Basketball in Westerstede

NEWS


Training bei Westersteder Eagles
TSG Eagles am 28.04.2017 um 06:45 (UTC)
 

Traditionell laden die Basketballer der TSG Westerstede zum Junioren-Trainingscamp ein. Alle Nachwuchsspieler zwischen sechs und 16 Jahren – egal, ob im Verein angemeldet oder nicht – können daran teilnehmen. Trainiert wird am Samstag und Sonntag, 13. und 14. Mai, von 10 bis 15 Uhr in der Robert-Dannemann-Sporthalle in Westerstede.

Auch in diesem Jahr rechnen die Basketballer mit 60 bis 70 Kindern. „Der Spaß am Basketball steht bei uns an diesen beiden Tagen natürlich im Vordergrund“, betont Milos Stankovic von der TSG. Die Jugendlichen bekommen die technischen Grundlagen des Sports in Übungen und Spielen gezeigt. „Die Kinder können sich aber auch auf den ein oder anderen Überraschungsgast freuen“, verrät Stankovic.
Die Teilnahme am Camp, das gemeinsam mit der Baskets Akademie Oldenburg ausgerichtet wird, ist kostenlos. Neben den Trainingseinheiten wird für die Kinder Trinken und ein Mittagessen gestellt. „Dafür danken wir erneut unserem Förderverein, der die Kosten übernimmt“, lobt Stankovic.

Anmeldungen erbittet der Trainer per E-Mail unter mls_stnk@yahoo.com oder unter der Telefon   0157/31577195.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
 

Korbjäger will hoch hinaus
TSG Eagles am 13.04.2017 um 08:21 (UTC)
 

Der orangene ist sein Lieblingsball: Jarne Poelmeyer ist Landesmeister im Basketball

Der 13-Jährige aus Apen spielt für die TSG Westerstede und den Oldenburger TB. Sein nächstes Ziel sind Sichtungstrainings für die Jugend-Basketball-Bundesliga.

Seinem Traum vom Profi-Basketballer ist der 13-jährige Aper Jarne Poelmeyer wieder ein Stück näher gekommen. Der Point Guard schaffte nun den Sprung in den Niedersachsen-Kader seiner Altersklasse.

Der Ammerländer hatte zum ersten Mal mit fünf Jahren den orangenen Ball in der Hand. Schnell wurde ihm klar, dass er seinen Sport gefunden hatte. Heute – acht Jahre später – gehört Poelmeyer zu den besten 15 Spielern seiner Altersklasse in Niedersachsen.

„Man wird erst zu ein paar Trainingseinheiten eingeladen, dann geht es mit Turnieren weiter. Im letzten Auswahltraining habe ich den Sprung in den Kader geschafft. Das war ein tolles Gefühl“, freut sich der Ammerländer Basketballer. Bei den Nachwuchsteams der TSG Westerstede und beim Oldenburger TB, bei denen der Aper mit Doppelspielrecht auf Punktejagd geht, hatte er sich bestens auf die Auswahl vorbereitet.

Nun kommt zu seinen zwei Trainingseinheiten in Westerstede und einer Einheit in Oldenburg noch das Kader-Training hinzu. Einmal im Monat trifft sich das Team zur gemeinsamen Übung. Dass der Wochenplan für den 13-Jährigen neben der Schule mittlerweile ziemlich voll wird, sei kein Problem.

„Noch geht das alles irgendwie“, sagt Jarne Poelmeyer und lacht.
Doch die Berufung in den Kader war nicht der einzige Erfolg in letzter Zeit. Mit dem Oldenburger TB sicherte sich der Aper die Niedersachsen-Meisterschaft der Altersklasse U 14. In der Endrunde setzte sich der Ammerländer mit seinem Team klar mit 116:44 gegen RW Cuxhaven durch. Beide Teams treten nun in der Endrunde der Regionalliga-Meisterschaft an.

Doch der 13-Jährige will hoch hinaus. „Jeder träumt davon, einmal Profispieler zu werden. Das wird natürlich schwer, aber nicht unmöglich“, sagt Poelmeyer. Besonders im Duell Eins-gegen-Eins und im Dribbling will sich das Talent noch weiterentwickeln. „Ich hätte in meinem Spiel gerne mehr Zug zum Korb“, sagt der Point Guard, der aber auch auf der Small-Forward-Position eingesetzt werden kann. Reichlich Erfahrung, auch gegen ältere Gegenspieler, hat der Aper bei der TSG Westerstede schon gesammelt.

Als nächstes Ziel hat sich Poelmeyer die Sichtungstrainings für die Jugend-Basketball-Bundesliga in der neuen Saison gesetzt. „Dort möchte ich mich gerne beweisen und auf meine Chance hoffen“, gibt sich der Ammerländer optimistisch.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

28 Ballverluste bringen Eagles Niederlage in Berlin
TSG Eagles am 10.04.2017 um 11:19 (UTC)
 
Positives Saisonfazit trotz negativem Schlusspunkt: Mit einer 71:90-Niederlage sind die Regionalliga-Basketballer der TSG Westerstede vom letzten Saisonspiel bei Alba Berlin II zurückgekehrt. Trainer Milos Stankovic freut sich trotzdem über erfolgreiche Premierensaison der Westersteder Basketballer in der Regionalliga: „Ich bin sehr zufrieden. Wir haben vor drei Wochen den Klassenerhalt gesichert. Das war unser Ziel“, sagte der Coach.

Zur Niederlage in Berlin haben aus statistischer Brille betrachtet drei Schlüsselzahlen geführt: Zum einen sind krankheits- und verletzungsbedingt einige Spieler ausgefallen, lediglich acht Eagles haben sich zwölf jungen Albatrossen entgegengestellt. Das war zuwenig.

Um es deutlicher zu machen: Armin Musovic mit 36 und Robert Drijencic mit 37 Minuten Spielzeit haben fast durchgespielt, während bei den Berlinern Jacob Knauf mit nicht einmal 24 Minuten die meiste Zeit auf dem Parkett stand.

Als zweites kritisierte Stankovic die 28 Ballverluste, die sein Team hinnehmen musste. „Das ist wirklich zuviel für ein Spiel“, monierte der Trainer, der dafür aber auch eine Begründung hatte: „Alba hat mit einem sehr jungen Team sehr aggressiv gespielt. Uns hat in der Defensive die Intensität gefehlt, um dagegenzuhalten.“

Und die dritte Zahl waren die 36 Punkte, die die Westersteder allein im zweiten Viertel zuließen. Auch das war zuviel. Nach dem ersten Viertel hatte es noch 18:18 gestanden. Auch den dritten Abschnitt verlor die TSG deutlich – das lag aber weniger an den 21 kassierten Zählern, sondern eher an den nur neun auf das eigene Konto verbuchten Punkten.

Im Schlussviertel starteten die Ammerländer noch einmal eine kleine Aufholjagd und gewannen dies auch mit 23:11, doch den 31-Punkte-Rückstand, den die TSG nach dem dritten Viertel hatte, konnten auch die besten Westersteder Werfer Marcel Keßen (21 Punkte, 10 Rebounds), Nigel Preuitt und Drijencic (beide 16 Zähler) nicht mehr aufholen.

NWZ-Artikel von Mathias Freese
 

Saisonfinale bei Albatrossen
TSG Eagles am 08.04.2017 um 08:03 (UTC)
 


Wurf über die Abwehr: Haris Hujic (am Ball) steuerte zum 90:62 Heimsieg gegen Alba Berlin (schwarze Trikots) zwei Punkte bei. Westerstedes Armin Musovic (links) und Alba-II-Trainer Patrick Femerling (rechts) schauen zu.

Für den Tabellenplatz der Westersteder hat das Spiel keine Bedeutung mehr. Dennoch ist das TSG-Team topmotiviert.

Einen besseren Rahmen kann man sich für ein Saisonfinale kaum wünschen: Der Klassenerhalt ist gesichert, Tabellenplatz neun steht fest, und zum letzten Spiel dürfen die Basketballer der TSG Westerstede bei Alba Berlin II noch einmal ganz ohne Druck ihr Können unter Beweis stellen und sich von ihrer besten Seite präsentieren. Tip-Off der Regionalliga-Begegnung ist an diesem Sonntag um 16 Uhr in der Alba-Trainingshalle in Berlin.

Noch dazu dürfte der deutliche 90:62-Heimsieg gegen die Albatrosse einigen positiven Wind unter die Flügel der Eagles pusten. An die Partie im Januar hat auch TSG-Trainer Milos Stankovic beste Erinnerungen: „Das Hinspiel haben mit 28 Punkten gewonnen – und das nach einem 36:36-Halbzeitstand“, sagt er ohne zu Zögern: „Im dritten Viertel haben wir das Spiel entschieden.“ Den dritten Spielabschnitt gewannen die Westersteder damals mit 31:8.

Dennoch hat er natürlich einigen Respekt von den Berlinern, die die Saison wahrscheinlich auf Platz sechs abschließen werden: „Das wird kein leichtes Spiel. Alba ist ein starkes, junges Team.“ Außerdem werde es von Ex-Nationalspieler Patrick Femerling gecoacht. Um in Berlin zu gewinnen, müssen und wollen die Westersteder deshalb „alles geben“, sagt Stankovic.

Und alles heißt an diesem Sonntag voraussichtlich auch: Alle TSG-Spieler sind fit und können mitfahren. An Motivation mangelt es trotz der bereits feststehenden Tabellenplatzierung sicher nicht: „In Berlin will man immer gewinnen“, stellt Stankovic klar.

Doch auch der TSG-Trainer lässt für einen kurzen Augenblick erahnen, dass das bloße Ergebnis an diesem Sonntag nicht mehr das allerwichtigste ist: „Wir wollen vernünftig spielen, und wir wollen Spaß haben.“ Und – womöglich mit dem bereits gesicherten Klassenerhalt im Hinterkopf – ergänzt er: „Das kann nur gut werden.“

NWZ-Artikel von Mathias Freese
Bild: Mathias Freese
 

Starke Halbzeit reicht TSG nicht
TSG Eagles am 03.04.2017 um 15:01 (UTC)
 


Spiel auf Augenhöhe: Die Westersteder um Jacob Albrecht (links) und Franjo Borchers (rechts) kämpfen um den Ball.

Knackpunkt war das dritte Viertel mit 31 zugelassenen Punkten. Fabian Lühring wurde für seine Dienste bei den Eagles geehrt.

Manchmal ist es wie verhext: In der ersten Halbzeit haben die Westersteder Regionalliga-Basketballer am Samstag in der Hössensporthalle gegen Tabellenführer RW Cuxhaven eine Spitzenleistung gezeigt. Zur Pause führten die „Eagles“ mit 32:31. Doch dann erlaubten sie sich ein ganz schwaches Viertel, in dem sie satte 31 Punkte kassierten – soviele wie in den ersten Beiden Spielabschnitten zusammen. Vorne dagegen erzielten sie nur neun Zähler.

Letztlich verloren die Westersteder das Duell mit 74:82. „Wir hätten gewinnen können. Das dritte Viertel hat uns das Spiel gekostet“, resümierte TSG-Trainer Milos Stankovic: „Wir haben es zwar im letzten Viertel geschafft, bis auf sechs Punkte zurückzukommen. Aber die Kraft hat gefehlt, noch zu gewinnen.“

Seine Mannschaft habe die zweite Halbzeit unkonzentriert begonnen. „Die Verteidigung war schwach, ganz anders als in der ersten Hälfte. Da haben wir super gespielt und sehr gut gekämpft“, hielt Stankovic fest, der aber auch ein Lob für die Gäste fand: „Und der Gegner hat gut getroffen.“

Trotz der Niederlage stellte der Trainer seinem Team ein positives Zeugnis aus: „Wir haben Kampfgeist gezeigt, wir haben Teamgeist gezeigt. Und wir haben gezeigt, dass wir mit der besten Mannschaft der Liga mithalten können.“ Die Zuschauer in der Hössensporthalle hätten ein gutes letztes Heimspiel der Saison gesehen. Den Westerstedern steht nun nur noch das Auswärtsduell bei Alba Berlin II an diesem Sonntag (16 Uhr) bevor, dann ist die Saison beendet.



Schon lange beendet ist die Spielzeit für Fabian Lühring: Der Center, der sich im vergangenen Jahr erneut das Kreuzband riss und seitdem ausfällt, wurde am Rande der Partie von seinem Team mit einem eingerahmten Trikot seines Vereins mit seiner Nummer 15 darauf beschenkt. „Wir sind sehr dankbar, dass er so lange Zeit bei uns gespielt hat“, würdigte Trainer Stankovic seinen Spieler: „Er ist Teil des Teams.“

NWZ-Artikel von Mathias Freese
Bild: Volkard Patten

 

Eagles empfangen Spitzenreiter
TSG Eagles am 31.03.2017 um 06:39 (UTC)
 

Blick nach oben: Die Spieler der TSG Westerstede (weiße Trikots) empfangen den Spitzenreiter Cuxhaven.

Das Hinspiel verloren die Westersteder nur knapp. Das Team hofft am Samstag auf Unterstützung von den Rängen.

Das Saisonziel ist erreicht – dennoch wollen sich die Regionalliga-Basketballer der TSG Westerstede angemessen von ihren Zuschauern verabschieden, am besten mit einem fulminanten Sieg. Der Rahmen dafür könnte kaum besser sein: An diesem Samstag empfangen die Eagles um 18 Uhr Spitzenreiter RW Cuxhaven.

Die Gäste sind nicht nur Tabellenführer, sondern auch tatsächlich das beste Team der Liga, meint TSG-Trainer Milos Stankovic. „Trotzdem wollen wir einen Sieg holen – wenn das möglich ist.“ Ausgeschlossen ist es sicher nicht: Das Hinspiel in Cuxhaven verloren die Eagles nach langer Führung denkbar knapp mit 84:85. „Wir hatten damals einen kleinen Kader“, blickt Stankovic zurück. „Wir lagen lange vorne. Dann haben wir wegen der kleinen Rotation aber Foulprobleme bekommen.“ Jetzt hofft er für die Revanche in eigener Halle auf ein kleines bisschen mehr Glück. Und nicht nur das.

Bei der Mission Heimsieg sollen vor allem zwei wichtige Bausteine helfen: Zum einen steht wahrscheinlich der komplette Kader zur Verfügung. „Alle Verletzungen sind soweit auskuriert“, gibt der Trainer grünes Licht. Somit kann sich jeder Westersteder Akteur zum Abschluss der Saison dem Heimpublikum noch einmal von seiner besten Seite präsentieren.

Auf der gegenüberliegenden Seite haben die Cuxhavener seit dem Hinspiel jedoch vier neue Spieler bekommen, die den Westerstedern bislang unbekannt waren. „Wir kennen sie bisher nicht, haben sie aber angeschaut und gescoutet und hoffen, dass wir sie in den Griff kriegen“, erklärt Stankovic.
Der zweite Baustein zu einem Erfolgserlebnis gegen den Regionalligaprimus ist das Heimpublikum in der Hössensporthalle. „Wir hoffen natürlich auf viele Zuschauer“, betont der Coach.

Die Motivation im eigenen Team ist auch am Ende der Saison groß. „Wir können ohne Druck spielen, wir müssen nicht gewinnen. Cuxhaven schon“, hat Stankovic einen Vorteil für sein Team ausgemacht. Vielleicht braucht es das aber auch gar nicht: „Wir wollen noch einmal alles geben – und uns mit dem besten Team der Liga messen.“

NWZ-Artikel von Mathias Freese
Bild: Lars Puchler
 

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