Basketball in Westerstede

NEWS


Neues Jahr, alte Probleme
TSG Eagles am 05.01.2019 um 16:23 (UTC)
 

Wird der TSG mit seiner Energie am Samstag fehlen: Jacob Hollatz (in weiß).

Auch im Jahr 2019 kann sich Nenad Cirkovic, der Trainer der Regionalliga-Basketballer der TSG Westerstede, sicher sein, dass er häufig improvisieren muss. Schon im ersten Pflichtspiel in diesem Jahr beim BBC Rendsburg müssen die Ammerländer auf zahlreiche Spieler verzichten, wenn sie um 19.15 Uhr in Schleswig-Holstein antreten.

Da das Oldenburger ProB-Team in Bonn im Einsatz ist und die Doppellizenz-Spieler aus dem NBBL-Team angeschlagen ausfallen, machen sich die Eagles am Samstag mit nur sieben Spielern auf die Reise in den Norden. „Man kann unsere Situation mit neues Jahr, alte Probleme ziemlich gut zusammenfassen“, sagt Cirkovic, der aber erneut mit einer ungewöhnlichen Formation überraschen will. „Wir haben in dieser Saison schon gezeigt, dass wir auch mit kleiner Rotation mithalten können. Das wollen wir auch in Rendsburg unter Beweis stellen“, gibt sich der Coach vor der Premiere in 2019 kämpferisch.

Ohne einen gelernten Point-Guard und gleich vier großen Spielern im Aufgebot dürften die Improvisationskünste von Cirkovic aber auf eine harte Probe gestellt werden. „Wir werden versuchen müssen, nur selten Fastbreaks zuzulassen und selbst den Ball immer wieder nah an den Korb zu bewegen“, gibt der TSG-Trainer vor.

Der Kontrahent aus Rendsburg steht in der Tabelle derzeit zwei Plätze vor der TSG und weist eine nur um einen Sieg bessere Bilanz auf. „Wir wissen, dass Rendsburg ein gutes Team ist. Gleichzeitig wollen wir aber zeigen, dass wir uns nach der 84:98-Heimpleite zum Saisonauftakt gesteigert haben“, fordert Cirkovic. Dabei muss sein kleiner Kader wieder genau aufpassen, den Rendsburgern nicht erneut so viele freie Würfe wie im September zu gestatten.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

Traumberuf: Profitrainer
TSG Eagles am 05.01.2019 um 16:15 (UTC)
 





Die zwei Gesichter des Franjo Bochers: Aus dem Spieler bei den TSG Eagles Westerstede (rechts) soll in Zukunft der Trainer werden.

Der 25-Jährige hat sich im Sommer mit der Trainerausbildung in Oldenburg voll dem Basketball verschrieben. Durch seine Doppelfunktion als Spieler und Trainer ist seine Woche vollgepackt mit Training.

Er ist das Gesicht des Westersteder Basketballs – Franjo Borchers durchlief jahrelang das Jugendprogramm der TSG Westerstede Eagles und feierte mit der Westersteder Männermannschaft 2016 den Aufstieg in die Regionalliga. Mittlerweile ist der 1,90 Meter große Guard jedoch der einzige verbliebene Eagles-Spieler aus der Aufstiegsmannschaft.

So ist es nicht verwunderlich, dass auch Borchers seinen Fokus mittlerweile verändert hat und zunehmend die Position des Trainers an der Seitenlinie einnimmt. Die TSG Westerstede kooperiert seit drei Jahren mit dem Basketballbundesligisten EWE Baskets Oldenburg, wodurch junge Talente für Westerstede in der Regionalliga Erfahrung sammeln sollen. Auch Borchers profitiert mittlerweile von diesem Austausch.

„Im Sommer habe ich mich gefragt, welche Rolle Basketball in Zukunft für mich spielen soll und ich habe mich dazu entschieden, meine Leidenschaft zu meinem festen Beruf zu machen. Seitdem absolviere ich die Nachwuchstrainerausbildung der Basketball-Bundesliga bei den EWE Baskets“, sagt der 25-Jährige für den das Trainieren jedoch keineswegs etwas Neues ist: „Seit mehr als fünf Jahren coache ich bereits in Westerstede diverse Jugendmannschaften. Diese Arbeit hat mir schon immer viel Freude bereitet.“

Im Rahmen seiner dreijährigen Trainerausbildung, welche jedes Jahr nur sechs potenzielle Nachwuchstrainer in Deutschland durchlaufen dürfen, arbeitet Borchers in Oldenburg als NBBL-Assistentcoach an der Seite des renommierten Jugendtrainers Dejan Mijatovic.

Für die U19-Bundesliga-Mannschaft übernimmt er somit Aufgaben der Videoanalyse und bereitet die Mannschaft auf die kommenden Gegner vor. Zudem steckt Borchers viel Motivation in das Individualtraining seiner Spieler.

„Mein Ziel ist es, die Talente so gut es geht auf den Männerbereich vorzubereiten. Zudem kann man seine eigene Arbeit an der individuellen Entwicklung der Spieler erkennen“, sagt Borchers, der zusätzlich fast täglich an Schulen Projekte leitet und auch bei seinem Heimatverein in Westerstede für die U12-Mannschaft verantwortlich ist.

Ein echter Vollzeitjob, neben dem Borchers auch selbst noch in der Regionalliga für die Eagles aus Westerstede auf Korbjagd geht. „Für Westerstede immer noch aktiv zu sein, ob als Spieler oder auch als Trainer, bedeutet mir sehr viel. Dort fing alles an und ich habe eine schöne und erfolgreiche Vergangenheit mit der TSG“, denkt Borchers gerne zurück.

Durch die Kooperation zwischen Oldenburg und den Ammerländern trifft Borchers auch bei den Eagles auf seine eigenen Schützlinge: „Es ist schon etwas Besonderes, mit meinen eigenen Spielern in einer Mannschaft zu spielen. Ich habe auch auf dem Platz eine Vorbildfunktion und kann auf eine andere Art den Talenten vielleicht noch was beibringen“ sagt Borchers mit einem Lachen: „Ich stelle mich mit meinen eigenen Bedürfnissen aber hinten an und freue mich, wenn die NBBL-Spieler auch in Westerstede viel Spielpraxis bekommen.“

In Zukunft sieht er sich jedoch eher als Trainer: „Jetzt im Rahmen der Ausbildung macht mir das Trainieren von Spielern einfach sehr viel Spaß. Mein Ziel ist es, in jedem Fall hauptberuflich als Trainer zu arbeiten und vielleicht auch eine Rolle in einem Profiteam im Männerbereich zu übernehmen“, gibt sich Borchers optimistisch.

NWZ-Artikel von Tom Ole Theilken
Bild: Tom Ole Theilken und Sönke Spille
 

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2019
TSG Eagles am 21.12.2018 um 09:21 (UTC)
 


Im Namen des Vereins, der Mannschaft und aller Beteiligten wünschen wir Euch ein frohes Weihnachtsfest 2018 und einen guten Start ins neue Jahr 2019.

Wir hoffen Euch auch in 2019 wieder so zahlreich bei unseren Spielen begrüßen zu dürfen.

Eure TSG Eagles Westerstede
 

Traum vom Profi treibt ihn an
TSG Eagles am 20.12.2018 um 08:54 (UTC)
 

Blick nach oben gerichtet: Lazar Klaric von der TSG Westerstede möchte Profi werden.

Der 12-Jährige hat auch mit älteren Gegenspielern kein Problem. Er selbst sieht im athletischen Bereich noch Verbesserungsbedarf.

Es vergeht kaum ein Tag, in dem Lazar Klaric nicht in der Sporthalle anzutreffen ist. Der 12-jährige Basketballer der TSG Westerstede ist extrem ehrgeizig und will hoch hinaus. „Ich möchte versuchen, Profi zu werden“, sagt der 1,76 Meter große Klaric, der sich auf der Position des Power Forwards und des Shooting Guards am wohlsten fühlt.

Und für diesen Traum schuftet der Nachwuchsspieler hart. Montags stehen Einheiten in Oldenburg auf dem Plan, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag schwitzt er mit den U14- und 16-Teams der TSG Westerstede in der Halle. Am Freitag trifft sich Klaric mit der Baskets-Auswahl der Jahrgänge 2005 und 2006. Der Wochenend-Kalender ist vollgepackt mit Punktspielen.

Dass er das alles neben der Schule – er besucht die siebte Klasse des Gymnasiums in Westerstede – unter einen Hut bekommen muss, ist für den 12-Jährigen kein Problem. „Das passt alles. Die schulischen Leistungen dürfen aber nicht darunter leiden. Erst kommt die Schule, dann der Sport“, sagt Lazar während sein Vater Srdjan Klaric im Hintergrund mit dem Kopf nickt.

Dass es Lazar zum Basketball führen würde, war mit diesem Vater nicht auszuschließen. Klaric Senior war selbst Profi und ist seit 2015 der sportliche Leiter der EWE Baskets Oldenburg. Seine guten Kontakte nach Westerstede nutzte er auch dazu, um die Kooperation zwischen den Baskets Oldenburg und der TSG einzuleiten.

Mit fünf Jahren stand Klaric Junior also das erste Mal mit einem Basketball in der Hand in der Sporthalle. „Damals hat Papa mich hier bei der TSG Westerstede noch trainiert“, sagt Lazar mit einem Lachen. Auch heute noch hilft ihm sein Vater immer wieder mit Individual- und Athletiktraining aus.

Und die Mühen der vergangenen sieben Jahre haben sich gelohnt. Mittlerweile hat es Lazar Klaric über die Weser-Ems-Auswahl in den Niedersachsenkader geschafft. „Das ist natürlich eine große Herausforderung. Es macht aber Spaß, sich mit so guten Spielern zu messen“, freut sich Klaric auf die nächsten Aufgaben. Anfang Januar tritt er zudem bei den Landesmeisterschaften der Altersklassen U14 und U16 an.

Dass er dort auf deutlich ältere Gegenspieler trifft, macht ihm nicht aus. „Das fordert richtig und ich kann viel lernen“, sagt der 12-Jährige, der mittlerweile schon auf Schuhgröße 46 umsteigen musste.

Als großes Ziel für die kommenden Jahre hat er es sich gesetzt, sich in der JBBL-Mannschaft in Oldenburg eine gute Rolle zu erspielen. „Er muss in seinem Spiel noch etwas athletischer werden. Ansonsten sehe ich in vielen Bereichen gute Chancen für ihn“, lobt Klaric Senior. Sein Sohn sieht das ähnlich: „Ich habe über die JBBL drei Jahre Zeit, um auszuprobieren. Wenn es später zum Profi reichen sollte, wäre das toll. Wenn nicht, aber auch nicht so schlimm“, schätzt Lazar seine Chancen realistisch ein.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

Westersteder gehen mit Sieg in die Winterpause
TSG Eagles am 10.12.2018 um 10:06 (UTC)
 

Holte mit der TSG den siebten Sieg: Nenad Cirkovic.

Mit einem Erfolgserlebnis verabschieden sich die Basketballer der TSG Westerstede in die Winterpause. Die Eagles setzten sich mit 84:76 (45:37) bei der zweiten Mannschaft von Rasta Vechta durch und überwintern damit auf Platz sieben in der Regionalliga-Tabelle.

Entsprechend zufrieden zeigte sich TSG-Trainer Nenad Cirkovic nach der Partie: „Wir haben das Spiel im zweiten und dritten Viertel gewonnen. Es war heute ein Sieg, den wir zusammen als Team geschafft haben. Deshalb freuen wir uns jetzt auf die kurze Pause und ein hoffentlich erfolgreiches Jahr 2019.“

Der Start gelang den Eagles im Rasta-Dome aber nicht. Cirkovic musste im Vergleich zur Vorwoche gleich drei Spieler aus seiner Startformation ersetzen. So dauerte es rund fünf Minuten, ehe die Westersteder allmählich in ihren Rhythmus fanden. Zu diesem Zeitpunkt führten die Gastgeber aber bereits mit 18:4. „Wir sind zum Glück nicht nervös geworden, weil wir wussten, dass wir das Spiel in den kommenden drei Vierteln noch drehen können“, sagte Cirkovic.

Und das tat sein Team: Aus dem 24:16 für die Gastgeber zu Beginn des zweiten Viertels machten die Eagles bis zur Pause eine eigene 37:45-Führung. Den Ammerländer half es besonders, dass sie auf eine Zone-Defense umstellten und Rasta damit die Chance nahm, die einfachen Würfe in Punkte umzuwandeln. „Die Umstellung hat uns zurück ins Spiel gebracht. Dazu kam noch, dass wir bei den Rebounds klar die Oberhand hatten“, berichtete Cirkovic.

Mit 65:48 in der Reboundstatistik bestimmte die TSG klar unter den Körben. Vor allem Marcello Schröder, der zu seinen 26 Punkten noch 15 Rebounds einsammelte, verdiente sich ein Sonderlob. Auch Franjo Borchers, der 28 Punkte erzielte und sieben seiner Dreipunktwürfe traf, half kräftig mit, um den Vorsprung anwachsen zu lassen. Am Ende des dritten Viertels lagen die Westersteder komfortabel mit 67:54 in Führung.

Nicht ganz zufrieden war Cirkovic mit der Leistung im Schlussviertel. Die TSG spielte die Partie nicht sauber zu Ende, ließ die Gastgeber aber nie wirklich gefährlich herankommen. Mit 84:76 sicherten sich die Westersteder schließlich den Sieg.

BASKETBALL
Männer, Regionalliga

SC Rasta Vechta II - TSG Westerstede 76:84 (37:45)

TSG: Agbakoko (5), Antunovic (7), Borchers (28), Heiken (5), Makivic, Papenfuß (11), Röglin, Rouiller (2), Schneider, Schröder (26)

beste Werfer Rasta: Stenzel (22), Pruitt-Smoot, Schmedes (jeweils 16)

nächster Spieltag: Samstag, 5. Januar, 19.15 Uhr: BBC Rendsburg Twisters - TSG Westerstede

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

Westersteder beenden Jahr mit Aufritt in Vechta
TSG Eagles am 10.12.2018 um 10:06 (UTC)
 

Wollen mit einem Sieg zum Jahresende noch einmal nachlegen: die Spieler der TSG Westerstede (in weiß).

Mit einem guten Gefühl gehen die Basketballer der TSG Westerstede in ihre letzte Pflichtspielpartie in diesem Jahr. Der Ammerländer Regionalligist hat zudem eine kurze Anreise. Schließlich treten die Eagles an diesem Samstag um 15 Uhr beim SC Rasta Vechta II an.

Nach der Pleite gegen Tabellenführer Stahnsdorf vom Wochenende wird TSG-Trainer Nenad Cirkovic einige Anpassungen vornehmen: „Wir haben zwar ein ordentliches Spiel gezeigt, aber auch Fehler dabei gehabt, die wir abstellen müssen.“ Vor allem die vielen Ballverluste (21) waren für Cirkovic am Ende der entscheidende Faktor, warum die Überraschung gegen den Tabellenführer nicht gelang.

Daher ging es in der Vorbereitung auf die Partie in Vechta erneut um viele Wiederholungen der Grundlagen. „Basketball kann einfach sein. Wenn wir die Ballverluste minimieren, unter dem Korb wach sind und unsere Angriffe gut ausspielen, sehe ich gute Chancen, dass wir auch Punkte aus Vechta mitnehmen“, sagt Cirkovic.

Der nächste Gegner der Eagles steht nur zwei Punkte hinter den Westerstedern. Daher wäre Cirkovic mehr als zufrieden, wenn sein Team, das nun drei Auswärtspartie in Folge bestreiten muss, mit einem Sieg gegen einen direkten Konkurrenten den Abstand zur Abstiegszone weiter ausbauen würde. Zwar steht nicht der gesamte Kader zur Verfügung, das Oldenburger ProB-Team ist ebenfalls am Samstag bei einem Heimspiel gefordert. Sorgen macht sich Cirkovic aber nicht: „Unser Kader ist stark genug, um auch in dieser Besetzung in Vechta zu bestehen.“

Insgesamt blickt der TSG-Coach vor dem letzten Hinrundenspiel auf eine gelungene Hinserie. „Zu diesem Zeitpunkt hatten wir in der vergangenen Saison erst vier Siege, jetzt stehen wir schon bei sechs Erfolgen. Wir sind schwach gestartet, haben uns aber kontinuierlich gesteigert“, lobt der Trainer sein Team. Besonders freut es ihn, dass sich die jungen Spieler bereits merklich weiterentwickelt haben und auch als Team immer besser zusammenwachsen.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

<- Zurück  1 ...  5  6  7  8  9  10  11 ... 107Weiter ->