Basketball in Westerstede

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Eagles haben Wunden geleckt
TSG Eagles am 24.11.2017 um 07:44 (UTC)
 

Auf Distanz gehalten: Die TSG Westerstede um Armin Musovic (am Ball) besiegte Alba Berlin II in der Vorsaison im Heimspiel deutlich mit 90:62.

Am Samstagabend hat die TSG das zweite Team von Alba Berlin zu Gast. Die Westersteder wollen ihrem Publikum einen guten Auftritt schenken.

Von hängenden Köpfen war unter der Woche bei den Basketballern der TSG Westerstede keine Spur. Auch nach der bereits zweiten Niederlage in der Overtime in dieser Regionalliga-Saison richteten die Ammerländer den Blick nach vorne. Denn an diesem Samstag steht um 18.30 Uhr ein weiteres wichtiges Duell gegen einen Tabellennachbarn auf dem Programm. Die Eagles begrüßen die Albatrosse von Alba Berlin II in Westerstede.

Auch TSG-Trainer Nenad Cirkovic gab zu, dass die Niederlage in Vechta noch nicht ganz verdaut ist. „So eine Pleite ist immer schwer. Ich hoffe aber darauf, dass wir am Wochenende wieder mehr Glück haben werden“, so Cirkovic. Gleichzeitig nimmt er sein Team aber in die Pflicht: „Wir haben ein Heimspiel und freuen uns auf viele Zuschauer, denen wir eine tolle Show bieten wollen.“

In der Vorsaison kamen die Eagles-Fans im Spiel gegen die Berliner voll auf ihre Kosten. Gleich mit 90:62 setzten sich die Ammerländer durch und ließen den Gästen keine Chance. Auch am Samstag rechnet sich Cirkovic gute Chancen aus. „Wir müssen an die starke zweite Halbzeit gegen Vechta anknüpfen. Es wird nicht einfach, aber wir müssen den Fokus wieder mehr auf unser Spiel legen“, betont Cirkovic. Schließlich sei Vieles im Umgang mit den Grundlagen reine Kopfsache, sagt der TSG-Trainer.

Deshalb müsse sein Team auch im Spiel jederzeit hellwach sein. „Box-Out, Turnover vermeiden und clevere Lösungen finden – all diese Dinge machen es uns leichter, die Spiele zu gewinnen“, weiß Cirkovic.

Optimistisch blickt der TSG-Trainer auch auf seinen Kader. Zwar konnten einige Spieler unter der Woche nicht komplett mittrainieren. Cirkovic glaubt aber, dass er am Samstag wieder auf seinen gesamten Kader zurückgreifen kann. „Bis Samstag ist noch genug Zeit. Und wir haben in Vechta gesehen, wie wichtig ein großer Kader sein kann“, erinnert Cirkovic.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Mathias Freese
 

TSG fehlt Glück in Overtime
TSG Eagles am 20.11.2017 um 08:39 (UTC)
 

War mit 30 Punkten bester Scorer bei der TSG: Robert Drijencic.

Für die Ammerländer war es bereits die zweite Niederlage in der Verlängerung in dieser Saison. Trainer Nenad Cirkovic ärgerte sich über die schwache erste Halbzeit.

Die starke Aufholjagd wurde nicht belohnt: Bereits zum zweiten Mal in dieser Saison müssen sich die Basketballer der TSG Westerstede in der Overtime geschlagen geben. Beim SC Rasta Vechta II unterlag der Ammerländer Regionalligist mit 115:117. Am Ende der regulären Spielzeit hatte es 92:92 gestanden.

Trotz der Niederlage war Trainer Nenad Cirkovic stolz auf seine Spieler: „Was wir hier für ein Comeback gezeigt haben, war einfach toll. Das war die richtige Antwort auf die schwache erste Hälfte.“ Am Ende sei dem Team, dass nur mit kleiner Rotation von nur acht Spieler startete, in der zweiten Verlängerung die Kraft ausgegangen. „In einem normalen Spiel reicht der Kader vollkommen aus. In der zweiten Overtime war es am Ende hart für die Jungs“, gab Cirkovic zu.

Dennoch war das Auswärtsspiel in Vechta auch eine vergeben Chance für die Eagles. Denn mit einer nicht ganz so katastrophalen ersten Hälfte wäre auch ein Sieg durchaus möglich gewesen. Aber eine Trefferquote von nur 20 Prozent aus dem Feld im ersten Durchgang warfen die Westersteder weit zurück. Mit einem 30:61-Rückstand wurden die Seiten gewechselt.

„Wir haben im ersten Durchgang keine Lösungen gefunden und nur geschossen und wenig getroffen“, fasste Cirkovic zusammen. In der zweiten Hälfte hatte sein Team aber an den richtigen Schrauben gedreht.

Aus einer energischeren Defense kamen die Ammerländer Punkt um Punkt heran. Mit 59:74 ging es ins letzte Viertel. Und dort drehten die Eagles komplett auf. Eine Minute vor dem Ende hatte die TSG das Spiel nach einem Korbleger von Topscorer Robert Drijencic (30 Punkte) beim 92:90 gedreht. Doch ein Korbleger von Fynn Aumann neun Sekunden vor dem Ende rettete Rasta in die Overtime.

Auch in der Verlängerung blieb die Partie eng. Drei Sekunden vor dem Ende versuchte Franjo Borchers beim 105:105 einen Dreier, doch vergab den Wurf aus schwieriger Position. Es gab also noch einmal fünf Minuten drauf.

Und auch diese Schlussphase hatte es in sich. Sieben Sekunden vor dem Ende lag die TSG mit 115:116 hinten, war aber in Ballbesitz. Nach der Auszeit verlor Piet Niehus aber den Ball und Rastas Radii Caisin machte mit einem getroffnen Freiwurf den Heimsieg perfekt.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

Posse um US-Amerikaner endet
TSG Eagles am 18.11.2017 um 09:41 (UTC)
 

Übertraf die Erwartungen bei der TSG Westerstede in der Vorsaison: der US-Amerikaner Nigel Pruitt.

In der Vorsaison waren die Westersteder vom US-Amerikaner Nigel Pruitt begeistert. Jetzt wollen sich die Ammerländer ohne Verstärkung durchsetzen: Am besten schon am Samstag bei Rasta Vechta II.

Gerne werden sich die Verantwortlichen der TSG Westerstede an Nigel Pruitt zurückerinnern. Der US-Amerikaner stieß in der vergangenen Regionalliga-Saison kurz vor Weihnachten zum Team und hatte großen Anteil daran, dass die Basketballer der TSG Westerstede am Ende den Klassenerhalt schafften. Mit durchschnittlich 20 Punkten in seinen elf absolvierten Partien zählte der 22-jährige Power Forward zu den 15 besten Scorern der Liga.

So eine Verstärkung erhofften sich die Ammerländer auch in diesem Jahr von Christopher Lee. Der US-Amerikaner sollte in die Fußstapfen von Pruitt treten. Die Westersteder waren zunächst von ihrem Neuzugang begeistert. Von Beginn an überzeugte Lee im Training und kam auch bei seinen Teamkollegen gut an. Dann aber der Rückschlag: Bei einer Untersuchung wurde festgestellt, dass Lee an einem Knorpelschaden leidet und in dieser Saison wohl keine Partie mehr bestreiten können wird.
Bei der TSG war man sich einig: Die Suche nach Verstärkung sollte weitergehen. Und in Raymond Mitchell hatte man seinen Wunschspieler für die Position vier auch schnell gefunden. Heute, knapp einen Monat später, ist auch die Akte Mitchell bereits wieder geschlossen. Der US-Amerikaner schloss sich dem Team von Al Salfa in Saudi-Arabien an.

Um das Missverständnis zu erklären, muss Uwe Kroon, der Basketball-Abteilungsleiter der TSG Westerstede, aber weiter ausholen.

Rund einen Monat haben die Westersteder um die Freigabe vom peruanischen Verband gekämpft, die Anmeldungen für die Ausländerbehörde bearbeitet und gehofft, dass Mitchell endlich sein Debüt im TSG-Trikot geben kann.

Doch alles kam anders. Vor dem Heimspiel gegen Bergedorf hätte Mitchell auflaufen können, doch er stand nicht im Kader. „Er hatte nicht die nötige Motivation gezeigt, um der Mannschaft auf dem Court zu helfen. So einen Spieler stelle ich nicht auf“, sagte Trainer Nenad Cirkovic.

Auch in der folgenden Woche stand Mitchell nicht auf dem Spielbericht. „Er hat sich bei uns gemeldet und wollte in die USA zurückkehren. Sein Vater sei krank und er haben den Kopf nicht frei, um an Basketball zu denken“, erinnert sich Kroon. In Rücksprache mit dem Vereinsvorstand lösten die Westersteder den Vertrag auf. Mehrkosten seien dadurch nicht entstanden, betont Kroon.

Die Geschichte bekam in dieser Woche aber die wohl skurrilste Wendung. „Montag ist Raymond geflogen, Dienstag fragte er bei uns wegen einer Freigabe an. Er habe ein Angebot aus Saudi-Arabien erhalten“, erklärt Kroon. Auf der Internetseite eurobasket.com ist Mitchell bereits seit kurzem als Spieler vom Team Al Salfa gelistet.

„Er hat leider nie die richtige Mentalität gezeigt und keinen Zugang gefunden“, bedauert Kroon: „Für uns ist das sportlich natürlich bitter.“ In den nächsten Monaten werde man sich nicht mehr um einen Amerikaner bemühen,“ betont der Abteilungsleiter.

Sorgen macht sich Kroon um das Team dennoch nicht. Er rechnet seinen Eagles an diesem Samstag um 14 Uhr bei der zweiten Mannschaft von Rasta Vechta gute Chancen aus. „Die zwei Siege zuletzt haben gezeigt, dass die Mannschaft auch ohne Amerikaner gut in der Liga mithalten kann“, lobt Kroon das Team: „Die nächsten Spiele sind aber richtungsweisend.“

Besonders Marcello Schröder, der zuletzt 22 und 37 Punkte erzielte, sei ein gutes Beispiel dafür, wie viel Potenzial in der Mannschaft steckt, sagt Kroon.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Volkhard Patten
 

Neue Trikots für die U10 Eagles
TSG Eagles am 14.11.2017 um 11:04 (UTC)
 





Unsere bis dato ungeschlagenen U10 Junior Eagles haben neue Trikots erhalten. Wir bedanken uns recht herzlich bei der Ammerländer Versicherung für diese Unterstützung!

Ammerländer Versicherung
 

Westersteder überstehen Abenteuer ohne Probleme
TSG Eagles am 13.11.2017 um 18:40 (UTC)
 

Zog mit der TSG Westerstede am Konkurrenten vorbei: Jacob Hollatz (am Ball, hier gegen Bitterfeld).

Das Auswärtsspiel beim TuS Ebstorf werden die Basketballer der TSG Westerstede sicherlich nicht so schnell vergessen. Nicht nur, weil die Eagles beim 94:72 (42:44) ihren zweiten Sieg in der laufenden Regionalliga feiern konnten. Vor allem die chaotische Anreise in die Lüneburger Heide machte es dem Team besonders im ersten Durchgang schwer, richtig ins Spiel zu finden.

Trainer Nenad Cirkovic sprach von einem „kleinen Abenteuer“, das sein Team unterwegs erlebte. Denn nach einem Stau kamen die Eagles erst kurz vor Spielbeginn in Ebstorf an und mussten ohne großartiges Aufwärmprogramm in die Partie gehen. „Man kann kaum schlechter in eine Partie gehen. Das hat man unserem Spiel in der ersten Halbzeit deutlich angemerkt“, haderte Cirkovic.

Umso erfreuter war er, dass sich sein Team zunächst nicht hat von den Nebengeräuschen stören lassen. Mit einer 23:17-Führung beendeten die Ammerländer das erste Viertel. Danach kam aber der Einbruch. Besonders bei Fastbreak-Situationen unterliefen den Eagles einige Fehler, die die Gastgeber nutzten, um mit 44:42 in die Pause zu gehen.

Sorge machte sich Cirkovic da aber nicht: „Ich habe den Jungs gesagt, dass die zweite Halbzeit unsere Hälfte wird, wenn wir so weiterkämpfen.“ Und das taten seine Spieler. Besonders in der Defensive machten die Eagles einen Schritt nach vorne. Angeführt von den Topscorern Marcello Schröder (22 Punkte) und Till Isemann (20) drehten die Eagles das Ergebnis in ein 69:63, mit dem es ins letzte Viertel ging. Dort übernahmen die Westersteder dann vollkommen die Kontrolle, ließen nur noch neun Punkte zu und feierten am Ende einen überzeugenden 94:72-Auswärtssieg in Ebstorf.

BASKETBALL

Männer, Regionalliga

TuS Ebstorf - TSG Westerstede 72:94 (44:42)

TSG: Borchers (5), Drijencic (17), Hollatz (15), Isemann (20), Karmand (2), Musovic (8), Niehus (5), Schröder (22), Werner

beste Scorer TuS: Burda (25), Dueholm (12), Lopez Acebedo (14)

nächster Spieltag: Samstag, 18. November, 14 Uhr: SC Rasta Vechta II - TSG Westerstede

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

TSG reist mit Mut und großem Team nach Ebstorf
TSG Eagles am 12.11.2017 um 13:09 (UTC)
 

Viele Möglichkeiten: Westerstedes Trainer Nenad Cirkovic (in rot) hat am Samstag in Ebstorf seinen gesamten Kader komplett beisammen.

Der Druck hat sich ein wenig gelöst bei den Basketballern der TSG Westerstede. Unter der Woche war den Spielern im Training nach dem ersten Saisonsieg in der Regionalliga gegen Bergedorf deutlich anzumerken, dass das Team nun in der Liga angekommen ist. Ausruhen können sich die Eagles aber nicht. Das Auswärtsspiel beim TuS Ebstorf am Samstag um 19 Uhr ist ein ganz entscheidendes Duell, weiß auch Trainer Nenad Cirkovic.

Denn in Ebstorf treffen die Ammerländer auf das Tabellenschlusslicht, das als einziges Team in der Liga noch auf den ersten Saisonsieg wartet. „Ich erwarte von meinen Team jetzt aber, dass wir den Fokus komplett auf den Gegner legen. Auch wenn Ebstorf in der Tabelle hinter uns liegt, wird das kein einfaches Spiel für uns“, ist sich Cirkovic sicher. Er geht davon aus, dass auch die Gastgeber diese Partie als Chance sehen und um den Sieg kämpfen werden.

Sorgen, dass sein Team mit der Situation nicht umgehen kann, hat Cirkovic aber nicht. „Der erste Sieg war für uns natürlich sehr wichtig. Aber uns war klar, dass er irgendwann kommen wird, wenn wir uns von Spiel zu Spiel weiter verbessern werden“, lobt der Coach die Entwicklung seines Teams.
In der Lüneburger Heide können die Westersteder zudem auf den gesamten Kader zurückgreifen. Nachdem zuletzt nur acht Spieler beim Sieg gegen Bergedorf auf dem Spielbericht standen, hat Cirkovic nun wieder die Wahl. „Die Voraussetzungen sind für uns jetzt wieder besser. Ich hoffe, dass wir diese Ausgangslage auch nutzen können“, sagt der Trainer.

Denn nach dem starken Auftaktprogramm mit vielen Teams aus der oberen Tabellenhälfte warten nun in nächster Zeit eher die Gegner, mit denen sich die TSG auf Augenhöhe messen kann. Da könnte ein Sieg in Ebstorf den Beginn einer wichtigen Serie im Kampf um den Klassenerhalt einläuten.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

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