Basketball in Westerstede

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TSG-Talente testen gegen Lüdenscheid
TSG Eagles am 19.05.2017 um 06:44 (UTC)
 

Zuletzt noch das Basketball Camp – nun auf in den Pott: Die Jugendbasketball-Abteilung der TSG Westerstede Eagles erlebt zurzeit aufregende Wochenenden. Die Punktspielsaison ist zwar beendet, doch die nächsten Spiele stehen schon an. An diesem Wochenende machen sich fünf Jugendmannschaften (von der U10 bis U18) gemeinsam auf den Weg nach Lüdenscheid, um dort gegen die Nachwuchsbasketballer der „Baskets Lüdenscheid“ eine Reihe von Freundschaftsspielen zu absolvieren.

Bereits in der vergangenen Saison fuhr die gesamte Jugendabteilung auf ein Freundschaftsspiel-Wochenende. Anders als bei der letzten Fahrt in die niederländische Hafenstadt Rotterdam, treffen die Eagles nun auf einen Gegner, welcher sehr ähnliche Strukturen wie die Westersteder aufweist. Die Männermannschaft spielt in der regionalen Oberliga und auch die Jugendmannschaften sind teils in hohen Spielklassen und Ligen aktiv.

Die einzelnen Teams der Eagles freuen sich auf den direkten Vergleich gegen die Nordrhein-Westfalen und hoffen, sehr erfolgreich den Weg zurück nach Westerstede antreten zu können.

NWZ-Artikel
 

Westersteder Talente kommen bei Basketball-Trainingscamp groß raus
TSG Eagles am 16.05.2017 um 08:35 (UTC)
 



Ein großer Erfolg war auch in diesem Jahr das Jugendcamp der Basketballer der TSG Westerstede. Mehr als 50 Kinder waren an zwei Tagen aktiv. Milos Stankovic freute sich darüber, dass viele Kinder gekommen waren, die noch nicht im Verein Basketball spielen. Zusammen mit Ingo Spree, Bahir Karmand, Hauke Carstens und Hermann Peker betreute Stankovic die Kinder. Als Überraschung schauten auch Marcel Keßen und Marko Bacak von den Baskets Oldenburg vorbei. Der Förderverein der Basketballer hatte den Kindern an beiden Tagen ein kostenloses Mittagessen gesponsort.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

Stankovic verlässt TSG Eagles
TSG Eagles am 11.05.2017 um 13:21 (UTC)
 

Verlässt die TSG nach zehn Jahren: Milos Stankovic.

Bei der Basketball-Abteilung der TSG Westerstede wird es in der neuen Saison eine große Veränderung geben. Milos Stankovic, der sich als Spieler und Trainer bei der TSG verdient gemacht hat, wird den Verein zur neuen Saison verlassen. „Es geht nicht nur ein Sportler, hier geht ein toller Mensch und ein echtes TSG-Urgestein. Für uns als Verein ist das aber ein großer Einschnitt“, erklärte TSG-Abteilungsleiter Andreas Schütte.

Wohin es Stankovic verschlägt, ist noch unklar. Stankovic, der vor zehn Jahren als Spieler aus der NBBL nach Westerstede kam und seit 2010 als Spielertrainer die erste Männermannschaft betreute, sagte, dass er sich sportliche weiterentwickeln wolle. „Westerstede wird aber immer meine zweite Heimat bleiben. Ich bedanke mich für die tolle Zeit beim Vorstand, den Spielern und auch bei den Jugendteams. Das familiäre Verhältnis war immer ein großes Plus hier“, sagte Stankovic. „Mit seinen Qualitäten war es uns klar, dass Milos nicht ewig hierbleiben wird. Als TSG endet die Entwicklung aber mit der 1. Regionalliga, was für uns schon ein großer, toller Schritt ist“, fügte Schütte an.

Nicht nur der Aufstieg in die 1. Regionalliga und der anschließenden Klassenerhalt in der Premierensaison war auf Stankovics großes Engagement zurückzuführen. Auch die Jugendabteilung wuchs unter seinem Einsatz. „Wir hatten noch nie so viele Kinder dabei und so viele Teams in den verschiedenen Altersklassen aktiv. Das hat sich unter Milos sehr gut entwickelt“, lobte Schütte.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

„Haben Situation gut gemeistert“
TSG Eagles am 05.05.2017 um 07:11 (UTC)
 

Gut gelaunt zum Klassenerhalt: Milos Stankovic (r.) hatte auch mit den Schiedsrichtern nicht viel zu hadern.

In ihrer ersten Regionalliga-Saison hatten die Eagles mit vielen Verletzungsproblemen zu kämpfen. Das Saisonziel wurde dennoch vorzeitig erreicht.

Frage: Milos Stankovic, die Saison 2016/17 ist jetzt seit ein paar Wochen vorbei. Wenn du noch einmal zurückblickst, wie bewertest du die Spielzeit?

Milos Stankovic: Als aller erstes haben wir natürlich unser Ziel erreicht. Wir wollten in unserer ersten Saison in dieser Liga den Klassenerhalt erreichen – und das haben wir bereits vier Spieltage vor Saisonende geschafft. Wir wussten, dass es eine sehr schwere Saison wird, da wir sechs Spieler haben, die gleichzeitig noch in Oldenburg in der ProB aktiv sind. Durch zahlreiche Verletzungen, sowie die späte Integration der beiden Nachverpflichtungen Nigel Pruitt und Marcel Keßen, wurde uns die Saison natürlich nochmals erschwert.

Frage: Ihr habt in dieser Saison mehr als 20 verschiedene Spieler eingesetzt. Wie schwierig war es für die Mannschaft, sich zu finden und einzuspielen?

Stankovic: Das war auf jeden Fall eine große Herausforderung für die Spieler. Durch die zahlreichen Verletzungen, konnten wir nicht ein einziges mal mit dem vollen Kader antreten. Die Mannschaft hat sich auch dementsprechend schwer getan, einen Rhythmus zu finden. Besonders die langen Ausfälle von Haris Hujic, Fabian Lühring, Marc Preemann und Til Isemann, welche sehr wichtige Rollen in der Mannschaft spielen, waren schwer zu kompensieren. Ich muss den übrigen Spielern jedoch ein großes Lob aussprechen. Sie haben die Situation sehr gut gemeistert.

Frage: Es war die erste Saison in der 1. Regionalliga. Wie groß war die Umstellung zwischen den beiden verschiedenen Spielklassen?

Stankovic: Die Umstellung war wirklich nicht leicht. Der halbe Kader wurde vor der Saison ausgetauscht und wir hatten viele Spieler, die vorher noch nie auf so einem hohen Niveau gespielt haben. Besonders am Anfang hat sich das bemerkt gemacht, da wir sehr inkonstant gespielt haben. Auch der organisatorische Aufwand war groß. Ohne die zahlreichen Helfer und Sponsoren wäre der Aufstieg und diese tolle Saison nicht möglich gewesen.

Frage: Wie du gesagt hast, hattet ihr sechs Spieler mit Doppelbelastung. Wie gut funktionierte die Zusammenarbeit mit der Baskets Akademie Weser-Ems?

Stankovic: Das hat wirklich sehr gut geklappt. Durch gute Kommunikation mit dem Trainer der ProB-Mannschaft, Artur Gacaev, haben wir die Situation für die Jungs sehr gut gelöst. Wir haben für die Spieler einen tollen Trainings- und Spielplan ausgearbeitet, damit keine Überbelastung entstand.

Frage: Jetzt steht natürlich die sehr lange Sommerpause an, bevor die nächste Saison erst im Herbst wieder startet. Wann nehmt ihr das Training wieder auf und startet in die Vorbereitung für die nächste Spielzeit?

Stankovic: Wir sind bereits wieder mit dem Training angefangen. Die Jungs sind wirklich sehr fleißig, so dass die sportliche Vorbereitung schon begonnen hat. Natürlich werden uns einige Spieler verlassen und neue Akteure dazu geholt. In den kommenden Wochen werden wir dann auch mit den ersten Gesprächen beginnen.

SAISON IN ZAHLEN

In ihrer Premierensaison haben die Basketballer der TSG Westerstede den neunten Platz von elf gestarteten Teams belegt. Nach dem Rückzug der Hannover Korbjäger war der Klassenerhalt frühzeitig gesichert.

Vier Siege konnten die Ammerländer in den 18 Partien einfahren.

Gleich am ersten Spieltag ließen die Eagles mit einem Auswärtssieg beim SC Rasta Vechta II aufhorchen. Es folgten Erfolge gegen die WSG Königs Wusterhausen (8. Spieltag), Alba Berlin II (11. Spieltag) und gegen die Weser Baskets (20. Spieltag). Auch die beiden aus der Wertung gestrichenen Duelle mit Hannover wurden gewonnen.

Der höchste Sieg war der 90:62-Heimerfolg gegen Alba Berlin. Die deutlichste Niederlage setzte es im Rückspiel gegen Rasta Vechta mit 58:88.

Die beste Punktestatistik bei den Westerstedern erreichte Nigel Pruitt, der in elf Partien durchschnittlich 20,2 Punkte erzielte und damit ligaweit auf Rang 14 steht. In der Reboundwertung konnte Lukas Higgen am meisten überzeugen. In 16 Partien holte er sich 77 zweite Bälle ab (ligaweit Rang 24.). Als bester Westersteder Passgeber darf sich Armin Musovic fühlen. 45 Assists in 12 Spielen bedeuten Rang 12.

NWZ-Artikel von Tom Ole Theilken
Bild: Lars Puchler
 

Training bei Westersteder Eagles
TSG Eagles am 28.04.2017 um 06:45 (UTC)
 

Traditionell laden die Basketballer der TSG Westerstede zum Junioren-Trainingscamp ein. Alle Nachwuchsspieler zwischen sechs und 16 Jahren – egal, ob im Verein angemeldet oder nicht – können daran teilnehmen. Trainiert wird am Samstag und Sonntag, 13. und 14. Mai, von 10 bis 15 Uhr in der Robert-Dannemann-Sporthalle in Westerstede.

Auch in diesem Jahr rechnen die Basketballer mit 60 bis 70 Kindern. „Der Spaß am Basketball steht bei uns an diesen beiden Tagen natürlich im Vordergrund“, betont Milos Stankovic von der TSG. Die Jugendlichen bekommen die technischen Grundlagen des Sports in Übungen und Spielen gezeigt. „Die Kinder können sich aber auch auf den ein oder anderen Überraschungsgast freuen“, verrät Stankovic.
Die Teilnahme am Camp, das gemeinsam mit der Baskets Akademie Oldenburg ausgerichtet wird, ist kostenlos. Neben den Trainingseinheiten wird für die Kinder Trinken und ein Mittagessen gestellt. „Dafür danken wir erneut unserem Förderverein, der die Kosten übernimmt“, lobt Stankovic.

Anmeldungen erbittet der Trainer per E-Mail unter mls_stnk@yahoo.com oder unter der Telefon   0157/31577195.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
 

Korbjäger will hoch hinaus
TSG Eagles am 13.04.2017 um 08:21 (UTC)
 

Der orangene ist sein Lieblingsball: Jarne Poelmeyer ist Landesmeister im Basketball

Der 13-Jährige aus Apen spielt für die TSG Westerstede und den Oldenburger TB. Sein nächstes Ziel sind Sichtungstrainings für die Jugend-Basketball-Bundesliga.

Seinem Traum vom Profi-Basketballer ist der 13-jährige Aper Jarne Poelmeyer wieder ein Stück näher gekommen. Der Point Guard schaffte nun den Sprung in den Niedersachsen-Kader seiner Altersklasse.

Der Ammerländer hatte zum ersten Mal mit fünf Jahren den orangenen Ball in der Hand. Schnell wurde ihm klar, dass er seinen Sport gefunden hatte. Heute – acht Jahre später – gehört Poelmeyer zu den besten 15 Spielern seiner Altersklasse in Niedersachsen.

„Man wird erst zu ein paar Trainingseinheiten eingeladen, dann geht es mit Turnieren weiter. Im letzten Auswahltraining habe ich den Sprung in den Kader geschafft. Das war ein tolles Gefühl“, freut sich der Ammerländer Basketballer. Bei den Nachwuchsteams der TSG Westerstede und beim Oldenburger TB, bei denen der Aper mit Doppelspielrecht auf Punktejagd geht, hatte er sich bestens auf die Auswahl vorbereitet.

Nun kommt zu seinen zwei Trainingseinheiten in Westerstede und einer Einheit in Oldenburg noch das Kader-Training hinzu. Einmal im Monat trifft sich das Team zur gemeinsamen Übung. Dass der Wochenplan für den 13-Jährigen neben der Schule mittlerweile ziemlich voll wird, sei kein Problem.

„Noch geht das alles irgendwie“, sagt Jarne Poelmeyer und lacht.
Doch die Berufung in den Kader war nicht der einzige Erfolg in letzter Zeit. Mit dem Oldenburger TB sicherte sich der Aper die Niedersachsen-Meisterschaft der Altersklasse U 14. In der Endrunde setzte sich der Ammerländer mit seinem Team klar mit 116:44 gegen RW Cuxhaven durch. Beide Teams treten nun in der Endrunde der Regionalliga-Meisterschaft an.

Doch der 13-Jährige will hoch hinaus. „Jeder träumt davon, einmal Profispieler zu werden. Das wird natürlich schwer, aber nicht unmöglich“, sagt Poelmeyer. Besonders im Duell Eins-gegen-Eins und im Dribbling will sich das Talent noch weiterentwickeln. „Ich hätte in meinem Spiel gerne mehr Zug zum Korb“, sagt der Point Guard, der aber auch auf der Small-Forward-Position eingesetzt werden kann. Reichlich Erfahrung, auch gegen ältere Gegenspieler, hat der Aper bei der TSG Westerstede schon gesammelt.

Als nächstes Ziel hat sich Poelmeyer die Sichtungstrainings für die Jugend-Basketball-Bundesliga in der neuen Saison gesetzt. „Dort möchte ich mich gerne beweisen und auf meine Chance hoffen“, gibt sich der Ammerländer optimistisch.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

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