Basketball in Westerstede

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Eagles vor Duell mit Spitzenreiter optimistisch
TSG Eagles am 03.12.2018 um 08:59 (UTC)
 

Sah zuletzt wenige Redebedarf: Trainer Nenad Cirkovic (hockend) und die Eagles holten drei Siege in Folge.

Blickt Nenad Cirkovic, der Trainer der Basketballer der TSG Westerstede, derzeit auf die Regionalliga-Tabelle, dürfte er ziemlich zufrieden sein. Mit einer Serie von drei Siegen in Folge haben sich die Eagles bis auf den achten Tabellenplatz vorgearbeitet. Daher ist dem derzeit vor Selbstbewusstsein strotzendem Team auch vor dem Duell an diesem Sonntag um 15.30 Uhr in Westerstede gegen den Tabellenführer RSV Eintracht Stahnsdorf nicht bange.

Die Gäste, die aus der ProB abgestiegen sind, konnten bisher zehn ihrer elf Partien gewinnen. Die Abgänge nach dem Abstieg wurden scheinbar gut aufgefangen, Trainer Denis Toroman hat wieder ein starkes Team zusammengestellt. Es ist also nicht verwunderlich, dass Cirkovic ein schweres Spiel erwartet.

„Wenn du gegen den Tabellenführer spielst, bist du immer besonders motiviert. Wir wollen wieder mit viel Energie spielen und können so vielleicht auch Stahnsdorf vor Probleme stellen“, hofft der Eagles-Trainer.

Für ihn ist es in erster Linie aber wichtig, dass das Team seine derzeit gute Form mit sechs Siegen aus den vergangenen acht Partien konserviert. „Man merkt, dass wir als Team immer besser zusammenwachsen und voneinander lernen“, lobt Cirkovic, der jedoch auch noch Verbesserungsbedarf sieht: „Wir müssen teilweise noch überlegter spielen. Das wird das junge Team aber noch lernen“, ist sich der Coach sicher.

Unklar ist am Sonntag wieder einmal, wie sich der Kader der Eagles zusammensetzt. Die Oldenburger NBBL-Spieler bestreiten zeitgleich eine Partie, bei einigen der ProB-Akteure werde es sich erst kurzfristig entscheiden, wie die Kraft nach einem eigenen Spiel am Samstag und einem Testspiel mit den EWE Baskets am Freitag reicht, sagt Cirkovic.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

TSG gelingt auch dritter Streich
TSG Eagles am 26.11.2018 um 08:41 (UTC)
 

Sorgte für die entscheidenden zwei Punkte: Westerstedes Piet Niehus (am Ball).

Für die Ammerländer war es bereits der dritte Sieg in Folge. Auch der um eineinhalb Stunden verzögerte Anpfiff warf die Westersteder nicht lange aus der Bahn.

Die Basketballer der TSG Westerstede haben in der Regionalliga einen Lauf. Der 97:95 (53:41)-Erfolg am Samstagabend bei den TSV Neustadt temps Shooters war für das Team um Trainer Nenad Cirkovic bereits der dritte Sieg in Serie.

Bevor die Westersteder aber auf Punktejagd gehen konnten, war langes Warten angesagt. Beim Einspielen ging die Einhängvorrichtung eines Korbes kaputt. Beide Teams einigten sich jedoch darauf, die Partie auszutragen. So dauerte es eineinhalb Stunden, bis der Korb wieder repariert war und das Spiel endlich beginnen konnte.

Wirklich in einen Spielfluss kamen die Eagles zu Beginn der Partie aber nicht. So gingen die Gastgeber bereits nach zwei Minuten mit 8:2 in Führung. „Nach der langen Pause haben wir Zeit gebraucht, um ins Spiel zu finden. Wir haben in der Offensive nicht gut getroffen und mussten einem Rückstand hinterherlaufen“, ärgerte sich Cirkovic. Doch sein Team bekam noch die Kurve, steigerte sich deutlich und verkürzte den Rückstand am Ende des ersten Viertels auf 22:24.

Diesen Trend bestätigten die Westersteder auch im zweiten Spielabschnitt. Die Eagles überzeugten mit gutem Pressing in den Zonen und kamen immer wieder über schnelle Gegenstöße zum Erfolg. Aus einem 30:33-Rückstand (14.) machten die Ammerländer mit einem 12:0-Lauf eine 42:33-Führung. Mit einem 51:43-Vorsprung für die TSG ging es in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel waren die Eagles das spielbestimmende Team. Als Jacob Hollatz in der 27. Minute zwei Freiwürfe erfolgreich zu Punkten zum 76:54 umwandelte, sah alles nach einem klaren Sieg der Gäste aus. „Danach haben wir es aber nicht clever gespielt. Wir wollten das Spiel unbedingt zu Ende bringen, haben durch unseren schnellen Abschlüsse Neustadt wieder ins Spiel gebracht. Wir waren da nicht geduldig genug und haben es unnötig spannend gemacht“, fasste Cirkovic die Schlussphase des dritten Viertels zusammen, in der Neustadt auf 66:78 verkürzen konnte.

So blieb es bis zum letzten Angriff spannend. Piet Niehus traf zwei Freiwürfe zum 97:95, dem Heimteam blieben 1:15 Minuten, um auszugleichen. Doch die Defense der TSG hielt und brachte den Vorsprung über die Zeit. „Am Ende eines langen Tages haben wir durch eine geschlossene Mannschaftsleistung gewonnen. Bei so einer deutlichen Führung müssen wir aber sicherer spielen“, gibt Cirkovic seinem Team mit auf den Weg.

BASKETBALL
Männer, Regionalliga

TSV Neustadt temps Shooters - TSG Westerstede 95:97 (43:51)

TSG: Agbakoko (6), Antunovic (18), Borchers (17), Hemschemeier (11), Hollatz (16), Makivic, Niehus (6), Röglin, Rouiller, Schröder (23)

TSV: Bankole, Delage (2), Doekhi (5), Falmagne, Gerszke, Habtemichael (3), Kakad (20), Martinez Rodriguez (8), Matejcik, Mayika-Lungongo (4), Roberts (17), Salami (36)

nächster Spieltag: Sonntag, 2. Dezember, 15.30 Uhr: TSG Westerstede - RSV Eintracht Stahnsdorf

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Kevin Knoche
 

Eagles wollen Siegesserie gegen Neustadt vorantreiben
TSG Eagles am 24.11.2018 um 13:47 (UTC)
 

Kann die TSG den nächsten Gegner abhängen? Franjo Borchers (am Ball) und sein Team wollen in Neustadt ihre nächste Chance nutzen.

Die Basketballer der TSG Westerstede haben in der Regionalliga derzeit einen Lauf. Nach zwei Siegen in Folge wollen die Eagles nun auch auswärts die nächsten Punkte einsammeln. Die Chance dazu haben die Ammerländer an diesem Samstag um 19.30 Uhr, wenn die Partie bei den TSV Neustadt temps Shooters beginnt.

TSG-Trainer Nenad Cirkovic hat vor allem großen Respekt vor der Heimkulisse in Neustadt. „Zu den Heimspielen kommen dort immer 300 bis 400 Zuschauer, die richtig laut werden können. Das ist natürlich eine tolle Atmosphäre, hoffentlich überdrehen wir dabei nicht“, sagt Cirkovic.

Er rechnet seinem Team gute Chancen aus, wenn es das Niveau der vergangenen beiden Partien erreichen kann. Dafür müsse aber wieder die Aggressivität in der Defense stimmen und die richtige Auswahl zwischen Fastbreaks und ruhig durchgespielten Spielzügen gefunden werden. „Ich bin aber guter Dinge, dass wir das auch gegen Neustadt schaffen können“, gibt sich der TSG-Trainer optimistisch.

Ansonsten sieht Cirkovic zwischen beiden Teams viele Gemeinsamkeiten. Beide Teams würden guten Teambasketball spielen und sich nicht auf einen Topscorer verlassen. Damit bleibt am Ende wieder die übliche Frage nach dem Kader der TSG Eagles.

Doch auch darauf konnte Cirkovic noch keine endgültige Antwort geben. So werden zwar die Spieler des Oldenburger NBBL-Teams fehlen. Ob die Westersteder aber Unterstützung aus der ProB-Mannschaft erhalten, die erst am Sonntag gefordert ist, ist noch offen. „Egal, mit welchem Kader wir in Neustadt auflaufen, ich gehe davon aus, dass wir eine Achter-Rotation auf die Beine stellen können, mit der wir gut mithalten“, sagt Cirkovic.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

Steigerung bringt Eagles Erfolg
TSG Eagles am 19.11.2018 um 12:37 (UTC)
 

Überflügelt: Die TSG Westerstede um Jacob Hollatz (am Ball) besiegte den VfL Stade mit 97:91.

Im letzten Viertel machten es die Ammerländer mit sieben Ballverlusten noch einmal spannend. Doch das Team bewahrte einen kühlen Kopf.

Mit einer echten Energieleistung haben sich die Regionalliga-Basketballer der TSG Westerstede den fünften Saisonsieg erkämpft. Im Heimspiel gegen den VfL Stade zeigte die Truppe von Headcoach Nenad Cirkovic besonders in der Offense eine klasse Leistung und triumphierte verdient mit 97:91 (42:50).

„Wir haben heute gegen eines der offensiv gefährlichsten Teams der Liga gewonnen. Unsere Spieler haben zu jedem Zeitpunkt an sich geglaubt und sich mit ihrer Leistung den Sieg verdient“, lobte Cirkovic seine Mannschaft nach dem Spiel.

Der Westersteder Headcoach konnte zwar nur auf acht Spieler zurückgreifen, diese zeigten dafür aber von Beginn an eine konzentrierte Leistung. Durch einige starke Defensivaktionen erspielten sich die Eagles in den Anfangsminuten immer wieder leichte Zähler und wiesen zudem eine starke Trefferquote aus dem Feld auf. Besonders Westerstedes Marcello Schröder war von den Gästen im ersten Viertel nicht in den Griff zu kriegen. Der Forward punktete aus allen Lagen und die Eagles erspielten sich eine 28:21-Führung.

Im zweiten Viertel waren die Gastgeber aber nicht in der Lage, das Spieltempo zu kontrollieren, wodurch der VfL Stade immer wieder zu schnellen und guten Abschlüssen kam. „Stade hat uns im zweiten Viertel teilweise überrannt. Wir konnten ihnen ihre Stärken nicht wegnehmen und sind somit in Rückstand gegangen“, sagte Cirkovic. 29 Zähler erzielten die Gäste im zweiten Viertel und erspielten sich eine 42:50-Halbzeitführung.

In der Pause fand Cirkovic jedoch anscheinend die richtigen Worte. Mit breiter Brust und einer unheimlich hohen Energie agierten die Eagles im dritten Viertel und spielten sich phasenweise in einen Rausch. Sandro Antunovic traf gleich drei Dreier in Serie und die beiden Guards Piet Niehus und Fritz Hemschemeier fanden immer wieder die Lücken in der Defense des VfL. Lediglich elf Punkte ließen die Westersteder im dritten Viertel zu und drehten mit einem zwischenzeitlichen 13:0-Lauf das Spiel.

Fünf Minuten vor Schluss wuchs die Führung der Ammerländer sogar auf 16 Punkte an (90:74). Durch einfache Fehler aufseiten der Westersteder brachten die Gastgeber Stade aber selbst wieder ins Spiel. Gleich sieben Ballverluste der Eagles in den letzten zehn Minuten brachten die Gäste sogar zwei Minuten vor Ende wieder auf 90:87 heran. Doch ein Dreipunktspiel von Jacob Hollatz, sowie ein Dreier von Hemschemeier machten den Westersteder Sieg zum Schluss perfekt. „Wir haben es am Ende noch einmal unnötig spannend gemacht. Doch die Jungs haben auch in den letzten Minuten eine kühlen Kopf bewahrt“, freute sich Cirkovic.

TSG: Antunovic (16), Borchers, Hemschemeier (23), Hollatz (11), Niehus (13), Röglin (2), Rouiller, Schröder (32)

NWZ-Artikel von Tom Ole Theilken
Bild: Tom Ole Theilken
 

Eagles setzen auf ihre Athletik
TSG Eagles am 17.11.2018 um 13:15 (UTC)
 

Seine Energie wird wieder unter dem Korb gebraucht: Marcello Schröder (am Ball, Bild aus der Vorsaison).

Mit viel Tempo und Energie wollen die Ammerländer die starken Schützen des VfL überraschen. Trainer Nenad Cirkovic lobt zudem die gute Entwicklung seiner Mannschaft.

Ein gutes Spiel mit vielen Punkten verspricht Nenad Cirkovic den Fans der Regionalliga-Basketballer der TSG Westerstede an diesem Samstag in der Hössensporthalle. Wenn die Eagles um 18.30 Uhr den VfL Stade empfangen, haben die Ammerländer die Chance, in der Tabelle weiter Boden gut zu machen.

Trainer Cirkovic ist nach zehn Partien mit der Entwicklung seiner Mannschaft sehr zufrieden: „Nach einem durchwachsenen Saisonstart haben wir immer besser zueinander gefunden. Die vergangenen Ergebnisse zeigen diesen Trend auf.“ Daher ist Cirkovic guter Dinge, dass sein Team auch gegen Stade, das zwei Punkte mehr auf dem Konto hat, gut mithalten kann.

Den Viertplatztierten der Vorsaison zählt der Eagles-Coach auch in dieser Spielzeit zu den Topteams der Liga. „Stade verfügt über ganz viel Erfahrung und viele sichere Schützen. Wir werden früh stören und mit unserer Athletik und einer großen Rotation dagegenhalten müssen, um die Punkte bei uns zu behalten“, gibt Cirkovic vor. Vor allem auf die beiden Spanier Francesc Iturria Salvador und Oscar Andres Duarte hat der TSG-Coach bei seiner Vorbereitung ein Auge geworfen: „Beide sind gute Dreierschützen und haben ein gutes Auge für den Mitspieler. Da haben wir nur eine Chance, wenn wir viel Energie aufbringen und sie per Fastbreaks ins Laufen kriegen.“

Dabei können die Westersteder auf eine große Rotation setzen. Einige der ProB-Spieler aus Oldenburg sind bereits am Vormittag im Einsatz und werden später zum TSG-Team stoßen. „Mit einem Sieg könnten wir einen wichtigen Schritt weg von der Gefahrenzone in der Tabelle machen“, weiß auch Cirkovic. Denn die Abstiegsränge sind nur zwei Punkte von den aufstrebenden Eagles entfernt.

NOCH VIER SPIELE IN 2018

In diesem Jahr sind die Basketballer der TSG Westerstede noch viermal gefordert. Zwei Heimspielen stehen zwei Auswärtsfahrten gegenüber.

Nach dem Duell an diesem Samstag mit dem VfL Stade in Westerstede müssen die Eagles reisen. Am Samstag, 24. November, treten die Ammerländer beim TSV Neustadt an.

Das letzte Heimspiel in 2018 bestreiten die Westersteder am 2. Dezember gegen den RSV Eintracht Stahnsdorf. Das Jahr wird mit einem Auswärtsspiel am 8. Dezember bei Rasta Vechta II beendet.

Erstmals in 2019 sind die Eagles am 5. Januar am Ball. Die Premiere nach dem Jahreswechsel steigt bei den Rendsburg Twisters.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

Topspiel wird zum echten Krimi
TSG Eagles am 14.11.2018 um 09:44 (UTC)
 

Bahir Karmand rettet die TSG mit zwei getroffenen Freiwürfen in die Overtime. Dort spielten die Westersteder ihre ganze Erfahrung aus.

Intensives Spiel vor toller Kulisse: Die TSG Westerstede II (in weiß) und die VfL Edewecht Wattworms (in schwarz) lieferten starke Werbung für Bezirksklassen-Basketball.

Rettete sein Team mit zwei Freiwürfen in die Overtime: Bahir Karmand.

War nach der Niederlage enttäuscht: Henning von Aschwege.

Was die VfL Edewecht Wattworms und die TSG Westerstede II am Samstagnachmittag in der Heinz-zu-Jührden-Sporthalle ablieferten, war beste Werbung für den Basketball in der Bezirksklasse. Beide Teams zeigten viel Einsatz und lieferten sich ein Topspiel zweier bis dahin ungeschlagener Teams, das erst in der Overtime seinen Sieger fand. Am Ende hatten die Eagles aus Westerstede das Momentum auf ihrer Seite und gewannen die Partie mit 95:92 (49:36).

Nach dem turbulenten Spiel musste Bahir Karmand von der TSG Westerstede erst einmal durchatmen. „Wir wussten, dass uns heute kein leichtes Spiel erwartet. Dass es am Ende aber so eng zugehen wird, hatten wir nicht erwartet“, lobte der TSG-Spielertrainer den Kontrahenten aus dem Ammerland.

Auf der anderen Seite saß der Frust bei den Gastgebern tief. „So ein Spiel in der Overtime zu verlieren, ist natürlich frustrierend“, sagte Henning von Aschwege. Der VfL-Spieler ist sich aber sicher, dass diese Pleite die tolle Moral seines Teams nicht langfristig ausbremsen wird. „Wir werden jetzt alles dafür geben, dass wir im Rückspiel wieder in so einer Position sind. Und dann können wir dieses Spiel vergessen machen“, sagt er mit einem Augenzwinkern.

Einig waren sich beide Seiten aber darin, dass sie den zahlreichen Zuschauern in Edewecht eine tolle Partie geboten hatten. Die erste Hälfte gehörte jedoch klar den Gästen aus Westerstede, die sich bis zur Halbzeit sogar auf 49:36 absetzen konnten.

Die Wattworms glaubten aber an ihren Chance – und sollten diese im dritten Viertel bekommen. Angetrieben von Kyle Gupton, dem insgesamt 43 Punkte in der Partie gelange, kämpfte sich der VfL Korb um Korb heran. Alle Spieler im schwarzen Trikot spürten ihre Chance. Spätestens als der US-Amerikaner mit zwei verwandelten Drei-Punkte-Würfen in Folge die Edewechter mit 67:60 in Führung brachte, kannte die Stimmung in der Halle keine Grenzen mehr.

Doch auch die 71:62-Führung der Gastgeber zum Ende des dritten Viertels sollte nicht die Vorentscheidung sein. Die Westersteder stellten nach katastrophalen zehn Minuten den Schalter auf Neustart und spielten ihre gesamte Erfahrung aus. Vor allem Karmand, Lukas Higgen und Constantin Kalmund, die in der Vergangenheit in der ersten Mannschaft in der Regionalliga gespielt hatten, übernahmen nun die Kontrolle.

Mit noch 2,6 Sekunden auf der Uhr war es am Ende Karmand, der bei zwei Freiwürfen die Ruhe bewahrte und für den 85:85-Ausgleich sorgte. „Natürlich war ich da sehr aufgeregt. Die beiden Würfen mussten aber rein, also habe ich getroffen“, scherzte der TSG-Spielertrainer.

In der Overtime ging die TSG schnell mit vier Punkten in Führung (85:89) und gab diesen Vorsprung nicht mehr her. „Hätten wir über die gesamte Partie mehr Sicherheit von der Freiwurflinie gehabt, wäre ein Sieg nicht unmöglich gewesen“, sagte von Aschwege. So ging aber die TSG mit einem 95:92-Vorsprung in die letzte Minute, hielt diesen und feierte am Ende eine extrem wichtigen Auswärtssieg.

SCORING

Wattworms: Gupton (43 Punkte), Hellmers (2), Hinrichs (5), Jeddeloh (11), Lobmeyer (5), Naab (5), Nast (8), Scheper (2), von Aschwege (5), Wolf (6)

Westerstede: Buck, Gumrich (2), Higgen (18), Hinrichs (1), Kalmund (26), Karmand (12), Nienaber, Poelmeyer (15), Ripken (8), Weets (8), Werner (5)

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

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