Basketball in Westerstede

NEWS


TSG punktet als Team in der Verteidigung
TSG Eagles am 23.01.2017 um 08:09 (UTC)
 

Konzentriert zum Auswärtssieg: Armin Musovic (am Ball) steuerte fünf getroffene Dreier und 18 Punkte zum Erfolg der Westersteder in Hannover bei.

Zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt in der Regionalliga haben die Basketballer der TSG Westerstede gesammelt. Beim Tabellennachbarn, den Hannover Korbjägern, setzten sich die Ammerländer 93:75 (46:39) durch und schoben sich damit auf den siebten Tabellenplatz.

Für TSG-Trainer Milos Stankovic war das Teamspiel der große Vorteil seiner Mannschaft: „Wir haben vor allem in der Verteidigung als Team sehr gut funktioniert. Besonders in der Defense und bei den Rebounds hat jeder für seinen Mitspieler gekämpft. Das hat sich am Ende bezahlt gemacht.“

Mit nur acht Spielern waren die Westersteder angereist. Dieser kleine Kader machte seine Aufgabe in Hannover aber von Beginn an richtig gut. Nach der eigenen 14:13-Führung (5. Minute) gaben die Gäste den Vorsprung nicht mehr her. Bis zur Halbzeit (46:39) blieb die Partie aber stets eng.

Die Sieg machten die Eagles dann im dritten Viertel perfekt. „So stelle ich mir unser Spiel vor“, freute sich Stankovic über den starken Auftritt zwischen Minute 20 und 30. 31 Punkte erzielte die TSG und ließ nur 15 zu. Mit dem daraus resultierenden 77:54-Vorsprung ging es ins letzte Viertel. Probleme bekamen die Westersteder dort nicht mehr und konnten sich über einen ungefährdeten Auswärtssieg freuen. Nun hofft Stankovic vor dem Rückspiel gegen Hannover am Samstag auf mehr Kontinuität: „Wir haben immer wieder gute Ansätze, können unser Spiel aber noch nicht über 40 Minuten durchsetzen. Daran wollen wir arbeiten und möglichst schon Samstag Ergebnisse abliefern.“

Basketball-Statistik
Männer, Regionalliga

Hannover Korbjäger - TSG Westerstede 75:93 (39:46)
Hannover: Dallas Anglin (24), Kai-Philipp Deeke, Glen Uwaila Izevbigie (12), Andy Alexis Schiess (8), Stefan Topalovic (9), Joshua William Walters (11), Francesco Yanduka, Arthur Zaletskiy (3), Bart Zents (8)

TSG: Jacob Albrecht (6), Franjo Borchers (9), Danijel Kacarevic, Bahir Karmand (5), Marcel Theodor Keßen (23), Armin Musovic (18), Nigel Pruitt (22), Lucien Schmikale (10)

Nächstes Spiel: TSG Westerstede - Hannover Korbjäger, Samstag, 18.30 Uhr, Hössensporthalle

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

TSG fordert Hannover doppelt
TSG Eagles am 20.01.2017 um 08:11 (UTC)
 

Will mit den Westerstedern am Gegner aus Hannover vorbeiziehen: Eike Weets (am Ball).

Das Hinspiel im Oktober wurde verlegt. Nun müssen die Eagles zunächst nach Hannover reisen, ehe die Korbjäger in der nächsten Woche in Westerstede antreten.

Was eine einzelne Spielverlegung alles bewirken kann, erleben derzeit die Basketballer der TSG Westerstede in der Regionalliga. Innerhalb von zwei Wochen stehen für die Ammerländer sowohl Hin- als auch Rückspiel gegen die Korbjäger Hannover auf dem Spielplan. Da das Hinspiel im Oktober verlegt werden musste, treten die Westersteder am Samstag um 18 Uhr beim Tabellennachbarn an. Das Rückspiel findet dann eine Woche später bei der TSG statt.

Was genau seine Mannschaft in Hannover erwartet, kann TSG-Trainer Milos Stankovic nur schwer einschätzen. In der Winterpause hat sich bei den Hannoveranern viel getan. Vier Spieler verließen den Verein, auch Trainer Ziga Mravljak war bereits im Dezember einem Angebot aus der ersten ungarischen Liga gefolgt. Das Team, das nun vom ehemaligen Co-Trainer Erni Facko geleitet wird, steckte diese Rückschläge aber weg und verkaufte sich bei der 71:85-Pleite gegen Aschersleben teuer. Zudem stieß zuletzt mit dem US-Amerikaner Dallas Anglin ein neuer Spielmacher zum Team.

„Wir müssen uns einfach auf uns selbst konzentrieren“, betont Stankovic, der nach der deutlichen 58:88-Klatsche gegen Rasta Vechta II in der Vorwoche viel mit seiner Mannschaft aufzuarbeiten hatte. Im Training hätte das Team gut mitgezogen. Gegen den Tabellennachbarn – Hannover steht mit ebenfalls sechs Punkten nur knapp vor den Eagles – erwartet Stankovic nun wieder eine Leistungssteigerung.

Mit welchem Team der TSG-Trainer den Konkurrenten überraschen will, ist aber noch unklar. Viele Spieler konnten unter der Woche nicht komplett trainieren und gelten daher für das Auswärtsspiel am Samstag als fraglich. Bereits sicher ist der Ausfall von Robert Drijencic. „Wir werden, egal wer am Ende auf dem Feld steht, wieder alles geben, um zu punkten“, gibt sich Stankovic kämpferisch.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Mathias Freese
 

Neue Trikots für die U12 Junior Eagles
TSG Eagles am 19.01.2017 um 15:01 (UTC)
 


Unsere bis dato ungeschlagenen U12 Junior Eagles haben neue Trikots erhalten. Wir bedanken uns recht herzlich bei Elektrotechnik Nico Kruse für diese Unterstützung!

Elektrotechnik Nico Kruse
 

Sportler des Jahres 2016
TSG Eagles am 19.01.2017 um 13:43 (UTC)
 

Es ist wieder soweit: Im Landkreis Ammerland findet die 19. Sportlerwahl statt – gemeinsam ausgerichtet vom Kreissportbund und der Nordwestzeitung. In einer Vorauswahl wurden jeweils fünf Kandidaten in den Kategorien Mannschaft, Sportler und Sportlerinnen nominiert.

In der Kategorie Mannschaft sind die Eagles für die Saison 2015-2016 und der damit verbundenen Meisterschaft nominiert.

Also, fleißig für die Mannschaft voten!

Hier der Link zur Abstimmung: http://www.nwzonline.de/sportlerwahl-ammerland-abstimmung
 

Gäste führen Eagles vor
TSG Eagles am 16.01.2017 um 07:38 (UTC)
 

Aggressive Verteidigung: Nigel Pruitt (links) und seine TSG-Kollegen wurden von den Vechtaern hart bedrängt.

Nur zu Beginn hielten die Westersteder mit. Am Ende aber stand ein verdienter Erfolg der Gäste.

Tief enttäuscht saß Westerstedes Trainer Milos Stankovic nach dem Schlusspfiff einsam auf der Bank. Seine Basketballer hatten gerade deutlich mit 58:88 im Regionalliga-Heimspiel gegen die Gäste von Rasta Vechta II verloren und waren dabei ohne Chance geblieben. Doch dann rief Stankovic sein Team noch einmal zusammen und richtete den Blick nach vorne. „Diese Niederlage müssen wir wegstecken und uns auf die kommenden wichtigen Spiele konzentrieren”, sagte er mit Blick auf die nächsten zwei Partien gegen die Hannover Korbjäger.

Die Niederlage gegen Vechta schnell abzuhaken, fiel allerdings nicht leicht. Zu deutlich hatten die Gäste das TSG-Team vor allem in der zweiten Hälfte beherrscht und teilweise sogar vorgeführt. Das erste Viertel verlief noch einigermaßen ausgeglichen (19:20), aber bis zur Pause hatten sich die Gäste bereits einen komfortablen Vorsprung von 16 Punkten erarbeitet (30:46). Vechta kam immer besser in die Partie, während die Westersteder zunehmend hinterherliefen.

Für die zweite Hälfte hatten sich die Gastgeber aber viel vorgenommen. Man wollte das Ruder mit mehr Energie und Laufbereitschaft herumreißen und den rund 180 Zuschauern in der Hössenhalle eine doch noch spannende Partie bieten. Stankovic stellte die Abwehr auf Raumverteidigung um. Nach anfänglichen Punkterfolgen aber fanden die Gäste dann doch wieder große Lücken im Abwehrverbund der TSG und zogen immer weiter davon.

Nach dem dritten Viertel war die Vorentscheidung gefallen. Vechta lag mit 72:48 vorn. Für die Westersteder ging es im Schlussviertel nur noch darum, die Niederlage in Grenzen zu halten. Am Ende musste Stankovic zugestehen, dass Vechta an diesem Tag einfach besser war. Seiner Mannschaft habe die nötige Aggressivität gefehlt, um die schnellen Spielzüge der Gäste zu unterbinden. Das habe sich dann in der Offensive ausgewirkt, als seine Spieler häufig zu schnell und unvorbereitet abschlossen.

Bei Vechta überragten insbesondere zwei Spieler: Amenhotep Abif (33) und Neven Zeravica (22) erzielten mehr als die Hälfte der Punkte. Beste Westersteder Punktesammler waren Nigel Pruitt (15) in seinem dritten Spiel für die TSG, Marcel Keßen (13) und Armin Musovic (12).

Die Westersteder bleiben damit in großer Abstiegsgefahr. Nun kommt es auf die nächsten zwei Spiele gegen die punktgleichen Hannover Korbjäger an. „Auf diese Spiele werden wir uns besonders intensiv vorbereiten”, betonte Stankovic. Jeder Spieler wisse, um was es geht.

NWZ-Artikel von Manfred Hollmann
Bild: Manfred Hollmann
 

Eagles setzen auf Aggressivität
TSG Eagles am 13.01.2017 um 08:04 (UTC)
 

Teamplay: Luis Pahl (Nummer 13) stellt einen Block und macht seinem Westersteder Mannschaftskollegen Franjo Borchers (rechts) bei der Partie gegen Alba Berlin II den Weg frei. Die TSG gewann am Wochenende 90:62 gegen Berlin.

TSG-Trainer Stankovic hofft auf eine Wiederholung des Hinspiel-Erfolgs. Sein Mittel: Ballverluste provozieren.

Die Stimmung war gut in dieser Woche bei den Basketballern der TSG Westerstede. Kein Wunder, schließlich hatten die Schützlinge von Trainer Milos Stankovic am Sonntag durch ein fulminantes drittes Viertel die Bundesliga-Reserve von Alba Berlin im Regionalliga-Duell vor heimischer Kulisse mit 90:62 wieder zurück in die Hauptstadt geschickt.

„Auf jeden Fall war die Stimmung besser“, bestätigte der Coach, „aber wir haben auch gut trainiert.“ Denn trotz aller Begeisterung über das Ergebnis und das maßgebliche dritte Viertel – bis zur Pause hatte Stankovic auch die ein oder andere Schwäche bei seiner Mannschaft gesehen. Und die gilt es beim Spiel an diesem Samstag um 18.30 Uhr abzustellen, wenn der SC Rasta Vechta II in die Sporthalle an der Jahnallee kommt.

„Das war defensiv nicht das beste Niveau“, erklärt Stankovic mit Blick auf die erste Halbzeit gegen Alba II. Danach habe sich das deutlich gebessert, doch diese aggressive Verteidigung müsse das Team über das ganze Spiel halten. „Das haben wir im Training versucht, und viel gesprochen“, erklärt Stankovic.

Gerade gegen Vechta sei das wichtig, betont der TSG-Trainer. „Vechta ist eine athletische Mannschaft, die Spieler laufen viel. Wir müssen durch eine aggressive Verteidigung Ballverluste provozieren“, verrät der Trainer einen Teil seines Match-Plans.

Die Mannschaft habe sich gut vorbereitet, sagt Stankovic: „Vechta ist Fünfter und hat eine sehr gute, junge Mannschaft – eine Mischung aus starken ausländischen Spielern, dem Kroaten Neven Zeravica und dem US-Amerikaner Kazembe Abif, sowie einigen Jugend-Nationalspielern wie Philipp Herkenhoff. Das Team entwickelt sich sehr gut.“ Herkenhoff wird in Westerstede jedoch nicht dabei sein, da er wohl beim Allstar-Game der Nachwuchs-Bundesliga auf dem Parkett steht.

Zwar haben die Eagles das Hinspiel im Rasta-Dome zum Saisonauftakt gewonnen. „Da waren aber zwei Topscorer nicht dabei“, sagt Stankovic – unter anderem Zeravica, den Vechta erst danach holte. Deshalb sei Vechta Favorit, aber: „Zu Hause mit unseren Fans im Rücken haben wir Chancen, erneut zu gewinnen“, ist der TSG-Trainer zuversichtlich. Stankovic weiß, dass auch sein Team immer besser wird: „Ich hoffe, dass wir unsere gute Entwicklung fortsetzen können.“

NWZ-Artikel von Mathias Freese
Bild: Mathias Freese
 

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