damit nur noch in die Verlängerung (79:79). Cirkovic macht seinem Team trotz der guten Möglichkeit auf den Sieg, dennoch keinen Vorwurf: „Es ist schade, dass uns so kurzfristig einige Spieler nicht helfen konnten. Ich mache keinen meiner Spieler für die Niederlage verantwortlich. Die Energie und die damit verbundene, fehlende Präsenz beim Kampf um den Rebound haben die Partie entschieden.“

BASKETBALL
Männer, Regionalliga

WSG Königs Wusterhausen - TSG Westerstede 94:91 nach Verlängerung (79:79 nach regulärer Spielzeit)

TSG: Borchers (21), Ceesey (2), Hollatz (16), Pruitt (31), Schröder (18), Werner (3)
beste Werfer WSG: Giese, Hasenkampf, Trenz (jeweils 13)

nächster Spieltag: Sonntag, 8. April, 16 Uhr: VfL Stade - TSG Westerstede

NWZ-Artikel von Tom Ole Theilken
Bild: Lars Puchler
 

TSG-Eagles gehen Endspurt entspannt an
TSG Eagles am 24.03.2018 um 10:09 (UTC)
 

Geht mit der TSG entspannt in den Endspurt: Trainer Nenad Cirkovic.

Der Klassenerhalt war das große Ziel – dieses haben die Basketballer der TSG Westerstede bereits drei Spieltage vor Saisonende erreicht. „Es war wichtig, dass wir uns bereits zu diesem Zeitpunkt der Saison von den Abstiegsrängen distanziert haben, da uns nun bis zum Ende noch drei nicht ganz einfache Auswärtsspiele bevorstehen. Natürlich ist es somit beruhigend, alles schon unter Dach und Fach zu haben“, erklärt TSG-Coach Nenad Cirkovic.

Die erste der drei verbleibenden Aufgaben in der Regionalliga wollen die Eagles am Samstag um 18 Uhr bei der WSG Königs Wusterhausen meistern. Mit nur einem Sieg mehr auf dem Konto liegen die Gastgeber knapp vor den Ammerländern auf dem siebten Tabellenplatz.„Im Hinspiel konnten wir gegen Wusterhausen in einer engen Partie gewinnen. Meine Mannschaft hat beim letzten Aufeinandertreffen sehr gut verteidigt. Darauf wird es auch am Samstag wieder ankommen. Zudem müssen wir versuchen, mit unserer Offense das Spiel zu kontrollieren und unsere Fehlerquote gering halten“, betont Cirkovic.

Dabei können die Eagles auch wieder auf einen tiefen und ausgewogenen Kader zurückgreifen, da auch die ProB-Spieler aus Oldenburger wieder mit von der Partie sind. Zudem sieht der serbische Headcoach sein Team gut vorbereitet: „Unser Training war in den letzten Tagen sehr intensiv und auf einem hohen Niveau. Trotz dem bereits feststehenden Klassenerhalt werden wir das Spiel hochmotiviert angehen.“

Dies wird auch erforderlich sein, da die Gastgeber ebenfalls über einen sehr ausgeglichenen Kader verfügen. „Beim Heimspiel in Westerstede haben gleich fünf Wusterhausener zweistellig gepunktet, wir wissen also um die kollektive Stärke der Gastgeber“, so Cirkovic.

NWZ-Artikel von Tom Ole Theilken
Bild: Lars Puchler
 

Westersteder machen Klassenerhalt in Berlin perfekt
TSG Eagles am 19.03.2018 um 11:42 (UTC)
 

Erneut TSG-Topscorer: Marcello Schröder.

Nachdem das dritte Viertel beim Stand von 77:52 für die TSG Westerstede zu Ende ging, konnte man aufseiten der Ammerländer Regionalliga-Basketballer in sehr entspannte Gesichter blicken. Zu dominant und abgeklärt traten die Ammerländer bei Alba Berlin II auf, um auch nur noch kleine Zweifel an dem Auswärtserfolg aufkommen zu lassen. Durch den am Ende hochverdienten 91:69-Sieg stand der Klassenerhalt der Westersteder endgültig fest.

„Meine Mannschaft hat heute eine sehr konzentrierte Leistung gezeigt. Alba hat sehr viele junge Spieler im Kader, aber wir haben heute einfach unsere Erfahrung ausgespielt“, freute sich TSG- Headcoach Nenad Cirkovic.

Dabei sprach besonders zu Beginn der Partie vieles für eine ausgeglichene Begegnung. Da aufseiten der Eagles die ProB-Spieler fehlten, traten die Ammerländer lediglich mit sieben Akteuren an. Zudem neutralisierten sich die Teams in den ersten zehn Minuten und fanden kein Mittel, die gegnerische Offense in den Griff zu bekommen.

Nachdem das Cirkovic-Team mit einem 26:28-Rückstand in den zweiten Spielabschnitt ging, übernahmen die Führungsspieler der Eagles Verantwortung: „Wir konnten im zweiten Viertel besonders in der Verteidigung zulegen. Zudem haben Franjo Borchers und Nigel Pruitt ihren Rhythmus von der Dreierlinie gefunden, wodurch wir uns das erste Mal richtig absetzen konnten“, so Cirkovic.

In der Folge gingen die Eagles mit einer 56:44 Führung in die Halbzeit, welche sie im dritten Viertel vorentscheidend ausbauen konnten: „Nach dem Seitenwechsel hat unsere aggressive Defense die Berliner stark geschwächt, wodurch Alba nur neun Zähler erzielen konnte“, beschreibt der TSG-Coach die spielentscheidende Phase.

Im letzten Viertel kam Berlin zwar noch einmal auf 17 Zähler heran – eine echte Aufholjagd konnten die Gastgeber aber nicht mehr starten. Cirkovics Fazit fiel somit sehr positiv aus: „Ein großes Lob an meine Mannschaft. Jeder Spieler hat seinen Teil zum Erfolg beigetragen, wodurch wir uns den Klassenerhalt verdient haben.“

BASKETBALL
Männer, Regionalliga

Alba Berlin II - TSG Westerstede 69:91 (44:56)

TSG: Borchers (13), Gerdes (2), Karmand (12), Pruitt (28), Röglin (1), Schröder (33), Werner (2)

beste Werfer Alba II: Drescher (26), Brenneke (16), Rapieque (7)

NWZ-Artikel von Tom Ole Theilken
Bild: Kevin Knoche
 

Westersteder reisen entspannt in die Hauptstadt
TSG Eagles am 17.03.2018 um 11:49 (UTC)
 

Mit Zug zum Korb: Die TSG Westerstede um Marcello Schröder (am Ball) gewann das Hinspiel gegen Alba Berlin II deutlich.

Die nächste Chancen auf den vorzeitigen Klassenerhalt in der Regionalliga haben die Basketballer der TSG Westerstede an diesem Samstag. Gewinnen die Eagles ihre Auswärtspartie um 15 Uhr bei der zweiten Mannschaft von Alba Berlin II, ist ihnen der Klassenerhalt nicht mehr zu nehmen.

Doch auch Schützenhilfe vom Tabellenführer aus Bitterfeld könnte den Ammerländern bereits zum Ligaverbleib verhelfen. Gewinnt der Ligaprimus am Samstagabend sein Heimspiel gegen die Weser Baskets, kann der Tabellenvorletzte die Westersteder in den verbleibenden drei Partien nicht mehr einholen – egal wie die Ammerländer ihr Restprogramm in der Regionalliga noch absolvieren.

Dementsprechend entspannt kann die TSG um Trainer Nenad Cirkovic die Reise in die Hauptstadt antreten. Zwar werden den Eagles erneut viele ProB-Spieler fehlen, da die Oldenburger am Samstag um 20 Uhr Gießen im Playoff-Rückspiel empfangen und dort nach der Hinspielpleite den stärksten Kader aufbieten werden. Das Hinspiel dürfte den Ammerländern aber Mut machen. Mit 109:74 feierten die Westersteder im November gegen Alba II den zweithöchsten Sieg der noch laufenden Spielzeit.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Kevin Knoche
 

Eagles vertagen Entscheidung
TSG Eagles am 12.03.2018 um 08:30 (UTC)
 

Abgeblockt: Unter dem Korb war für die TSG um Bahir Karmand (am Ball) gegen Rasta II nichts zu holen.

Gleich zweimal holte die TSG einen deutlichen Rückstand auf. In der Schlussphase trafen die Westersteder die falschen Entscheidungen.

Den ersten Freiwurf zum Klassenerhalt haben die Basketballer der TSG Westerstede nicht genutzt. Im letzten Heimspiel der Regionalliga-Saison unterlagen die Eagles am Sonntag der zweiten Mannschaft von Rasta Vechta mit 82:88 (39:49). In den noch ausstehenden vier Partien müssen die Westersteder jeweils auswärts antreten.

Trotz der Niederlage stehen die Chancen auf den Klassenerhalt der Westersteder gut. Nur noch ein Sieg brauchen die Eagles, um sicher zu gehen. Zudem müssten die Weser Baskets noch alle vier Partien gewinnen – und hoffen, dass die TSG nicht mehr punktet – um die Liga zu halten.

„Das war heute ein knappes Spiel. Am Ende ist es ärgerlich, dass wir den Klassenerhalt nicht schon heute geschafft haben“, sagte Trainer Nenad Cirkovic. Zufrieden war er mit dem kämpferischen Einsatz seines Teams. In der Nachbesprechung der Partie werde man aber über die Trefferquote sprechen müssen. Nicht einmal 40 Prozent der Westersteder Würfe fanden ihren Weg durch den Ring. „Wir haben häufig keine guten Lösungen gefunden und einfache Punkte verpasst“, monierte Cirkovic.

Doch nicht nur bei der Wurfquote offenbarten sich Defizite. Auch gegen Rastas Center Neven Zeravica (33 Punkte) fanden die Westersteder nie ein Mittel. Besonders im ersten Viertel sammelte Zeravica einen Rebound nach dem anderen unter dem TSG-Korb ein und kam zu einfachen Punkten.

Mit 18:18 ging es ins zweite Viertel, an dessen Ende sich die Westersteder die guten Chancen auf den Sieg nahmen. Beim Stand von 33:34 (17. Minute) leisteten sich die Westersteder vier Ballverluste in zwei Minuten. Auch die Auszeit, in der Cirkovic richtig laut wurde, brachte kaum eine Änderung. Mit 39:49 ging es in die Halbzeit. „Diese zehn Punkte waren am Ende entscheidend“, schimpfte der TSG-Coach, der seine Wut an einer Wasserflasche ausließ, die mit einem lauten Knall an der Wand landete.

Doch die Westersteder bewiesen Moral und kämpften sich heran. Bis zur 27. Minute hatte die TSG den Vorsprung der Gäste ausgeglichen, als Marcello Schröder den Ball zum 58:58 im Nachsetzen im Korb unterbrachte. Plötzlich waren auch die Zuschauer wieder wahrzunehmen. Dennoch retteten die Gäste eine knappe 64:60-Führung ins letzte Viertel.

Es blieb somit spannend bis 50 Sekunden vor dem Abpfiff. Mit zwei getroffenen Freiwürfen brachte Nigel Pruitt (82:81) die TSG erneut in Führung. Auf den Dreier von Rastas Vincent Straßburg zum 82:84 hatten die Ammerländer aber keine Antwort mehr parat. Zu überhastet wurden die Abschlüsse genommen, um zumindest noch in die Overtime zu kommen.

BASKETBALL

Männer, Regionalliga

TSG Westerstede - SC Rasta Vechta II 82:88 (39:49)

TSG: Borchers (4), Ceesey (5), Karmand (6), Langovic (5), Poelmeyer, Pruitt (33), Schröder (29)

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

TSG will in eigener Halle feiern
TSG Eagles am 10.03.2018 um 10:18 (UTC)
 

Gute Stimmung: Nach dem Heimsieg gegen Ebstorf konnten die Westersteder zwei wichtige Punkte bejubeln. Am Sonntag soll der Klassenerhalt perfekt gemacht werden.

Um 14 Uhr beginnt die Partie gegen Rasta Vechta II. Das Hinspiel sollte für einen Extraschub Motivation sorgen.

Darf am Sonntag schon gejubelt werden? Im letzten Heimspiel der Regionalliga-Saison wollen die Basketballer der TSG Westerstede auch die letzten Zweifel beseitigen und sich auch rechnerisch den Klassenerhalt sichern. Mit einem Sieg um 14 Uhr gegen Rasta Vechta II wären die Westersteder sicher.

• Spielanalyse

Nenad Cirkovic, der Trainer der Eagles, gibt sich erst einmal gelassen. Druck, den Klassenerhalt schon am Sonntag perfekt zu machen, habe sein Team nicht. „Trotzdem wäre das in eigener Halle schon eine tolle Sache“, sagt der Coach: „Das ist für uns ein wichtiges Spiel unter schwierigen Vorzeichen.“
Da die Oldenburger ProB-Mannschaft am Samstagabend in Gießen ihr Playoff-Hinspiel bestreitet, wird sich wohl am Sonntag erst entscheiden, wie der Kader der Westersteder aussehen wird. In Bahir Karmand erhält Cirkovic auf der Point-Guard-Position wieder eine Alternative mehr. „Jeder, der auf dem Platz stehen wird, wird das Maximum geben. Wir können diese Partie auf jeden Fall gewinnen“, gibt sich Cirkovic selbstbewusst.

Den Schlüssel zum Sieg gegen Vechta sieht der Coach darin, den starken Center Neven Zeravica aus dem Spiel zu nehmen: „Wenn wir ihn kontrollieren, haben wir gute Chancen, das Spiel zu gewinnen.“ Einfach dürfte diese Aufgabe aber nicht werden. Durchschnittlich 18 Punkte erzielte der 2,05 Meter große Rasta-Spieler in seinen 17 Saisonpartien. Dabei dürfen die Eagles aber auch Point Guard Robert Wesley Crawford (19 Punkte im Durchschnitt) nicht aus den Augen lassen.

• Klassenerhalt

Die Westersteder Eagles haben es selbst in der Hand, den Klassenerhalt vorzeitig perfekt zu machen. Gewinnen die Ammerländer ihr Heimspiel am Sonntag gegen Vechta, spielen die Eagles auch in der Saison 2018/2019 in der Regionalliga. Mit einem Sieg würden die Westersteder auf 17 Punkte kommen und hätten bei noch vier ausstehenden Partien, in denen nur acht Punkte möglich sind, ein Polster von neun Zählern auf die Weser Baskets.

• weiter abwarten

Sollten die Ammerländer ihre Partie gegen Vechta verlieren, ändert sich an der Ausgangslage nichts, da die Weser Baskets an diesem Wochenende spielfrei sind. Die Trümpfe halten weiterhin die Eagles in der Hand. Während die Bremer alle vier ausstehenden Partien gewinnen müssten, dürften die Westersteder keinen Sieg mehr holen. Da die Weser Baskets aber noch gegen Tabellenführer Bitterfeld und gegen Rendsburg (Platz drei) spielen, wären vier Siege in Folge für den derzeitigen Tabellenvorletzten eine große Überraschung.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

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