Basketball in Westerstede

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Eagles verlieren zu Hause
TSG Eagles am 21.01.2019 um 10:04 (UTC)
 

Hatten erneut das Nachsehen: Vladimir Langovic (weißes Trikot) musste mit der TSG Westerstede die nächste Niederlage einstecken. Gegen den MTB Hannover entschieden am Ende nur Details.

Für die TSG Westerstede war es die dritte Niederlage im Jahr 2019. Besonders die Arbeit am Brett machte am Ende den feinen, aber kleinen Unterschied.

Die Regionalliga-Basketballer der TSG Westerstede haben auch ihr drittes Spiel im neuen Jahr verloren. Nach den beiden Auswärtsniederlagen zu Beginn des Jahres zog das Team von Trainer Nenad Cirkovic am Sonntag in der Hössensporthalle gegen die MTB Baskets Hannover beim 68:80 (28:39) erneut den Kürzeren.

„Wir haben vor allem im zweiten Viertel die Kontrolle über das Spiel verloren“, sagte Cirkovic. Denn bis dato war es eine enge Partie. Nach dem ersten Viertel führte der Gast aus Hannover nur mit einem Punkt (17:16). Dann zogen die Gäste aber im zweiten Viertel davon und gingen mit einer Elf-Punkte-Führung (39:28) in die Pause.

Doch die Ammerländer gaben nicht auf und verkürzten den Rückstand im dritten Viertel auf nur fünf Punkte (49:54.) „Meine Mannschaft hat gekämpft. Die Jungs haben Charakter gezeigt. Aber am Ende hat es nicht gereicht“, sagte der TSG-Coach. Cirkovic musste zudem mit einer kleinen Rotation agieren, weil die TSG in der Schlussphase mit der Foulproblematik zu kämpfen hatte.

„Es waren nur kleine Details die am Ende gefehlt haben“, erklärte der TSG-Trainer. Gerade die Arbeit am Brett machte an diesem Tag den Unterschied aus. So holten die Hannoveraner insgesamt 50 Rebounds (13 Offensiv-Rebounds/ 37 Defensiv-Rebounds), die Westersteder nur 38 (acht/30). Bester Werfer aufseiten der Gastgeber war Marcello Schröder mit 28 Punkten.

Nun liegt der Fokus bereits auf das kommende Spiel. Am 2. Februar muss die Mannschaft von Trainer Cirkovic beim Tabellenführer SBB Baskets Wolmirstedt ran. „Im nächsten Spiel kämpfen wir noch mehr“, verspricht der Coach, dessen Mannschaft nach der Niederlage auf Platz elf steht.

NWZ-Artikel von Niklas Benter
Bild: Kevin Knoche
 

„Werden viel besser auftreten“
TSG Eagles am 21.01.2019 um 10:03 (UTC)
 

Der 20-jährige Bosnier Sandro Antunovic (links) zählt zu den Leistungsträgern im TSG-Kader.

An diesem Sonntag (15.30 Uhr) trifft Antunovic mit der TSG Westerstede in der Basketball Regionalliga auf den MTV Hannover. Im Interview erzählt der Power Forward, dass es auf den Kopf ankommen wird.

Frage: Sandro, du spielst und lebst nun seit drei Monaten in Deutschland. Wie gefällt dir das Umfeld in Westerstede?
Antunovic: Westerstede bietet mir in Kooperation mit den Baskets aus Oldenburg ein sehr professionelles Umfeld. Diese Professionalität habe ich gesucht, da ich mich somit voll und ganz auf den Sport konzentrieren kann. Zudem gefällt mir der deutsche Lebensstil sehr.
Frage: War es für dich trotzdem schwierig deine Heimat Bosnien zu verlassen und in ein fremdes Land zu ziehen?
Antunovic: Nein, ich hatte keine großen Probleme mit der Umstellung, da ich schon mit 18 Jahren in Kroatien gespielt habe und weiß, wie es ist von der Familie getrennt zu sein. Zudem macht es mir der Verein hier sehr leicht und unkompliziert. Auch die deutsche Sprache versuche ich nun zu lernen.
Frage: Die TSG hat dich nach Saisonstart von KK Bosna aus Sarajewo verpflichtet. Wie kam der Kontakt zustande?
Antunovic: Nach dem Saisonstart mit Bosna habe ich gemerkt, dass ich für mich selbst eine bessere Option finden möchte. Bereits in der letzten Saison hatte ich mit meinem Agenten Kontakt nach Deutschland, jedoch hat kein Wechsel funktioniert. In dieser Saison gab es dann Interesse von mehreren deutschen Vereinen, doch das angesprochene Umfeld in Westerstede war das Passendste und hat mich überzeugt. Zudem liegt in Westerstede der Fokus bekanntlich auf der Ausbildung junger Spieler, was mir natürlich sehr entgegen kommt.
Frage: Ihr seid mit Westerstede eher schleppend in die Regionalliga-Saison gekommen, doch habt dann kurz vor Jahresende Fahrt aufgenommen (insgesamt 7 Siege und 9 Niederlagen). Wie bewertest du eure Saison bislang?
Antunovic: Bislang spielen wir unberechenbar. Wir verlieren Spiele gegen vermeintlich ebenbürtige Teams und gewinnen gegen die Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte. Leider mussten wir in fast jedem Spiel mit einem veränderten Kader antreten, wodurch wir phasenweise unseren Rhythmus verloren haben. Trotzdem muss jeder von uns an sich arbeiten, damit wir konstanter spielen. Dann bin ich auch von einer guten Saison überzeugt.
Frage: Ihr seid mit zwei bitteren Auswärtsniederlagen (zuletzt 78:81 bei den Aschersleben Tigers) ins neue Jahr gestartet und konntet dabei nicht überzeugen. Wie kommt ihr wieder auf die Siegerstraße?
Antunovic: Wir müssen wieder die richtige Konzentration haben. In den beiden Niederlagen hat jeder zu viel mit sich selbst gehadert und somit nicht den richtigen Fokus gehabt. Auch ich persönlich war mit meiner Leistung nicht zufrieden. Davon dürfen wir uns aber nicht beirren lassen. Das ist auch eine mentale Herausforderung.
Frage: Kommt es auch am Sonntag gegen Hannover auf den Kopf an?
Antunovic: Definitiv! Wir haben uns diese Woche nur auf das Wesentliche fokussiert und wollen mit der nötigen Konzentration ins Spiel gehen, um zu gewinnen. Wir werden zu Hause viel besser auftreten als in den letzten beiden Auswärtsspielen!

NWZ-Artikel von Tom Ole Theilken
Bild: Lars Puchler
 

Pleite hat bitteren Beigeschmack
TSG Eagles am 14.01.2019 um 10:44 (UTC)
 

Hatten das Spiel über 37 Minuten im Griff: Am Ende standen die Spieler der TSG Westerstede (in weiß) in Aschersleben aberohne Punkte da.

TSG-Trainer Nenad Cirkovic sprach von einer unnötigen Niederlage. Sein Team verpasste es, sich frühzeitig noch deutlicher abzusetzen.

Über eine lange Rückreise ohne Punkte ärgerte sich die Basketballer der TSG Westerstede am Samstagabend. Obwohl die Eagles in ihrer Regionalliga-Auswärtspartie bei den Aschersleben Tigers fast über die gesamte Spielzeit geführt hatten, langte es bei der 78:81 (40:44)-Pleite nicht zum erhofften Erfolgserlebnis.

„Die Pleite hat heute einen bitteren Beigeschmack. Ich würde eher sagen, dass wir das Spiel verloren als das Aschersleben das Spiel gewonnen hat“, ärgeret sich TSG-Trainer Nenad Cirkovic.

Denn bis drei Minuten vor dem Ende führten die Ammerländer mit 71:69, ehe die Partie kippte. „In der Schlussphase hatten wir mit der Foulproblematik zu kämpfen, weil wir nur mit kleiner Rotation angetreten sind. Da hätte ich mir von den Schiedsrichtern aber auch ein wenig mehr Fingerspitzengefühl erwünscht“, sagt Cirkovic. Somit zogen die Gastgeber beim 73:71 davon und wahrten diese Führung bis zum Ende.

Dabei fing die Vorbereitung auf die Partie schon nicht gut für die TSG an. Fritz Hemschemeier und Piet Niehus mussten am Freitagabend kurzfristig absagen, so standen Cirkovic nur sieben Spieler zur Verfügung. Das wäre aber für die Eagles aber eigentlich kein Problem gewesen. „Leider hatten unsere großen Spieler nicht den besten Tag“, erklärte der TSG-Coach. So fanden Sandro Antunovic (sechs Punkte, kein getroffener Dreier bei sieben Versuchen) und Marcello Schröder (elf Punkte) nicht in ihren Rhythmus.

Dafür glänzte aber Pointguard Franjo Borchers, der auf 29 Punkte kam und dabei mit neun getroffenen Dreiern bei 15 Versuchen eine gute Quote auflegte. Somit führten die Eagles am Ende des ersten Viertels mit 24:21. Auch bis zur Pause lief es für die TSG ordentlich. Aber eine ungewöhnliche schwache Leistung von der Freiwurflinie (nur acht von 15 Versuchen getroffen) sorgte dafür, dass die Gastgeber zur Pause mit 44:40 führten.

Nach der Pause waren die Gäste aus dem Ammerland aber wieder tonangebend und eroberten sich beim 63:57 die Führung zurück. „Wir haben es aber leider verpasst, diesen Vorsprung so weit auszubauen, um die Punkte in der Schlussphase nicht mehr zu verspielen“, haderte Cirkovic, der aber eine Leistungssteigerung zur Vorwoche sah.

BASKETBALL
Männer, Regionalliga

Aschersleben Tigers BC - TSG Eagles Westerstede 81:78 (44:40)
TSG: Agbakoko (6), Antunovic (6), Borchers (29), Heiken (5), Hemschemeier (16), Papenfuß (5), Schröder (11)

beste Werfer Tigers: Manzur (25), Aboki (13), Kazlauskas (12), Radestock (9)

nächster Spieltag: Sonntag, 20. Januar, 15.30 Uhr: TSG Westerstede - MTB Baskets Hannover/SC Langenhagen

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Tom Ole Theilken
 

Eagles-Team erhält Zuwachs
TSG Eagles am 14.01.2019 um 10:43 (UTC)
 

Unbedrängt zum Korb: Fastbreaks sollen für die TSG Westerstede um Marcello Schröder (in weiß) an diesem Samstag wieder ein probates Mittel sein, um in Aschersleben zu punkten.

TSG-Trainer Nenad Cirkovic kann auf Akteure der ProB und der NBBL aus Oldenburg zurückgreifen. Das vergrößert die Rotation.

Nach der überdeutlichen 59:107-Niederlage in der Vorwoche wollen die Basketballer der TSG Westerstede in der Regionalliga wieder ihr wahres Gesicht zeigen. Chance dazu haben die Eagles an diesem Samstag um 19.30 Uhr, wenn ihre Partie bei den Aschersleben Tigers beginnt.

Für TSG-Trainer Nenad Cirkovic beginnen die guten Nachrichten schon vor der Partie. „Wir werden auf jeden Fall wieder mehr Spieler zur Verfügung haben. Mindestens ein Pointguard ist dabei und wir werden aller Voraussicht nach mit neun Spieler die lange Reise nach Aschersleben antreten“, freut sich der Trainer über mehr Wechsel- und Rotationsmöglichkeiten. Möglich gemacht wird der größere Kader durch die Unterstützung aus der ProB- und der NBBL-Mannschaft aus Oldenburg.

Im Hinspiel mussten sich die Eagles den Tigers in eigener Halle mit 66:77 geschlagen geben. Cirkovic glaubt nicht, dass es auch im zweiten Aufeinandertreffen der Teams wieder so einen niedrigen Punkteschnitt geben wird. „Das Hinspiel war schon speziell. In Aschersleben rechne ich wieder mit einem normalen Spiel mit normalem Scoring.“

Damit dieses Vorhaben seinem Team auch gelingt, sei ein guter Start wichtig. Zuletzt verpassten es die Westersteder, besonders in Auswärtspartien, nach den langen Anreisen auf den Punkt fokussiert zu sein. „Dafür ist eine gute Aufwärmphase nötig. Wir wollen nicht von Beginn an wieder einem Rückstand hinterherlaufen“, betont Cirkovic vor dem Duell mit dem Team aus Sachsen-Anhalt, das in der Tabelle nur einen Sieg hinter den Westerstedern liegt.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Tom Ole Theilken
 

Westerstede startet in 2019 mit herber Auswärtspleite
TSG Eagles am 07.01.2019 um 10:31 (UTC)
 

Unter dem Korb meist in Unterzahl: Marcelo Schröder und die TSG Westerstede mussten sich gegen Rendsburg (in rot) deutlich geschlagen geben.

TSG verliert mit kleinem Kader in Rendsburg 59:107 – Ganz schwache Wurfausbeute

So hatten sich Nenad Cirkovic und die Basketballer der TSG Westerstede ihre erste Regionalliga-Partie im Jahr 2019 sicher nicht vorgestellt. Vor der Auswärtspartie bei den BBC Rendsburg Twisters war den Eagles die schwierige Lage bereits bewusst. Dass am Ende für die Ammerländer, die nur mit sieben Spieler nach Schleswig-Holstein gereist waren, eine 59:107 (25:61)-Pleite stand, sorgte dennoch für schlechte Laune auf der langen Rückreise ins Ammerland.

„Wir wussten, dass wir ohne Pointguard und mit kleinem Kader Probleme bekommen werden. Wir waren dazu aber auch noch gar nicht im Rhythmus und haben einen schwachen Start hingelegt“, ärgerte sich Trainer Cirkovic auch am Sonntag noch.

Denn die Partie in Rendsburg war bereits nach den ersten zehn Minuten vorentscheiden, denn die Gastgeber führten mit 32:11. Die Westersteder fanden überhaupt nicht in ihr Spiel und trafen nur drei ihrer 15 Würfe. Nach drei Minuten gelangen Franjo Borchers beim 8:3 die ersten Punkte für die Eagles. Viel mehr sollte im ersten Viertel aber nicht mehr dazu bekommen. Dieses Bild änderte sich auch im zweiten Viertel nicht. Rendsburg spielte seine größere Rotation aus und zog auf 61:25 davon.

Trotz der bereits im Vorfeld bekannten Probleme zeigte sich Cirkovic von dem Scoring seines Teams enttäuscht. „Wir haben in der gesamten Partie nur 27 Prozent der Zwei-Punkt- und 17 Prozent der Drei-Punkt-Würfe getroffen. Dazu haben wir 22 Rebounds abgegeben und 32 Punkte bei Fastbreaks zugelassen. So kannst du kein Spiel gewinnen“, sagte Cirkovic.

Nach der Pause konnte die TSG die Partie einigermaßen ausgeglichen gestalten, weil Rendsburg das Tempo rausnahm. An der überdeutlichen 59:107-Niederlage änderte das aber auch nichts mehr.

BASKETBALL
Männer, Regionalliga

BBC Rendsburg Twisters - TSG Westerstede 107:59 (61:25)

TSG: Agbakoko (2), Antunovic (7), Borchers (10), Makivic (6), Röglin (5), Rouiller (8), Schröder (21)

beste Werfer Rendsburg: Cumpstone, Pesava (beide 23), Rixen (14), Hillner (8)

nächster Spieltag: Samstag, 12. Januar, 19.30 Uhr: Aschersleben Tigers - TSG Westerstede

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

Neues Jahr, alte Probleme
TSG Eagles am 05.01.2019 um 16:23 (UTC)
 

Wird der TSG mit seiner Energie am Samstag fehlen: Jacob Hollatz (in weiß).

Auch im Jahr 2019 kann sich Nenad Cirkovic, der Trainer der Regionalliga-Basketballer der TSG Westerstede, sicher sein, dass er häufig improvisieren muss. Schon im ersten Pflichtspiel in diesem Jahr beim BBC Rendsburg müssen die Ammerländer auf zahlreiche Spieler verzichten, wenn sie um 19.15 Uhr in Schleswig-Holstein antreten.

Da das Oldenburger ProB-Team in Bonn im Einsatz ist und die Doppellizenz-Spieler aus dem NBBL-Team angeschlagen ausfallen, machen sich die Eagles am Samstag mit nur sieben Spielern auf die Reise in den Norden. „Man kann unsere Situation mit neues Jahr, alte Probleme ziemlich gut zusammenfassen“, sagt Cirkovic, der aber erneut mit einer ungewöhnlichen Formation überraschen will. „Wir haben in dieser Saison schon gezeigt, dass wir auch mit kleiner Rotation mithalten können. Das wollen wir auch in Rendsburg unter Beweis stellen“, gibt sich der Coach vor der Premiere in 2019 kämpferisch.

Ohne einen gelernten Point-Guard und gleich vier großen Spielern im Aufgebot dürften die Improvisationskünste von Cirkovic aber auf eine harte Probe gestellt werden. „Wir werden versuchen müssen, nur selten Fastbreaks zuzulassen und selbst den Ball immer wieder nah an den Korb zu bewegen“, gibt der TSG-Trainer vor.

Der Kontrahent aus Rendsburg steht in der Tabelle derzeit zwei Plätze vor der TSG und weist eine nur um einen Sieg bessere Bilanz auf. „Wir wissen, dass Rendsburg ein gutes Team ist. Gleichzeitig wollen wir aber zeigen, dass wir uns nach der 84:98-Heimpleite zum Saisonauftakt gesteigert haben“, fordert Cirkovic. Dabei muss sein kleiner Kader wieder genau aufpassen, den Rendsburgern nicht erneut so viele freie Würfe wie im September zu gestatten.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

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