Basketball in Westerstede

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Westersteder gehen mit Sieg in die Winterpause
TSG Eagles am 10.12.2018 um 10:06 (UTC)
 

Holte mit der TSG den siebten Sieg: Nenad Cirkovic.

Mit einem Erfolgserlebnis verabschieden sich die Basketballer der TSG Westerstede in die Winterpause. Die Eagles setzten sich mit 84:76 (45:37) bei der zweiten Mannschaft von Rasta Vechta durch und überwintern damit auf Platz sieben in der Regionalliga-Tabelle.

Entsprechend zufrieden zeigte sich TSG-Trainer Nenad Cirkovic nach der Partie: „Wir haben das Spiel im zweiten und dritten Viertel gewonnen. Es war heute ein Sieg, den wir zusammen als Team geschafft haben. Deshalb freuen wir uns jetzt auf die kurze Pause und ein hoffentlich erfolgreiches Jahr 2019.“

Der Start gelang den Eagles im Rasta-Dome aber nicht. Cirkovic musste im Vergleich zur Vorwoche gleich drei Spieler aus seiner Startformation ersetzen. So dauerte es rund fünf Minuten, ehe die Westersteder allmählich in ihren Rhythmus fanden. Zu diesem Zeitpunkt führten die Gastgeber aber bereits mit 18:4. „Wir sind zum Glück nicht nervös geworden, weil wir wussten, dass wir das Spiel in den kommenden drei Vierteln noch drehen können“, sagte Cirkovic.

Und das tat sein Team: Aus dem 24:16 für die Gastgeber zu Beginn des zweiten Viertels machten die Eagles bis zur Pause eine eigene 37:45-Führung. Den Ammerländer half es besonders, dass sie auf eine Zone-Defense umstellten und Rasta damit die Chance nahm, die einfachen Würfe in Punkte umzuwandeln. „Die Umstellung hat uns zurück ins Spiel gebracht. Dazu kam noch, dass wir bei den Rebounds klar die Oberhand hatten“, berichtete Cirkovic.

Mit 65:48 in der Reboundstatistik bestimmte die TSG klar unter den Körben. Vor allem Marcello Schröder, der zu seinen 26 Punkten noch 15 Rebounds einsammelte, verdiente sich ein Sonderlob. Auch Franjo Borchers, der 28 Punkte erzielte und sieben seiner Dreipunktwürfe traf, half kräftig mit, um den Vorsprung anwachsen zu lassen. Am Ende des dritten Viertels lagen die Westersteder komfortabel mit 67:54 in Führung.

Nicht ganz zufrieden war Cirkovic mit der Leistung im Schlussviertel. Die TSG spielte die Partie nicht sauber zu Ende, ließ die Gastgeber aber nie wirklich gefährlich herankommen. Mit 84:76 sicherten sich die Westersteder schließlich den Sieg.

BASKETBALL
Männer, Regionalliga

SC Rasta Vechta II - TSG Westerstede 76:84 (37:45)

TSG: Agbakoko (5), Antunovic (7), Borchers (28), Heiken (5), Makivic, Papenfuß (11), Röglin, Rouiller (2), Schneider, Schröder (26)

beste Werfer Rasta: Stenzel (22), Pruitt-Smoot, Schmedes (jeweils 16)

nächster Spieltag: Samstag, 5. Januar, 19.15 Uhr: BBC Rendsburg Twisters - TSG Westerstede

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

Westersteder beenden Jahr mit Aufritt in Vechta
TSG Eagles am 10.12.2018 um 10:06 (UTC)
 

Wollen mit einem Sieg zum Jahresende noch einmal nachlegen: die Spieler der TSG Westerstede (in weiß).

Mit einem guten Gefühl gehen die Basketballer der TSG Westerstede in ihre letzte Pflichtspielpartie in diesem Jahr. Der Ammerländer Regionalligist hat zudem eine kurze Anreise. Schließlich treten die Eagles an diesem Samstag um 15 Uhr beim SC Rasta Vechta II an.

Nach der Pleite gegen Tabellenführer Stahnsdorf vom Wochenende wird TSG-Trainer Nenad Cirkovic einige Anpassungen vornehmen: „Wir haben zwar ein ordentliches Spiel gezeigt, aber auch Fehler dabei gehabt, die wir abstellen müssen.“ Vor allem die vielen Ballverluste (21) waren für Cirkovic am Ende der entscheidende Faktor, warum die Überraschung gegen den Tabellenführer nicht gelang.

Daher ging es in der Vorbereitung auf die Partie in Vechta erneut um viele Wiederholungen der Grundlagen. „Basketball kann einfach sein. Wenn wir die Ballverluste minimieren, unter dem Korb wach sind und unsere Angriffe gut ausspielen, sehe ich gute Chancen, dass wir auch Punkte aus Vechta mitnehmen“, sagt Cirkovic.

Der nächste Gegner der Eagles steht nur zwei Punkte hinter den Westerstedern. Daher wäre Cirkovic mehr als zufrieden, wenn sein Team, das nun drei Auswärtspartie in Folge bestreiten muss, mit einem Sieg gegen einen direkten Konkurrenten den Abstand zur Abstiegszone weiter ausbauen würde. Zwar steht nicht der gesamte Kader zur Verfügung, das Oldenburger ProB-Team ist ebenfalls am Samstag bei einem Heimspiel gefordert. Sorgen macht sich Cirkovic aber nicht: „Unser Kader ist stark genug, um auch in dieser Besetzung in Vechta zu bestehen.“

Insgesamt blickt der TSG-Coach vor dem letzten Hinrundenspiel auf eine gelungene Hinserie. „Zu diesem Zeitpunkt hatten wir in der vergangenen Saison erst vier Siege, jetzt stehen wir schon bei sechs Erfolgen. Wir sind schwach gestartet, haben uns aber kontinuierlich gesteigert“, lobt der Trainer sein Team. Besonders freut es ihn, dass sich die jungen Spieler bereits merklich weiterentwickelt haben und auch als Team immer besser zusammenwachsen.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

TSG-Serie reißt gegen Topteam
TSG Eagles am 03.12.2018 um 09:00 (UTC)
 

Nur selten ein Durchkommen: Westerstede um Sandro Antunovic(am Ball) verlor gegen Stahnsdorf 68:76.

Die Eagles machten es dem Tabellenführer lange Zeit schwer. In der Schlussphase kämpften sich die Gastgeber zurück und waren bis auf drei Punkte dran am Ausgleich.

Die Erfolgsserie von drei Siegen in Serie ist zwar gerissen. Dennoch konnten die Basketballer der TSG Westerstede erhobenen Hauptes den Platz verlassen. In Westerstede mussten sich die Eagles nach einer sehr guten Vorstellung dem Tabellenführer SV Eintracht Stahnsdorf nur mit 68:76 (31:39) geschlagen geben.

Für Trainer Nenad Cirkovic, der seine siebenköpfige, kleine Rotation ausgiebig lobte, waren am Ende die 21 Ballverluste der entscheidende Faktor für die Niederlage. „Es hat nicht viel gefehlt. Am Ende hat man uns aber den Kräfteverschleiß angemerkt. Dadurch konnten wir nicht mehr so aggressiv verteidigen und haben in einigen Szenen die Konzentration verloren“, fasste Cirkovic zusammen.

Leichtfertig sollte der Tabellenführer die Punkte aber nicht aus dem Ammerland entführen können. Die TSG begann fokussiert und führte nach fünf Minuten mit 10:6. Doch die routinierten Gastgeber hielten dagegen und beendeten das erste Viertel mit einer knappen 17:18-Führung.

Bis zum 27:28 durch Fritz Hemschemeier (16. Minute) blieb die Partie offen. Weil die Eagles bis zur Halbzeit aber vor allem offensiv in keinen Rhythmus mehr fanden, konnte sich Stahnsdorf zum ersten Mal deutlicher absetzen (31:39). Dieses Bild prägte auch das dritte Viertel. Die TSG ließ sich zwar nicht abschütteln, konnte aber nie wirklich zum Favoriten aufschließen. „In zwei Vierteln nur 28 Punkte zu machen, ist zu wenig, um gegen den Tabellenführer mitzuhalten“, rechnete Cirkovic vor.

Doch ganz abgeschrieben hatte er sein Team noch nicht. Denn was die Eagles im vierten Viertel in der Defensive spielten, war ganz stark. Immer wieder setzten die Westerstede den Gegner unter Druck und konnten so beim 58:62 durch Jacob Hollatz (35.) wieder aufschließen. Beim 62:65 durch einen verwandelten Freiwurf von Marcello Schröder war die Partie wieder offen.

Doch diese Energieleistung hatte auch bei der TSG Wirkung gezeigt. In der entscheidenden Phase erlaubten sich die Westersteder einige schlechte Entscheidungen und Ballverluste, mit denen Stahnsdorf das Ergebnis souverän über die Zeit spielen konnte. Mehr als das 68:72 (39.) durch einen getroffenen Dreier von Schröder sollte nicht mehr gelingen.

BASKETBALL
Männer, Regionalliga

TSG Westerstede - RSV Eintracht Stahnsdorf 68:76 (31:39)

TSG: Antunovic (18), Hemschemeier (1), Hollatz (16), Ilic (6), Röglin, Rouller (3), Schröder (23)

beste Werfer RSV: Dogan (24), Fülle (17), Pölking (14)

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

Eagles vor Duell mit Spitzenreiter optimistisch
TSG Eagles am 03.12.2018 um 08:59 (UTC)
 

Sah zuletzt wenige Redebedarf: Trainer Nenad Cirkovic (hockend) und die Eagles holten drei Siege in Folge.

Blickt Nenad Cirkovic, der Trainer der Basketballer der TSG Westerstede, derzeit auf die Regionalliga-Tabelle, dürfte er ziemlich zufrieden sein. Mit einer Serie von drei Siegen in Folge haben sich die Eagles bis auf den achten Tabellenplatz vorgearbeitet. Daher ist dem derzeit vor Selbstbewusstsein strotzendem Team auch vor dem Duell an diesem Sonntag um 15.30 Uhr in Westerstede gegen den Tabellenführer RSV Eintracht Stahnsdorf nicht bange.

Die Gäste, die aus der ProB abgestiegen sind, konnten bisher zehn ihrer elf Partien gewinnen. Die Abgänge nach dem Abstieg wurden scheinbar gut aufgefangen, Trainer Denis Toroman hat wieder ein starkes Team zusammengestellt. Es ist also nicht verwunderlich, dass Cirkovic ein schweres Spiel erwartet.

„Wenn du gegen den Tabellenführer spielst, bist du immer besonders motiviert. Wir wollen wieder mit viel Energie spielen und können so vielleicht auch Stahnsdorf vor Probleme stellen“, hofft der Eagles-Trainer.

Für ihn ist es in erster Linie aber wichtig, dass das Team seine derzeit gute Form mit sechs Siegen aus den vergangenen acht Partien konserviert. „Man merkt, dass wir als Team immer besser zusammenwachsen und voneinander lernen“, lobt Cirkovic, der jedoch auch noch Verbesserungsbedarf sieht: „Wir müssen teilweise noch überlegter spielen. Das wird das junge Team aber noch lernen“, ist sich der Coach sicher.

Unklar ist am Sonntag wieder einmal, wie sich der Kader der Eagles zusammensetzt. Die Oldenburger NBBL-Spieler bestreiten zeitgleich eine Partie, bei einigen der ProB-Akteure werde es sich erst kurzfristig entscheiden, wie die Kraft nach einem eigenen Spiel am Samstag und einem Testspiel mit den EWE Baskets am Freitag reicht, sagt Cirkovic.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

TSG gelingt auch dritter Streich
TSG Eagles am 26.11.2018 um 08:41 (UTC)
 

Sorgte für die entscheidenden zwei Punkte: Westerstedes Piet Niehus (am Ball).

Für die Ammerländer war es bereits der dritte Sieg in Folge. Auch der um eineinhalb Stunden verzögerte Anpfiff warf die Westersteder nicht lange aus der Bahn.

Die Basketballer der TSG Westerstede haben in der Regionalliga einen Lauf. Der 97:95 (53:41)-Erfolg am Samstagabend bei den TSV Neustadt temps Shooters war für das Team um Trainer Nenad Cirkovic bereits der dritte Sieg in Serie.

Bevor die Westersteder aber auf Punktejagd gehen konnten, war langes Warten angesagt. Beim Einspielen ging die Einhängvorrichtung eines Korbes kaputt. Beide Teams einigten sich jedoch darauf, die Partie auszutragen. So dauerte es eineinhalb Stunden, bis der Korb wieder repariert war und das Spiel endlich beginnen konnte.

Wirklich in einen Spielfluss kamen die Eagles zu Beginn der Partie aber nicht. So gingen die Gastgeber bereits nach zwei Minuten mit 8:2 in Führung. „Nach der langen Pause haben wir Zeit gebraucht, um ins Spiel zu finden. Wir haben in der Offensive nicht gut getroffen und mussten einem Rückstand hinterherlaufen“, ärgerte sich Cirkovic. Doch sein Team bekam noch die Kurve, steigerte sich deutlich und verkürzte den Rückstand am Ende des ersten Viertels auf 22:24.

Diesen Trend bestätigten die Westersteder auch im zweiten Spielabschnitt. Die Eagles überzeugten mit gutem Pressing in den Zonen und kamen immer wieder über schnelle Gegenstöße zum Erfolg. Aus einem 30:33-Rückstand (14.) machten die Ammerländer mit einem 12:0-Lauf eine 42:33-Führung. Mit einem 51:43-Vorsprung für die TSG ging es in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel waren die Eagles das spielbestimmende Team. Als Jacob Hollatz in der 27. Minute zwei Freiwürfe erfolgreich zu Punkten zum 76:54 umwandelte, sah alles nach einem klaren Sieg der Gäste aus. „Danach haben wir es aber nicht clever gespielt. Wir wollten das Spiel unbedingt zu Ende bringen, haben durch unseren schnellen Abschlüsse Neustadt wieder ins Spiel gebracht. Wir waren da nicht geduldig genug und haben es unnötig spannend gemacht“, fasste Cirkovic die Schlussphase des dritten Viertels zusammen, in der Neustadt auf 66:78 verkürzen konnte.

So blieb es bis zum letzten Angriff spannend. Piet Niehus traf zwei Freiwürfe zum 97:95, dem Heimteam blieben 1:15 Minuten, um auszugleichen. Doch die Defense der TSG hielt und brachte den Vorsprung über die Zeit. „Am Ende eines langen Tages haben wir durch eine geschlossene Mannschaftsleistung gewonnen. Bei so einer deutlichen Führung müssen wir aber sicherer spielen“, gibt Cirkovic seinem Team mit auf den Weg.

BASKETBALL
Männer, Regionalliga

TSV Neustadt temps Shooters - TSG Westerstede 95:97 (43:51)

TSG: Agbakoko (6), Antunovic (18), Borchers (17), Hemschemeier (11), Hollatz (16), Makivic, Niehus (6), Röglin, Rouiller, Schröder (23)

TSV: Bankole, Delage (2), Doekhi (5), Falmagne, Gerszke, Habtemichael (3), Kakad (20), Martinez Rodriguez (8), Matejcik, Mayika-Lungongo (4), Roberts (17), Salami (36)

nächster Spieltag: Sonntag, 2. Dezember, 15.30 Uhr: TSG Westerstede - RSV Eintracht Stahnsdorf

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Kevin Knoche
 

Eagles wollen Siegesserie gegen Neustadt vorantreiben
TSG Eagles am 24.11.2018 um 13:47 (UTC)
 

Kann die TSG den nächsten Gegner abhängen? Franjo Borchers (am Ball) und sein Team wollen in Neustadt ihre nächste Chance nutzen.

Die Basketballer der TSG Westerstede haben in der Regionalliga derzeit einen Lauf. Nach zwei Siegen in Folge wollen die Eagles nun auch auswärts die nächsten Punkte einsammeln. Die Chance dazu haben die Ammerländer an diesem Samstag um 19.30 Uhr, wenn die Partie bei den TSV Neustadt temps Shooters beginnt.

TSG-Trainer Nenad Cirkovic hat vor allem großen Respekt vor der Heimkulisse in Neustadt. „Zu den Heimspielen kommen dort immer 300 bis 400 Zuschauer, die richtig laut werden können. Das ist natürlich eine tolle Atmosphäre, hoffentlich überdrehen wir dabei nicht“, sagt Cirkovic.

Er rechnet seinem Team gute Chancen aus, wenn es das Niveau der vergangenen beiden Partien erreichen kann. Dafür müsse aber wieder die Aggressivität in der Defense stimmen und die richtige Auswahl zwischen Fastbreaks und ruhig durchgespielten Spielzügen gefunden werden. „Ich bin aber guter Dinge, dass wir das auch gegen Neustadt schaffen können“, gibt sich der TSG-Trainer optimistisch.

Ansonsten sieht Cirkovic zwischen beiden Teams viele Gemeinsamkeiten. Beide Teams würden guten Teambasketball spielen und sich nicht auf einen Topscorer verlassen. Damit bleibt am Ende wieder die übliche Frage nach dem Kader der TSG Eagles.

Doch auch darauf konnte Cirkovic noch keine endgültige Antwort geben. So werden zwar die Spieler des Oldenburger NBBL-Teams fehlen. Ob die Westersteder aber Unterstützung aus der ProB-Mannschaft erhalten, die erst am Sonntag gefordert ist, ist noch offen. „Egal, mit welchem Kader wir in Neustadt auflaufen, ich gehe davon aus, dass wir eine Achter-Rotation auf die Beine stellen können, mit der wir gut mithalten“, sagt Cirkovic.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

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