Basketball in Westerstede

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Westersteder verlieren auswärts erneut knapp
TSG Eagles am 09.04.2018 um 07:07 (UTC)
 

Unterlag erneut mit Westerstede: Jacob Hollatz (am Ball).

Trotz des bereits sicheren Klassenerhalts war nach Ende der Auswärtspartie in Stade die Enttäuschung bei Westerstedes Headcoach Nenad Cirkovic und seinen Schützlingen groß. Wie bereits zuletzt in Wusterhausen mussten die Regionalliga-Basketballer eine knappe Auswärtsniederlage hinnehmen. Mit 84:91 (48:41) ging die Partie an den Tabellenvierten.

Aufgrund von einigen schlechten Entscheidungen in der Offensive, sowie mangelnder Kommunikation in der Verteidigung, lagen die Westersteder bereits nach fünf Minuten mit 3:15 zurück. „Wir haben uns am Anfang sehr schwer getan in einen offensiven Rhythmus zu finden. Stade hat das eiskalt ausgenutzt und uns so überrascht“, ärgert sich Cirkovic. Jedoch zeigte die TSG in den folgenden Minuten eine Reaktion und behielt den Anschluss. Nach Ende des ersten Durchgangs führten die Gastgeber nur noch mit 23:19.

Im zweiten Viertel hatte die Cirkovic-Truppe dann ihre beste Phase im Spiel. „Kurz vor der Pause haben wir Stades Offensive gut eingeschränkt und uns somit eine 48:41-Halbzeitführung erkämpft“, beschreibt Cirkovic, der aber trotzdem nicht mit dem zweiten Viertel zufrieden war: „Wir hätten noch viel höher zur Halbzeit führen müssen, jedoch haben wir einige Situationen nicht gut ausgespielt“, so der TSG-Trainer.

Nach der Pause verlief der Auftakt für die Eagles ähnlich problematisch wie zu Beginn der Partie. Die Ammerländer erzielten lediglich fünf Punkte in den ersten sechs Minuten und verspielten dementsprechend die Halbzeitführung. Trotz eines zwischenzeitlichen Zehn-Punkte-Rückstandes im Schlussviertel gaben die Westersteder, die ohne etatmäßigen Aufbauspieler antraten, aber nicht auf und kämpften sich in der Schlussminute auf drei Punkte heran (85:82). Jedoch ließen die Westersteder einen Offensivrebound zu und kassierten zwei entscheidende Punkte.

NWZ-Artikel von Tom Ole Theilken
Bild: Lars Puchler
 

Westersteder reisen ohne Druck zum VfL Stade
TSG Eagles am 09.04.2018 um 07:06 (UTC)
 

Könnte am Sonntag sein Comeback im TSG-Trikot feiern: Robert Drijencic.

Der Klassenerhalt ist gesichert, die Pause über die Ostertage überstanden: Gut vorbereitet gehen die Basketballer der TSG Westerstede jetzt in ihre letzten Spiele der diesjährigen Regionalliga-Saison. Am Sonntag treten die Eagles um 16 Uhr beim VfL Stade an.

Auch wenn es für beide Teams um nicht mehr viel geht, erwartet TSG-Trainer Nenad Cirkovic eine intensive, ausgeglichene Partie: „Wir freuen uns auf die Herausforderung im Wettkampf und wollen natürlich die letzten beiden Saisonspiele gewinnen. In Stade treffen wir aber auf eines der Topteams der Liga.“ Die Gastgeber belegen derzeit den fünften Tabellenplatz und verfügen über ein sehr erfahrenes Team, weiß Cirkovic.

Das Hinspiel hatte die Mannschaft aus der Hansestadt in Westerstede deutlich mit 108:89 gewonnen. „Da haben wir zu viele Rebounds verschenkt. Auch, weil uns in diesem Spiel die großen Jungs gefehlt haben“, erinnert sich Cirkovic. Das soll am Sonntag nicht passieren. Dafür sollen Till Isemann und Mattis Röglin unter den Körben sorgen.

Wie der Kader ansonsten aussehen wird, will der Coach nach dem Abschlusstraining am Freitagabend entscheiden. Einige angeschlagene Spieler, darunter Jacob Hollatz und Alieu Ceesey, könnten eine Pause bekommen. Wieder mit dabei ist dafür Robert Drijencic, der nach seiner Knöchelverletzung in diesem Jahr noch keine Partie für die Eagles bestreiten konnte. „Robert wird nach seiner langen Verletzungspause wieder einige Minuten sehen. Er ist wieder im Training und macht einen guten Eindruck“, lobt Cirkovic seinen Spieler.

Generell sieht der TSG-Coach die letzten beiden Saisonpartien als Chance für einige Spieler, sich für die nächste Spielzeit zu empfehlen: „Jeder kann sich jetzt noch einmal in den Vordergrund spielen.“

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Kevin Knoche
 

TSG vermittelt Spaß am Spiel
TSG Eagles am 05.04.2018 um 08:49 (UTC)
 

Hatten im Vorjahr viel Spaß beim Jugend-Camp in Westerstede: die jungen Basketballspieler.

Rund 60 Kinder und Jugendliche erwarten die Eagles. Neben Spielen und Trainingseinheiten können sich die Kinder auf Tipps von den Spielern aus dem Regionalliga-Team der TSG freuen.

Fest im Kalender vieler junger Basketball-Fans ist das Basketball-Jugendcamp der TSG Westerstede verankert. Auch in diesem Jahr bieten die Eagles an zwei Tagen wieder ein umfassendes Basketballtraining in der Westersteder Robert-Dannemann-Sporthalle. Gespielt wird jeweils am Samstag und Sonntag, 12. und 13. Mai, von 10 bis 16 Uhr.

Unter der Leitung von TSG-Headcoach Nenad Cirkovic und Spieler und Jugendtrainer Franjo Borchers lernen die Jungen und Mädchen von acht bis 16 Jahren die Grundlagen des Basketballsports kennen. „Es geht darum, den Kindern den Spaß am Basketballspiel zu vermitteln“, erklärt Borchers. Daher sind Vereinszugehörigkeit oder Vorkenntnisse nicht nötig.

Die Kinder werden nach ihrer Fähigkeiten und Altersklassen entsprechend in verschiedene Gruppen eingeteilt, so dass sie auf gleichstarke Mit- und Gegenspieler treffen. Zudem verraten einige Spieler der Westersteder Regionalliga-Mannschaften wichtige Tipps zum Spiel.

Die TSG erwartet wieder rund 60 Kinder, die an den beiden Tagen in der Robert-Dannemann-Sporthalle trainieren werden. Die Teilnahme am Trainingscamp ist kostenlos. Mitbringen müssen die Kinder nur Sportbekleidung und Hallenschuhe.

Für das Mittagessen haben sich die Westersteder etwas Besonderes ausgedacht. Der Foodtruck von „herrlich gutes Essen“ wird die Kinder an beiden Tagen mit gesunden Mahlzeiten versorgen.

Anmeldungen nehmen Borchers (Telefon  0152/22612749 oder per E-Mail unter franjo.borchers@gmail.com) und Cirkovic (Telefon  0179/2402426) ab sofort entgegen.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler

Hier ist der Flyer zum Camp

 

Verlängerung bringt Westerstede wieder kein Glück
TSG Eagles am 27.03.2018 um 07:41 (UTC)
 

Hatte die letzte Chance zum Sieg: Jacob Hollatz.

Es war bereits das dritte Spiel der TSG Westerstede, das in dieser Saison erst in der Verlängerung entschieden wurde – zum dritten Mal gingen die Ammerländer Basketballer dabei als unglücklicher Verlierer vom Feld. 91:94 lautete der Endstand nach den fünf Extraminuten bei der WSG Königs Wusterhausen.

Dabei sah es nach drei gespielten Vierteln aus, als würden die Eagles auswärts beim Regionalliga-Tabellennachbarn einen Erfolg einfahren können. Vor dem Schlussabschnitt führten die Ammerländer mit 64:50, bevor die gastgebenden Brandenburger ihre Aufholjagd starteten. „Bis zum letzten Viertel haben wir den Plan, welchen wir uns in den Kopf gesetzt hatten, sehr gut umgesetzt. Meine Mannschaft hat das Spiel kontrolliert und das Tempo bestimmt. Zudem hatten wir klare Vorteile beim Reboundduell“, beschreibt TSG-Headcoach Nenad Cirkovic das Spielgeschehen.

Die Westersteder, die kurzfristig auf gleich vier wichtige Akteure krankheits- und verletzungsbedingt verzichten mussten, präsentierten sich von Beginn an hellwach. Durch eine aggressive Defense, sowie eine hohe Trefferquote konnten sich die Ammerländer bereits früh absetzten (23:16, 10. Minute).

Jedoch machten sich im Schlussabschnitt erneut die bekannten Folgen der ein ums andere mal sehr kleinen Rotation bemerkbar: „Wusterhausen hat zum Ende des Spiels einfach nochmal einen Gang hochgefahren. Dabei hat man bei uns den Kräfteverschleiß zunehmend gespürt“, so Cirkovic.

Ausschlaggebend für die erfolgreiche Aufholjagd der Gastgeber seien aber die vielen Offensiv-Rebounds der Wusterhausener gewesen. „Die Rebounds waren in der ersten Spielhälfte der Schlüssel für unsere Führung. Dieses Duell haben wir im letzten Viertel deutlich verloren. Durch die vielen zweiten Wurfchancen hatte unser Gegner zu oft leichtes Spiel unter dem Korb. Da haben uns in der entscheidenden Phase einfach ein, zwei Spieler mehr gefehlt“, ärgert sich der Westersteder Trainer.

Dennoch hatten die Eagles den Sieg kurz vor Schluss in der eigenen Hand. Zwei Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit bekam Westerstedes Guard Jacob Hollatz zwei Freiwürfe zugesprochen. Er traf jedoch nur einen und rettete sein Team damit nur noch in die Verlängerung (79:79). Cirkovic macht seinem Team trotz der guten Möglichkeit auf den Sieg, dennoch keinen Vorwurf: „Es ist schade, dass uns so kurzfristig einige Spieler nicht helfen konnten. Ich mache keinen meiner Spieler für die Niederlage verantwortlich. Die Energie und die damit verbundene, fehlende Präsenz beim Kampf um den Rebound haben die Partie entschieden.“

BASKETBALL
Männer, Regionalliga

WSG Königs Wusterhausen - TSG Westerstede 94:91 nach Verlängerung (79:79 nach regulärer Spielzeit)

TSG: Borchers (21), Ceesey (2), Hollatz (16), Pruitt (31), Schröder (18), Werner (3)
beste Werfer WSG: Giese, Hasenkampf, Trenz (jeweils 13)

nächster Spieltag: Sonntag, 8. April, 16 Uhr: VfL Stade - TSG Westerstede

NWZ-Artikel von Tom Ole Theilken
Bild: Lars Puchler
 

TSG-Eagles gehen Endspurt entspannt an
TSG Eagles am 24.03.2018 um 10:09 (UTC)
 

Geht mit der TSG entspannt in den Endspurt: Trainer Nenad Cirkovic.

Der Klassenerhalt war das große Ziel – dieses haben die Basketballer der TSG Westerstede bereits drei Spieltage vor Saisonende erreicht. „Es war wichtig, dass wir uns bereits zu diesem Zeitpunkt der Saison von den Abstiegsrängen distanziert haben, da uns nun bis zum Ende noch drei nicht ganz einfache Auswärtsspiele bevorstehen. Natürlich ist es somit beruhigend, alles schon unter Dach und Fach zu haben“, erklärt TSG-Coach Nenad Cirkovic.

Die erste der drei verbleibenden Aufgaben in der Regionalliga wollen die Eagles am Samstag um 18 Uhr bei der WSG Königs Wusterhausen meistern. Mit nur einem Sieg mehr auf dem Konto liegen die Gastgeber knapp vor den Ammerländern auf dem siebten Tabellenplatz.„Im Hinspiel konnten wir gegen Wusterhausen in einer engen Partie gewinnen. Meine Mannschaft hat beim letzten Aufeinandertreffen sehr gut verteidigt. Darauf wird es auch am Samstag wieder ankommen. Zudem müssen wir versuchen, mit unserer Offense das Spiel zu kontrollieren und unsere Fehlerquote gering halten“, betont Cirkovic.

Dabei können die Eagles auch wieder auf einen tiefen und ausgewogenen Kader zurückgreifen, da auch die ProB-Spieler aus Oldenburger wieder mit von der Partie sind. Zudem sieht der serbische Headcoach sein Team gut vorbereitet: „Unser Training war in den letzten Tagen sehr intensiv und auf einem hohen Niveau. Trotz dem bereits feststehenden Klassenerhalt werden wir das Spiel hochmotiviert angehen.“

Dies wird auch erforderlich sein, da die Gastgeber ebenfalls über einen sehr ausgeglichenen Kader verfügen. „Beim Heimspiel in Westerstede haben gleich fünf Wusterhausener zweistellig gepunktet, wir wissen also um die kollektive Stärke der Gastgeber“, so Cirkovic.

NWZ-Artikel von Tom Ole Theilken
Bild: Lars Puchler
 

Westersteder machen Klassenerhalt in Berlin perfekt
TSG Eagles am 19.03.2018 um 11:42 (UTC)
 

Erneut TSG-Topscorer: Marcello Schröder.

Nachdem das dritte Viertel beim Stand von 77:52 für die TSG Westerstede zu Ende ging, konnte man aufseiten der Ammerländer Regionalliga-Basketballer in sehr entspannte Gesichter blicken. Zu dominant und abgeklärt traten die Ammerländer bei Alba Berlin II auf, um auch nur noch kleine Zweifel an dem Auswärtserfolg aufkommen zu lassen. Durch den am Ende hochverdienten 91:69-Sieg stand der Klassenerhalt der Westersteder endgültig fest.

„Meine Mannschaft hat heute eine sehr konzentrierte Leistung gezeigt. Alba hat sehr viele junge Spieler im Kader, aber wir haben heute einfach unsere Erfahrung ausgespielt“, freute sich TSG- Headcoach Nenad Cirkovic.

Dabei sprach besonders zu Beginn der Partie vieles für eine ausgeglichene Begegnung. Da aufseiten der Eagles die ProB-Spieler fehlten, traten die Ammerländer lediglich mit sieben Akteuren an. Zudem neutralisierten sich die Teams in den ersten zehn Minuten und fanden kein Mittel, die gegnerische Offense in den Griff zu bekommen.

Nachdem das Cirkovic-Team mit einem 26:28-Rückstand in den zweiten Spielabschnitt ging, übernahmen die Führungsspieler der Eagles Verantwortung: „Wir konnten im zweiten Viertel besonders in der Verteidigung zulegen. Zudem haben Franjo Borchers und Nigel Pruitt ihren Rhythmus von der Dreierlinie gefunden, wodurch wir uns das erste Mal richtig absetzen konnten“, so Cirkovic.

In der Folge gingen die Eagles mit einer 56:44 Führung in die Halbzeit, welche sie im dritten Viertel vorentscheidend ausbauen konnten: „Nach dem Seitenwechsel hat unsere aggressive Defense die Berliner stark geschwächt, wodurch Alba nur neun Zähler erzielen konnte“, beschreibt der TSG-Coach die spielentscheidende Phase.

Im letzten Viertel kam Berlin zwar noch einmal auf 17 Zähler heran – eine echte Aufholjagd konnten die Gastgeber aber nicht mehr starten. Cirkovics Fazit fiel somit sehr positiv aus: „Ein großes Lob an meine Mannschaft. Jeder Spieler hat seinen Teil zum Erfolg beigetragen, wodurch wir uns den Klassenerhalt verdient haben.“

BASKETBALL
Männer, Regionalliga

Alba Berlin II - TSG Westerstede 69:91 (44:56)

TSG: Borchers (13), Gerdes (2), Karmand (12), Pruitt (28), Röglin (1), Schröder (33), Werner (2)

beste Werfer Alba II: Drescher (26), Brenneke (16), Rapieque (7)

NWZ-Artikel von Tom Ole Theilken
Bild: Kevin Knoche
 

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