Basketball in Westerstede

NEWS


TSG reist mit Mut und großem Team nach Ebstorf
TSG Eagles am 12.11.2017 um 13:09 (UTC)
 

Viele Möglichkeiten: Westerstedes Trainer Nenad Cirkovic (in rot) hat am Samstag in Ebstorf seinen gesamten Kader komplett beisammen.

Der Druck hat sich ein wenig gelöst bei den Basketballern der TSG Westerstede. Unter der Woche war den Spielern im Training nach dem ersten Saisonsieg in der Regionalliga gegen Bergedorf deutlich anzumerken, dass das Team nun in der Liga angekommen ist. Ausruhen können sich die Eagles aber nicht. Das Auswärtsspiel beim TuS Ebstorf am Samstag um 19 Uhr ist ein ganz entscheidendes Duell, weiß auch Trainer Nenad Cirkovic.

Denn in Ebstorf treffen die Ammerländer auf das Tabellenschlusslicht, das als einziges Team in der Liga noch auf den ersten Saisonsieg wartet. „Ich erwarte von meinen Team jetzt aber, dass wir den Fokus komplett auf den Gegner legen. Auch wenn Ebstorf in der Tabelle hinter uns liegt, wird das kein einfaches Spiel für uns“, ist sich Cirkovic sicher. Er geht davon aus, dass auch die Gastgeber diese Partie als Chance sehen und um den Sieg kämpfen werden.

Sorgen, dass sein Team mit der Situation nicht umgehen kann, hat Cirkovic aber nicht. „Der erste Sieg war für uns natürlich sehr wichtig. Aber uns war klar, dass er irgendwann kommen wird, wenn wir uns von Spiel zu Spiel weiter verbessern werden“, lobt der Coach die Entwicklung seines Teams.
In der Lüneburger Heide können die Westersteder zudem auf den gesamten Kader zurückgreifen. Nachdem zuletzt nur acht Spieler beim Sieg gegen Bergedorf auf dem Spielbericht standen, hat Cirkovic nun wieder die Wahl. „Die Voraussetzungen sind für uns jetzt wieder besser. Ich hoffe, dass wir diese Ausgangslage auch nutzen können“, sagt der Trainer.

Denn nach dem starken Auftaktprogramm mit vielen Teams aus der oberen Tabellenhälfte warten nun in nächster Zeit eher die Gegner, mit denen sich die TSG auf Augenhöhe messen kann. Da könnte ein Sieg in Ebstorf den Beginn einer wichtigen Serie im Kampf um den Klassenerhalt einläuten.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

TSG Westerstede ringt Tabellendritten nieder
TSG Eagles am 06.11.2017 um 08:25 (UTC)
 

Topscorer: Westerstedes Marcello Schröder

Als Marcello Schröder 30 Sekunden vor Ablauf der Spielzeit einen Offensivrebound holte und zum 98:90 gegen die TSG Bergedorf traf, gab es für die Verantwortlichen der TSG Westerstede kein Halten mehr. Am Ende gewann der Basketball-Regionalligist mit 100:90. Nach fünf Niederlagen in Serie konnten die Spieler von Trainer Nenad Cirkovic erstmalig jubeln.

„Es war klasse, mit was für einem Engagement die Jungs von Anfang an aufgetreten sind. Die Energie stimmte zu jedem Zeitpunkt“, freute sich Cirkovic. Dabei standen die Chancen vor dem Spiel für die Ammerländer alles andere als gut. Mit dem Tabellendritten aus Bergedorf erwartete die TSG ein harter Gegner. Zudem musste Cirkovic auf die Oldenburger ProB-Akteure verzichten und hatte somit nur acht Spieler zur Verfügung.

Jedoch legten die Westersteder um Kapitän Mico Ilic von der ersten Minute an eine tolle kämpferische Einstellung an den Tag. Besonders das erste Viertel verlief sehr ausgeglichen und unterhaltsam. Beide Teams schenkten sich nichts und überzeugten durch hohe Trefferquoten. Auch in den zweiten zehn Minuten verlangten die Westersteder den Bergedorfern alles ab. Mitte des zweiten Viertels setzten sich die Gäste erstmals auf sieben Zähler ab. Doch auch auf diese kleinen Schwächephasen im Spiel hatte Westerstede immer wieder eine Antwort. Zur Halbzeit führte Bergedorf somit nur knapp mit 43:47.

Nach der Pause schafften es die Gäste vermehrt die Zone der Hausherren zu attackieren. Die Westersteder Aufbauspieler Franjo Borchers und Bahir Karmand wurden zudem nun viel enger verteidigt. Durch einen 9:0-Lauf setzten sich die Gäste aus Bergedorf bis zum Ende des Viertels auf 64:74 ab.

Angeführt von Schröder, der am Ende mit 37 Punkten zum Topscorer avancierte, holten die Westersteder den Rückstand in nur zwei Minuten wieder auf. Ein 13:0-Lauf ebnete schließlich den Weg für den ersten Saisonsieg.

Cirkovic war nach dem Spiel sichtlich stolz auf sein Team: „Ich kann meinen Spielern nur gratulieren. Das war ein wahrer Teamerfolg und eine echte Energieleistung.“

NWZ-Artikel von Tom Ole Theilken
Bild: Tom Ole Theilken
 

Nächster Brocken läutet an Tür
TSG Eagles am 04.11.2017 um 10:16 (UTC)
 

Stopft den Ball in den Korb: Center Till Isemann von der TSG Westerstede (weiß) beim Heimspiel gegen die Rendsburg Twisters.

Die TSG Westerstede hat an diesem Sonntag den nächsten starken Gegner vor der Brust. Beim Spiel gegen Bergedorf wird der Regionaligist erneut auf seine ProB-Spieler verzichten müssen.

Keine leichte Aufgabe erwartet die Basketballer der TSG Westerstede an diesem Sonntag in der Sporthalle Jahnallee. Der Regionaligist empfängt um 14 Uhr die TSG Bergedorf.

„Es wird ein hartes Spiel“, meint auch Westerstedes Trainer Nenad Cirkovic. Die Mannschaft aus Hamburg liegt mit einer Bilanz von fünf Siegen und einer Niederlage auf Rang drei. Zuletzt hatte Bergedorf den Tabellenletzten TuS Ebstorf mit 96:43 aus der Halle geschossen. Einzig beim Ligaprimus BG Aschersleben Tigers mussten die Hamburger eine deutliche 85:67-Niederlage verkraften. „Bergedorf hat einen guten Point Guard und sind unter dem Korb sehr stark. Es ist ein gutes Team“, warnt Westerstedes Trainer, der erneut auf seine ProB-Spieler verzichten muss und nur einen kleinen Kader aufbieten kann. Zudem hat die Mannschaft aus Hamburg zahlreiche gute Schützen in ihren Reihen, die auch aus dem Dreierland zuverlässig treffen. „Die haben eine gute Wurfquote“, sagt Cirkovic.

Westerstede ist nach fünf Partien immer noch und ohne Sieg. Am vergangenen Wochenende musste sich die TSG klar der BG Aschersleben Tigers (60:124) geschlagen geben. Ob es gegen Bergedorf für den ersten Erfolg reicht, bleibt abzuwarten. „Wir wollen unser Bestes geben“, sagt Cirkovic: „Wir werden uns in jeder Situation des Spiel voll reinhauen.“

Für die Westersteder kommt es vor allem darauf an, Defensiv gut zu stehen und unter den Korb gut zu arbeiten und Rebounds gegen die Bergedorfer zu holen.

Offensive will der TSG-Coach einfachen Basketball sehen und den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen lassen.

NWZ-Artikel von Niklas Benter
Bild: Lars Puchler
 

Sechs Westersteder bleiben ohne Chance
TSG Eagles am 30.10.2017 um 11:15 (UTC)
 

Verlor mit der TSG Westerstede überdeutlich: Bastian Poelmeyer.

Dass die Vorzeichen alles andere als gut stehen würden, wussten die Basketballer der TSG Westerstede bereits, bevor sie sich auf den Weg nach Aschersleben machten. Damit gerechnet, dass es beim neuen Tabellenführer der Regionalliga eine 60:124 (29:61)-Niederlage geben wird, hatten die Ammerländer aber nicht.

In der hohen Niederlage sah Trainer Nenad Cirkovic aber kein Problem: „Mit dem Kader, der uns zur Verfügung stand, war einfach nicht mehr drin. Aschersleben war ein richtig starker Gegner auf den wir uns schon im Rückspiel dann mit einem volleren Team freuen.“ Cirkovic betonte, dass der Fokus schnell auf dem nächsten Heimspiel gegen Bergedorf liegen wird.

Ohne die ProB-Spieler aus Oldenburg mussten die Westersteder die ohnehin schon schwierige Aufgabe in Aschersleben nur zu sechst bewältigen. Das 5:6 durch einen von Bahir Karmand getroffenen Freiwurf in der 2. Minute war der knappste Rückstand der Westersteder in der gesamten Partie. Danach übernahm der Favorit die Kontrolle über das Spiel und setzte sich deutlich ab. Über 9:7 brachte ein 14:0-Lauf Aschersleben nach sieben Minuten auf 21:7 und damit bereits im ersten Viertel vorentscheidend in Führung.

Mit zunehmender Spieldauer merkte man den Westerstedern die fehlende Kraft an. Mit nur einem Auswechselspieler konnte die TSG gegen die starken Gastgeber nicht mithalten. Bereits zur Pause lag der Tabellenführer mit 61:29 vorne.

Auch in der zweiten Hälfte versuchten die Westersteder mit einer Zone-Defense die Foulproblematik gering zu halten, um so zumindest keinen der sechs verbliebenen Spieler zu verlieren. Die Gastgeber nutzten die ihnen so gegebenen Räume weiterhin aus, so dass am Ende ein überdeutlicher Heimsieg auf der Anzeigetafel leuchtete.

BASKETBALL

Männer, Regionalliga

BG Aschersleben Tigers - TSG Westerstede 124:60 (61:29)

TSG: Borchers (15), Gerdes (2), Karmand (25), Poelmeyer (4), Röglin (14), Werner

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

Vorzeichen für Eagles stehen nicht gut
TSG Eagles am 27.10.2017 um 06:39 (UTC)
 

Stemmt sich gegen den Negativtrend in der Regionalliga: Westerstedes Bahir Karmand (in weiß).

Nur sieben Spieler im Kader, erneut keine ProB-Spieler dabei und das Duell mit dem Tabellenzweiten vor der Brust: Nenad Cirkovic, der Trainer der Basketballer der TSG Westerstede, steht mit seinem Team vor einer schwierigen Aufgabe. Am Samstag müssen die Ammerländer um 19.30 Uhr bei den BG Aschersleben Tigers antreten.

„So wird das für uns natürlich ein ganz schweres Spiel. Wir geben aber nicht auf und werden unser bestes geben“, sagt Cirkovic, der sich mit einem ausgedünnten Kader auf die rund 320 Kilometer lange Reise nach Aschersleben macht. Neben den ProB-Spielern, die zeitgleich bei den Rostock Seawolves antreten, wird auch Marcello Schröder fehlen. Somit können sich einige der Westersteder Nachwuchsspieler wieder Chancen auf Einsatzzeiten machen. Auch das Warten auf den US-Amerikaner Raymond Mitchell geht weiter. Die Westersteder warten weiterhin auf die Freigabe vom Verband.

Auch schon von der tabellarischen Ausgangslage her dürften den Ammerländern nur Außenseiterchancen eingeräumt werden. Während die Westersteder alle vier Partien in der Regionalliga verloren haben, stehen die Aschersleben Tigers mit einer makellosen Bilanz von fünf Siegen in fünf Spielen auf dem zweiten Platz. Zuletzt ließen die Tigers dem TuS Ebstorfbeim 92:68-Sieg keine Chance.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

Distanzschützen erledigen Eagles
TSG Eagles am 23.10.2017 um 07:08 (UTC)
 

Umringt von Roten: Marcello Schröder (am Ball) war zwar bester Westersteder Scorer, konnte die Heimniederlage gegen Rendsburg aber nicht verhindern.

Die Gäste trafen 54 Prozent ihrer Drei-Punkt-Würfe. Vor allem Rendsburgs Max Hilner (32 Zähler) war von der TSG nicht zu stoppen.

Der durchwachsene Saisonstart der Westersteder Basketballer geht auch am vierten Spieltag weiter. Im Heimspiel mussten sich die Eagles dem BC Rendsburg deutlich mit 82:99 (38:46) geschlagen geben. In der Regionalliga-Tabelle stehen die Eagles weiterhin auf dem vorletzten Platz.

„Wir haben heute gegen einen starken Gegner verloren. Die 54 Prozent von der Dreierlinie des Gegners und unsere 20 Ballverluste waren heute ausschlaggebend“, fasste TSG-Trainer Nenad Cirkovic die Partie zusammen. Sein Gegenüber, Bjarne Humfeldt, war zufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft: „So gute Trefferquoten von außen hatten wir lange nicht. Aber auch im Rebounding hat heute vieles gut funktioniert.“

Ausschlaggebend war am Samstag aber ein erneut ganz schwaches erstes Viertel der Westersteder. Das Spiel in der Zone, auf das die Gastgeber setzen wollten, funktionierte überhaupt nicht. Bis zum 8:13 waren die Gastgeber noch in Schlagdistanz. Dann wurden aber gleich mehrere einfache Ballverluste richtig teuer. Rendsburg legte vor, war vor allem unter dem Korb überlegen und gewann das erste Viertel 27:20.

Im zweiten Viertel präsentierten sich die Gastgeber wacher und kamen durch eine 8:0-Serie wieder auf 28:29 heran. Dann ließen die Gäste wieder ihre Starting-Five spielen und übernahmen die Kontrolle. Über 32:38 setzten sich die Gäste bis zur Pause wieder auf 38:46 ab. Bezeichnend für das Spiel: Vor dem 38:43 holten die Rendsburger in einem Angriff gleich drei Offensivrebounds und punkteten anschließend.

„Wir waren wieder dran, das dritte Viertel hat das Spiel aber dann entschieden, weil wir es Rendsburg dort zu einfach gemacht haben“, ärgerte sich Cirkovic, der noch nicht auf den US-Amerikaner Raymond Mitchell bauen konnte, der weiterhin auf die Spielerlaubnis warten muss.
Im dritten Viertel gab es den endgültigen K.o. für die Eagles. Bis zum 47:55 waren die Westersteder noch dran. Dann waren es aber wieder einmal in dieser Saison unnötige Fouls (Mico Ilic, 49:61 und Franjo Borchers, der mit dem Schiedsrichter diskutierte, 51:64), die die den Gegnern Vier-Punkte-Spiele ermöglichten und die Westersteder komplett aus der Bahn warfen. Mit 60:79 ging es ins letzte Viertel.

Die Eagles warfen in den letzten zehn Minuten noch einmal alles noch vorne. Drei Minuten vor dem Ende kamen die Ammerländer, angeführt vom starken Marcello Schröder (21 Punkte), noch einmal auf 80:90 heran. Der Auswärtssieg geriet aber nicht mehr in Gefahr, weil Rendsburg von der Dreierlinie noch einmal seine Stärke zeigte. Besonders Max Hilner, der auf 32 Punkte kam und sieben seiner acht Dreier versenkte, war kaum zu bremsen. „Wir haben uns auch am Ende nicht mehr aus der Fassung bringen lassen, als Westerstede noch einmal herangekommen ist. Wir sind ruhig geblieben und haben mit den Dreiern von Max die richtige Antwort gegeben“, lobte Gäste-Trainer Humfeldt seine Mannschaft.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

<- Zurück  1  2  3  4  5  6  7  8 ... 91Weiter ->