Basketball in Westerstede

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Eagles gewinnen Ammerland-Derby knapp
TSG Eagles am 02.03.2020 um 14:01 (UTC)
 

Durchgesetzt: Alexander Hopp (am Ball) gewann mit den Westerstedern das Derby beim VfL Rastede 77:74.

Die TSG Westerstede nahmen den Basketballern des VfL Rastede wohl die letzte Chance auf den Klassenerhalt in der 2. Regionalliga. Beide Teams überzeugten im Derby mit einer starken Defense.

Nenad Cirkovic, der Headcoach der Basketballer der TSG Westerstede, brachte es nach dem knappen 77:74- Auswärtssieg im Lokalderby der 2. Regionalliga gegen den VfL Rastede auf den Punkt: „Das Spiel lief wie erwartet eng und umkämpft. Es war ein Derby, in dem sich beide Teams nichts geschenkt haben. Rastede steckt im Abstiegskampf und sie haben mit viel Leidenschaft gespielt.“

Nach 40 Minuten Spielzeit ging der Sieg aber dennoch an den Favoriten und Tabellenvierten aus Westerstede. Bis zur letzten Sekunde konnten die Rasteder noch auf einen Erfolg hoffen. Dieser blieb aber aus. „Direkt nach dem Spiel ist unsere Enttäuschung natürlich groß. Wir haben vor dem Spiel gesagt, dass wir alle letzten fünf Saisonspiele gewinnen wollen. Heute geben wir uns rein mit der guten Leistung nicht zufrieden. Kleinigkeiten haben das Spiel entschieden“, sagte Rastedes Coach Lars Fischer, der mit seinem Team nun kaum noch Chancen auf den Klassenerhalt hat.

Die Geschichte des Spiels

Besonders die Rasteder starteten hochmotiviert und agierten über die gesamte Spielzeit mit viel Einsatz. Die Westersteder, die zwar nur acht Spieler zur Verfügung hatten, dafür aber mit Vladomir Langovic eine Westersteder Identifikationsfigur aufboten, nahmen den Kampf jedoch schnell an.

Beide Teams agierten im ersten Viertel auf Augenhöhe. Kein Team konnte sich zunächst absetzen. Das Spiel lebte von einer intensiven Defense. Dementsprechend ausgeglichen ging es mit 18:20 für die TSG ins zweite Viertel.

Womit punkteten die Westersteder?

Das TSG-Team funktionierte besser, wenn das Tempo des Spiels höher wurde. Thamy Will und Alexander Hopp kamen zu einigen Fastbreakpunkten. Zudem traf die TSG den ein oder anderen Distanzwurf mehr als die Rasteder. Weiterhin überzeugte Langovic mit seiner Erfahrung und fand mit guter Übersicht immer wieder die freien Mitspieler. Im zweiten Viertel hatten die Eagles ihre beste Phase und zogen zwischenzeitlich auf 32:22 davon (14.).

Wie konnten die Rasteder mithalten?

Der VfL schaffte es, auch nach der zweistelligen Westersteder Führung, insgesamt ruhig zu bleiben. Besonders defensiv verlor das Schlusslicht der Liga nie den Zugriff und erzwang immer wieder Westersteder Ballverluste. Nachdem die Hausherren in der Folge den Rückstand zur Pause bei 36:44 halten konnten, erwischten sie im dritten Viertel ihre beste Phase. Durch eine ausgewogene Offense trafen die Rasteder sowohl von der Dreierlinie, als auch durch Till Koopmann und Sören Rüthemann in der Westersteder Zone. Mit der Schlusssirene des dritten Viertel traf der VfL einen Dreier zum 60:60.

So fiel die Entscheidung

Im Schlussviertel hatte Rastede mehrmals die Chance, in Führung zu gehen, verpasste diese Chance jedoch. Die Eagles blieben fast die gesamte Spielzeit knapp in Führung. Rastedes Koopmann traf 80 Sekunden vor Schluss zum 71:72. Nach einem Dreier von Neil Masnic, machte VfLer Andre Galler ein Dreipunktspiel und stellte somit auf 74:75.

20 Sekunden vor Ende hatte Rastede die Chancezur Führung, doch ein Ballverlust verhinderte den möglichen Sieg. In der letzten Sekunde vergab Dennis Wolkwitz dann einen Dreipunktewurf zur möglichen Verlängerung. Insgesamt hatten die Eagles durchgehend leicht die Nase vorn. Rastede schaffte es nicht, den letzten Schritt in Richtung Sieg zu gehen und stand am Ende erneut ohne Punkte da.

NWZ-Artikel von Tom Ole Theilken
Bild: Tom Ole Theilken
 

Perfekte Saison wird mit Aufstieg und Pokal belohnt
TSG Eagles am 26.02.2020 um 08:45 (UTC)
 

Hatten viel zu feiern: die Basketballer der TSG Westerstede II im Jahr 2019.

Die perfekte Saison gespielt – und dabei auch noch zwei Titel eingefahren: Die vergangene Spielzeit hat sich für die Basketballer der TSG Westerstede II so richtig gelohnt. Die Ammerländer gewannen ohne eine einzige Niederlage nicht nur den Titel in der Bezirksklasse, sondern triumphierten auch im Bezirkspokal.

„Das war mir eigentlich so gar nicht bewusst, weil wir viele knappe Spiele und auch während der Saison viele Höhen und Tiefen hatten“, gab TSG-Spielertrainer Bahir Karmand zu, wenn er über die perfekte Saison nachdenkt: „Wir haben einen hohen Standard an uns selbst und geben uns nie zufrieden. Dass wir so gute Leistungen dann aber auch mit einer geschlossen guten Mannschaftsleistung und einer Menge Spaß zeigen, freut uns natürlich.“

In der Bezirksklasse lieferten sich die Eagles über weite Phasen der Saison einen Zweikampf mit den VfL Edewecht Wattworms. Am Ende gewannen die Westersteder aber beide Derbys und sicherten sich somit den Aufstieg in die Bezirksliga.

Erfolgreich waren die Eagles, die einige Spieler mit Regionalliga-Erfahrung in ihren Reihen haben, auch im Pokalwettbewerb. Auf dem Weg zum Bezirkspokalsieg warfen die Ammerländer einige höherklassige Mannschaften aus dem Wettbewerb. Im Endspiel vor heimischen Kulisse setzten sich die Eagles mit 77:55 (38:30) gegen den BBC Osnabrück II aus der Bezirksliga durch.

Und der Lauf der TSG II geht auch in der Bezirksliga weiter. Zwar mussten die Eagles im Oktober beim Bürgerfelder TB II die erste Niederlage seit langer Zeit hinnehmen. Dennoch stehen die Ammerländer auf dem zweiten Tabellenplatz der Bezirksliga.

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NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

Eagles zünden Offensivfeuerwerk
TSG Eagles am 24.02.2020 um 11:14 (UTC)
 

Nicht zu verteidigen: Westerstedes Center Norris Agbakoko (am Ball) erzielte 31 Punkte.

Der Matchplan von Trainer Nenad Cirkovic gegen den TSV Neustadt II ging voll auf. Vor allem Norris Agbakoko, der Center der Basketballer der TSG Westerstede, war nicht zu verteidigen.

Die Basketballer der TSG Westerstede nehmen Fahrt auf: Zum zweiten Mal in Folge haben die Eagles mehr als 100 Punkte erzielt. Auf das 105:51 in Quakenbrück ließen die Ammerländer nun in eigener Halle gegen den Vorletzten der 2. Regionalliga, den TSV Neustadt II, einen 117:84 (64:38)-Sieg folgen.

„Ich glaube, die Zuschauer haben heute ein tolles Spiel gesehen und Spaß gehabt“, freute sich Westerstedes Trainer Nenad Cirkovic, der mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden war: „Wir waren schon beim Aufwärmen total konzentriert. Und das hat sich in der ersten Halbzeit komplett durchgezogen.“

Den Grundstein für den nächsten Kantersieg legten die Westersteder bereits in den ersten zehn Minuten. Mit Unterstützung der Doppelspielrecht-Akteure aus der Oldenburger ProB-Mannschaft konnte die TSG ihr variables Spiel aufziehen. Unter dem Korb war Norris Agbakoko kaum zu halten. Der Center erzielte 31 Punkte und hatte damit einen großen Anteil am 35:17-Vorsprung am Ende des ersten Viertels. „Unser Matchplan ist komplett aufgegangen. Norris hat gut gescored und so auch die Räume außen für seine Mitspieler geöffnet“, lobte Cirkovic.

Bis zur Pause war die Partie bereits entschieden. Die TSG baute die Führung auf 64:38 aus. Immer wieder war es Thamy Will, der aus der Distanz glänzte und insgesamt sieben Dreipunktewürfe traf. „Nach der Pause haben wir es etwas ruhiger angehen lassen, um auch den jüngeren Spielern noch ihre Anteile zu geben“, fasste Cirkovic die zweite Hälfte zusammen.

Für die TSG spielten: Agbakoko (31), Bojang (3), Gorbachov (22), Hopp (10), Masnic (16), Poelmeyer (2), Röben (5), Sander, Schmolke (5), Will (23)

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Volkhard Patten
 

Westersteder Eagles setzen erneut zum Höhenflug an
TSG Eagles am 24.02.2020 um 11:14 (UTC)
 

Will mit der TSG nachlegen. Melvin Papenfuß.

105 Punkte erzielte die TSG Westerstede beim letzten Sieg. Nun wollen die Ammerländer gegen den Tabellenvorletzten der 2. Regionalliga, den TSV Neustadt II, nachlegen.

Sieben Spiele müssen die Basketballer der TSG Westerstede noch in dieser Saison in der 2. Regionalliga bestreiten. Da aber für die Eagles weder einer der ersten beiden Plätze in Reichweite ist, und auch der Vorsprung auf die Abstiegsränge komfortabel ist, fällt es normalerweise schwer, die Motivation in dieser Saisonphase hochzuhalten. Umso beeindruckender war am vergangenen Wochenende der 105:51-Sieg beim TSV Quakenbrück. An diesem Samstag wollen die Eagles im Heimspiel um 18.30 Uhr gegen den TSV Neustadt II ihre Offensivstärke erneut unter Beweis stellen.

Trotz des starken Auftritts gab es für die Westersteder unter der Woche kein trainingsfrei. „Wir müssen doch fokussiert bleiben“, sagt TSG-Trainer Nenad Cirkovic mit einem Lachen. Noch so eine offensive Meisterleistung würde er sich von seinem Team sicherlich noch einmal wünschen. Zudem sind die Eagles gegen den Tabellenvorletzten der klare Favorit. „Auf die leichte Schulter nehmen dürfen wir das Spiel aber nicht. Gehen wir mit dem nötigen Ernst an die Sache, werden wir aber ein gutes Ergebnis erzielen“, sagt Cirkovic.

Dabei können die Ammerländer wieder auf Unterstützung aus der Oldenburger ProB-Mannschaft setzen. Cirkovics Vorgaben variieren gegen den TSV hingegen wenig. „Wir wollen unsere großen Jungs unter dem Korb bedienen und so viel Platz auf den Außenpositionen schaffen. Dazu wollen wir schnell spielen und somit unsere Stärken gut einbringen“, gibt der TSG-Headcoach vor.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Philip Eiben
 

Eagles feiern Rekorderfolg
TSG Eagles am 18.02.2020 um 15:16 (UTC)
 

Bester Scorer bei der TSG: Thamy Will

Auch wenn Nenad Cirkovic, der Trainer der Basketballer der TSG Westerstede, immer wieder unterstreicht, wie viel Potenzial in seiner Mannschaft steckt, so konnte er doch einen haushohen Kantersieg beim TSV Quakenbrück nicht wirklich erwarten. Mit 105:51 dominierte der Tabellenvierte aus dem Ammerland den Dritten der 2. Regionalliga und fuhr somit den höchsten Sieg in der aktuellen Saison ein.

„Das war natürlich ein richtig guter Auftritt. Im Hinspiel haben wir zuhause knapp gegen Quakenbrück verloren (80:85). Auswärts waren wir dafür sehr motiviert und die Mannschaft hat sofort die nötige Energie auf das Feld gebracht“, freute sich Cirkovic.

Die Eagles spielten von der ersten Minute an mit der nötigen Konzentration und dem richtigen Fokus. Offensiv klappte bei den Ammerländern fast alles. Zudem zwangen sie den Quakenbrückern ihr eigenes, sehr schnelles Spiel auf. Dementsprechend deutlich fiel mit 33:10 die Westersteder Führung nach Ende des ersten Viertels aus.

Im Anschluss ließen die Ammerländer, bei denen am Ende der 16-jährige Thamy Will mit 23 Punkten zum Topscorer wurde, keineswegs nach und nutzten jeden Fehler der Gastgeber aus. Alexander Hopp steuerte starke 21 Punkte bei. Den Quakenbrückern, die mit Hendrik Prashun und David Röll auf zwei wichtige Spieler verzichten mussten, gelang hingegen nur wenig. Einfache Fastbreakpunkte konnte der TSV nicht verwerten und auch die Wurfquoten der Hausherren blieb niedrig. Die Westersteder trafen im Gegensatz insgesamt starke 14 Dreipunkt-Würfe.

Mit einem überdeutlichen 62:18 zur Pause war die Partie längst entschieden. Doch auch nach der Pause ließ die TSG zunächst nicht nach und baute den Vorsprung auf 87:29 aus. „Ich bin sehr zufrieden, dass die Mannschaft auch nach der vorentscheidenden ersten Halbzeit einfach weitergespielt hat und die Konzentration hochgehalten hat. Wir haben uns gesagt, dass wir stark weitermachen wollen und somit das gute Gefühl bis zum Ende behalten wollen“, sagte Cirkovic.

Unterm Strich steht zwar ein überraschend deutlicher Erfolg der Eagles zur Buche, Cirkovic möchte diesen aber nicht überbewerten: „Vom Ergebnis her war es natürlich das beste Spiel der Saison. Wir haben aber schon mehrere starke Spiele gemacht, bei denen wir am Ende vielleicht sogar verloren haben.“

Basketball-Statistik
Männer, 2. Regionalliga

TSV Quakenbrück - TSG Westerstede 51:105 (18:62)

TSG: Bojang (8), Hopp (21), Makivic (12), Masnic (12), B. Poelmeyer, J. Poelmeyer (9), Sander (11), Schmolke (9), Will (23)

beste Werfer TSV: Fischer (18), Sovinec (9), Keller (7)

nächster Spieltag: Samstag, 22. Februar: TSV Quakenbrück - VfL Rastede (18 Uhr), TSG Westerstede - TSV Neustadt II (18.30 Uhr)

NWZ-Artikel von Tom Ole Theilken
Bild: Philip Eiben
 

Eagles gehen beim OTB die Optionen aus
TSG Eagles am 10.02.2020 um 16:07 (UTC)
 

Gut gekämpft, aber im Nachbarschaftsduell unterlegen: Niklas Schmolke (links, Nummer 6) und Manuel Bojang (am Ball) von der TSG Westerstede gegen den OTB

Sieben Westersteder haben über 40 Minuten aufopferungsvoll gekämpft. Um Punkte aus Oldenburg zu entführen, hat diese Leistung aber nicht gereicht. Im Nachbarschaftsderby mussten sich die Basketballer der TSG Westerstede am Samstagabend mit 73:82 (40:39) geschlagen geben und stehen damit weiterhin im Tabellenmittelfeld der 2. Regionalliga.

„Wir konnten heute leider wieder nur mit kleinem Kader antreten. Die Ausfälle, vor allem auf der großen Position, haben uns wehgetan. Aber das Team hat alles gegeben und toll gekämpft“, lobte TSG-Trainer Nenad Cirkovic seine Mannschaft: „Mit einem größeren Kader und etwas mehr Spielglück hätten wir heute durchaus punkten können“, führt Cirkovic weiter aus.

Vor allem Niklas Schmolke musste unter dem Korb über die gesamten 40 Minuten Schwerstarbeit verrichten, da für ihn keine Wechselmöglichkeiten zur Verfügung standen. Das Talent machte zwar ein gutes Spiel, hatte aber gegen immer wieder frische OTB-Centerspieler in der Endphase häufiger das Nachsehen. „Er hat wirklich alles gegeben. Aber er alleine konnte unsere Defizite im Rebounding nicht ausgleichen. Das war schade, weil der OTB viele zweite Chancen so zu Punkten nutzen konnte“, sagte Cirkovic.

Insgesamt fanden die Westersteder nur selten in ihren Rhythmus. So dauerte es in den ersten beiden Vierteln jeweils drei Minuten, ehe die Eagles die ersten Punkte erzielen konnten. Diese Aussetzer nutzten die Gastgeber, um frühzeitig in Führung (3:10 und 27:36) zu gehen. Doch die Ammerländer kämpften sich zurück in die Partie. Vor allem durch das gute Shooting in der ersten Halbzeit von der Drei-Punkte-Linie blieb die TSG in der Partie. Kurz vor dem Seitenwechsel gelang den Eagles beim 40:39 (19. Minute) die einzige Führung der Partie.

Nach dem Seitenwechsel ließ bei den Westerstedern die Trefferquote bei einigen wilden Würfen nach, bereits kurz nach der Pause hatten die Oldenburger eine weitere Schwächephase der Eagles ausgenutzt, um die Partie endgültig zu drehen. Über 49:53 (26.) und 57:66 (30.) baute der OTB den Vorsprung kontinuierlich aus. In der Endphase ging den Gästen dann immer mehr die Kraft aus, eine weitere Aufholjagd gelang den Westerstedern nicht mehr.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Sascha Stüber
 

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