Basketball in Westerstede

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Westersteder finden nicht die richtigen Mittel
TSG Eagles am 06.03.2017 um 08:07 (UTC)
 

Rein damit: Westerstedes Marcel Keßen (in weiß) war mit 25 Punkten am Sonntag bester Scorer.

Die Aufgabe war für den Aufsteiger eine Nummer zu groß: Die Regionalliga-Basketballer der TSG Westerstede mussten sich dem Favoriten aus Sachsen-Anhalt, der BG Bittersfeld-Sandersdorf-Wolfen, mit 75:92 (33:45) geschlagen geben. Nach teilweise umkämpften 40 Minuten musste TSG-Trainer Milos Stankovic neidlos anerkennen, dass die Gäste die bessere Mannschaft waren.

„In der Verteidigung waren wir heute immer den entscheidenden Schritt zu langsam. In eigener Halle sind 92 Punkte natürlich viel zu viel“, haderte Stankovic mit der Defensivarbeit seiner Mannschaft. Doch auch offensiv gingen die Eagles zu fahrig mit ihren Chancen um. Zu viele Würfe von außen wurden riskant genommen und nicht getroffen.

Das 8:6 nach zwei Punkten von Jacob Albrecht in der vierten Minute war die letzte Führung der TSG in der gesamten Spielzeit. Danach konnten die Gastgeber in den folgenden sieben Angriffen nicht mehr punkten, so dass die Gäste auf 15:8 enteilten. Bis zum Ende des ersten Viertels wuchs der Vorsprung auf 23:15 für den Favoriten.

Im zweiten Viertel wurden die Probleme der Westerstede Defensive noch deutlicher. Besonders Sandro Kortis (25 Punkte) und Terrence Williams (23 Punkte) bekamen die Eagles nie in den Griff. Für die Ammerländer erreichten Marcel Keßen (25) und Nigel Pruitt (20) die besten Werte.
Nach dem 33:45-Rückstand zur Halbzeit drehten die Westersteder im dritten Viertel noch einmal auf.

Als Pruitt in der 27. Minute einen Dreier traf, waren die Gastgeber beim 53:57 auf vier Punkte dran. „Wir haben gesehen, dass wir mit dem Schwung aus einer guten Defensive auch in der Offensive punkten können“, lobte Stankovic sein Team in dieser Phase.

Der Sieg der Sixers geriet jedoch nicht mehr wirklich in Gefahr. Bereits zu Beginn des Schlussviertels landeten die Gäste eine deutliche Serie und gingen vorentscheidend mit 57:67 in Führung. Die TSG musste mehr riskieren und wurde am Ende ausgekontert.

Basketball-Statistik
Männer, Regionalliga

TSG Westerstede - BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen 75:92 (33:45)

TSG: Albrecht (7), Borchers (9), Higgen (4), Ilic (3), Kacarevic, Karmand, Keßen (25), Langovic, Pruitt (20), Schmikale (7)

BG: beste Werfer: Kordis (25), Williams (23) und Tyrna (15)

Nächster Spieltag: BC Rendsburg - TSG Westerstede, Samstag, 19.15 Uhr

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

Milos Stankovic fordert weniger Ballverluste
TSG Eagles am 03.03.2017 um 08:12 (UTC)
 

Will mit der TSG überraschen: Guard Robert Drijencic.

Mehr als einen Monat mussten die Basketballer der TSG Westerstede auf ihr nächstes Heimspiel warten. Umso mehr freuen sich die Ammerländer, dass sie am Sonntag wieder vor den eigenen Fans spielen können. Die Aufgabe wird jedoch nicht einfach. Ab 14 Uhr haben die Eagles die BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen in der Hössensporthalle zu Gast.

„Wir wissen, dass auf uns eine ganz schwere Aufgabe wartet. Jeder auf dem Feld muss seine Aufgabe zu 100 Prozent erfüllen, damit wir den Tabellendritten schlagen können“, rechnet sich TSG-Trainer Milos Stankovic Außenseiterchancen aus. Großen Wert lässt Stankovic auch dem Heimvorteil zukommen: „Mit unseren lautstarken Fans im Rücken bin ich sicher, dass wir gewinnen können.“

Einfach wird das Duell mit dem Dritten aus Sachsen-Anhalt aber nicht. Die Gäste haben derzeit nur zwei Punkte Rückstand auf Tabellenführer Stade und den Aufstieg noch nicht abgeschrieben. „Bitterfeld ist sehr gut eingespielt und verfügt über starke ausländische Spieler, die den Unterschied ausmachen können“, weiß Stankovic. Da die Westersteder in der Vorwoche jedoch auch bei Klassenprimus Stade mithalten konnte, ist dem Eagles-Coach aber nicht Bange vor dem Duell.

Oberste Priorität hat für Stankovic die Reduzierung der eigenen Ballverluste. 22 Turnover gegen Stade waren zu viel – und dürften auch gegen Bitterfeld nur schwer zu kompensieren sein. „In der Offensive müssen wir uns mehr konzentrieren und die Angriffe kontrollierter ausspielen. Auch beim offensiven Rebounding müssen wir uns wieder mehr reinhauen. Dazu sind wir aber auf jeden Fall in der Lage“, gibt sich Stankovic optimistisch. Lediglich beim Blick auf seinen Kader kann der Eagles-Coach noch nicht abschätzen, ob alle Spieler bis Sonntag wieder fit werden.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Verein
 

TSG-Basketballer schaffen Historisches
TSG Eagles am 28.02.2017 um 08:53 (UTC)
 

Große Freude: Erstmals seit 20 Jahren steht ein Team aus Westerstede wieder in der Regionalliga.

Nach drei Vize-Meisterschaften in Folge konnten die Basketballer der TSG Westerstede im April 2016 endlich jubeln: Mit einem 85:77-Sieg gegen den TuS Bramsche krönten die Ammerländer ihre starke Saison in der 2. Regionalliga und schnappten sich den Aufstieg. Die starke Bilanz: 17 der 20 Saisonspiele konnten die Westersteder gewinnen.

„Wer unser Spiel in Bramsche gesehen hat, hat gemerkt, dass wir ein echtes Team sind. Alle Spieler verstehen sich untereinander sehr gut und sind Freunde geworden“, zeigt sich Trainer Milos Stankovic stolz: „Wir haben keine herausragenden Einzelspieler, sondern bestechen als junges Team, das schon viel Erfahrung gesammelt hat.“

Seit dieser Saison treten die Westersteder nun in der Regionalliga an und verkaufen sich dort ordentlich. Erstmals seit 20 Jahren tritt damit eine TSG-Mannschaft wieder in der vierthöchsten Spielklasse in Deutschland an. Nach anfänglichen Problemen im Jahr 2016, als nur zwei der acht Partien gewonnen werden konnten, haben sich die Eagles mittlerweile etabliert und stehen mit fünf Siegen auf dem achten Platz von elf Mannschaften in der Liga.

Stankovic rechnet sich gute Chancen auf den Klassenerhalt aus: „Wir haben uns in dieser Saison schon gut weiterentwickelt und können uns noch weiter steigern.“

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Verein

Stimmt jetzt noch bei der Sportlerwahl für die Eagles ab: Sportler des Jahres 2016
 

Zweites Viertel kostet Westersteder mögliche Punkte
TSG Eagles am 27.02.2017 um 07:56 (UTC)
 

Sah einen guten Auftritt seiner TSG in Stade: Trainer Milos Stankovic.

Erneut gut gespielt, die Punkte blieben aber in Stade: Auch im zweiten Duell mit Regionalliga-Tabellenführer VfL Stade hielten die Westersteder Basketballer gut mit, musste sich am Freitagabend aber mit 73:81 (34:49) geschlagen geben.

„Es war wieder ein enges Spiel“, berichtete TSG-Trainer Milos Stankovic auch im Hinblick auf das Hinspiel, dass die Eagles nur 76:87 verloren hatten. Man habe sich aber erneut gegen ein Spitzenteam der Liga gut präsentiert, war sich der TSG-Trainer sicher. Knackpunkt war für ihn die schwache Leistung seiner Mannschaft im zweiten Viertel. Zehn der insgesamt 22 Ballverluste leisteten sich die Ammerländer in den zweiten zehn Minuten – zu viel, um gegen den Tabellenführer zu bestehen. Die Stader nutzten diese Turnover gnadenlos aus und verwandelten die Westersteder 21:18-Führung vor dem Seitenwechsel in ein 34:49.

„Das zweite Viertel hat uns das Spiel gekostet“, war sich Stankovic sicher. Denn ansonsten lieferten die Eagles dem Favoriten eine Partie auf Augenhöhe. Mit einem getroffenen Drei-Punkte-Wurf von Robert Drijencic konnte die TSG zum Ende des dritten Durchgangs auf 59:67 verkürzen.

Auch im vierten Viertel blieben die Ammerländer dran. Als Marcel Keßen einen Sprungwurf zum 66:69 (32. Minute) traf, war die Partie wieder offen. Doch dann erhöhte der Favorit noch einmal das Tempo und sicherte sich den Sieg. „Stade hat gezeigt, warum sie auf Platz eins stehen und ganz starken Teambasketball geboten. Wir haben uns aber auch gut in dieser Saison entwickelt. Heute hat es aber noch nicht ganz gereicht“, zeigte sich Stankovic mit dem Auftritt seines Teams zufrieden.

Basketball-Statistik
Männer, Regionalliga
VfL Stade - TSG Westerstede 83:71 (49:34)

VfL: beste Werfer: Damian Cortes Rey (24) und Tom Lipke (20)

TSG: Franjo Borchers (11), Robert Drijencic (15), Lukas Higgen, Danijel Kacarevic, Bahir Karmand (2), Marcel Theodor Keßen (7), Luis Pahl, Nigel Pruitt (30), Lucien Schmikale (6)

Nächster Spieltag: TSG Westerstede - BG Bittersfeld-Sandersdorf-Wolfen, Sonntag, 14 Uhr

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Verein
 

TSGer wollen als Team glänzen
TSG Eagles am 24.02.2017 um 08:11 (UTC)
 

Den Tabellenführer auf Distanz halten: Luis Pahl (am Ball) und die TSG Westerstede wollen den VfL Stade (dunkle Trikots) überraschen.

Die Gastgeber bestechen durch einen großen, guten Kader. Von 13 Partien gewann Stade bisher elf Begegnungen.

Nach einer Woche Pause wartet gleich ein ganz dicker Brocken auf die Basketballer der TSG Westerstede. Bereits am Freitagabend treten die Ammerländer um 20.15 Uhr beim Regionalliga-Tabellenführer, dem VfL Stade, an.

Von 13 Spielen konnten die Gastgeber bisher elf Partien gewinnen. Die Westersteder reisen somit natürlich mit Respekt vor dem Gegner – aber ohne Angst – an. „Wir wollen alles geben und sind uns sicher, dass wir auch gegen Stade für eine Überraschung sorgen können“, gibt sich TSG-Trainer Milos Stankovic optimistisch. Im Hinterkopf hat der Eagles-Coach sicherlich noch das Hinspiel, das sein Team zwar mit 76:87 verlor, aber in dem die TSG dem Klassenprimus lange Paroli bieten konnte. „Wir haben uns damals in der Anfangsphase aus dem Konzept bringen lassen und lagen schnell mit 15 Punkten hinten. Diese sechs Minuten haben uns das Spiel gekostet. So etwas passiert uns sicher nicht ein zweites Mal“, fordert Stankovic.

Dass die Aufgabe aber nicht leicht wird, wissen die Ammerländer. Die Stader verfügen über einen ausgeglichenen Kader, der auch mit der großen 12er-Rotation nur wenig an Klasse verliert. „Stade überzeugt durch ein starkes Kollektiv, in dem immer ein anderer Spieler hervorsticht“, berichtet Stankovic. So war es beim Heimsieg gegen Cuxhaven vor einer Woche Mason Biddle, der 31 Punkte erzielt.

Daher weiß Stankovic auch, dass seine Spieler nur als Team gegen den Favoriten dagegenhalten können. „Wir haben uns seit dem Hinspiel verbessert und wollen das nun gegen den Tabellenführer unter Beweis stellen“, sagt Stankovic. Ob die einwöchige Spielpause seinem Team nun geholfen hat, ist sich der Trainer allerdings nicht sicher. Wahrscheinlich reisen die Eagles mit kompletten Kader nach Stade. Ohne Spielrhythmus anzutreten kann jedoch kein Vorteil sein, weiß auch Stankovic.

Drei Heimspiele

Bis zum Saisonende bestreiten die Westersteder noch drei Heimspiele.

Am 5. März treffen die Eagles um 14 Uhr auf die BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen. Am 19. März haben die Westersteder die WSG Königs Wusterhausen um 14 Uhr zu Gast. Ihre letzte Heimpartie der Saison bestreiten die Ammerländer am 1. April gegen RW Cuxhaven.

Dreimal muss die TSG noch auswärts ran. Am 11. März (BC Rendsburg), 25. März (Weser Baskets) und am 8. April (Alba II).

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

Westersteder Kampfgeist wird nicht belohnt
TSG Eagles am 13.02.2017 um 08:05 (UTC)
 

Eine gute Offensivleistung allein sollte den Regionalliga-Basketballern der TSG Westerstede nicht reichen, um zwei Punkte aus Aschersleben zu entführen. Bei den BG Tigers unterlagen die Eagles am Ende mit 91:102 (45:46). Bis zum letzten Viertel waren die Ammerländer jedoch auf 74:74 dran, dann machte sich der kleine Kader von nur acht Spielern aber bemerkbar und den tapfer kämpfenden Gästen ging ein wenig die Luft aus.

„Für die Zuschauer war das Spiel mit fast 200 Punkten sicherlich toll anzuschauen. Beide Offensiven haben eine starke Leistung abgerufen“, berichtete TSG-Trainer Milos Stankovic. Weniger zufrieden war er dafür mit der Defensive seiner Mannschaft: „102 Punkte zu kassieren, davon 28 im letzten Viertel, sind einfach zu viel, um auswärts zu gewinnen. Wir haben einfach schlecht verteidigt.“
Da half es auch nicht, dass die Gäste über die gesamte Partie gut trafen. Lange hielten die Eagles beim Tabellenvierten nämlich gut mit. Mit einer knappen 26:25-Führung konnten die Westersteder sogar das erste Viertel beenden. Auch danach war die Partie stets eng. Erst als die Teams mit 74:74 in den letzten Spielabschnitt gingen, konnten sich die Hausherren durchsetzen.

Bei den tapfer kämpfenden Westerstedern, die nur mit acht Spielern angereist waren, fehlte am Ende die nötige Kraft, um dem Favoriten Paroli zu bieten. Bis zum 89:93 durch Lucien Schmikale zwei Minuten vor dem Ende konnte die TSG dagegenhalten. Da waren die Westersteder nach dem fünften Foulspiel von Nigel Pruitt aber nur noch zu siebt. „Wir haben gezeigt, dass wir auch bei den großen Teams mithalten können. Die Jungs haben viele gute Ansätze gezeigt, mit denen wir in den noch verbleibenden sieben Spielen arbeiten wollen“, blickt Stankovic optimistisch in die Zukunft.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
 

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